Kundenmeinungen
Mittsommer des Reggae., 22. Juli 2007
'Uprising' ist Marleys letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Album und sein bestes. Seine größten Songs befinden sich zwar auf 'Exodus', doch ist 'Uprising' im Gegensatz zu diesem aus einem Guss und von vorne bis hinten stark, drängend, unterwegs und entspannt und ausgeglichen zugleich. Es ist schade, dass aus dieser Zeit keine Live-Aufnahmen vorhanden sind. Marley beschließt sein Musikerleben mit den Wailers mit großartigen Songs, die 'Uprising' zu einer der fünf besten Reggae-Scheiben überhaupt machen. Ich höre 'Uprising' jetzt seit 25 Jahren und entdecke immer wieder neue Lieder der Platte für mich. Von den weniger bekannten sehr schön sind 'Pimpers Paradise' und 'Forever Loving Jah'. Das Album endet mit Bob Marleys Vermächtnis, dem 'Redemption Song': 'Help mir singin' these songs of freedom, they're all I ever had'. Die Bonus Tracks wären nicht notwendig gewesen.
Ein letztes, ein einzigartiges Album, 25. November 2006
11 Monate vor seinem Tod im Juni 1980 veröffentlicht, ist Bob Marleys Uprising das letzte und ein durchaus einzigartiges Album des Mannes, der mit den Wailers dem Reggae weltweit Gehör verschaffte und damit auch den Forderungen nach einer Welt, sozialer Gerechtigkeit, Legalisierung weicher Drogen, Ächtung der Sklaverei und ethnischer Idendität. Auf Uprising kommt das alles scheinbar noch relaxter her als bis dahin, beinahe discotauglich (die unsäglichen 80er standen an...) - scheinbar, denn die Musik macht doch Druck, die Inhalte drängen (die Krankheit war diagnostiziert) und das Album schließt den Kreis mit dem Redemption Song, einem Vermächtnis gleich. Ein letztes, ein einzigartiges Album, fürwahr.
Inspirierende Musik, 2. August 2005
Erst einmal vorweg: Ich liebe dieses Album. ;-) Ich hatte es vorher schon auf LP und als dann der Plattenspieler weichen musste, habe ich mir ohne eine Sekunde zu zögern, diese CD zugelegt. Man kann es stundenlang in einer Endlosschleife hören. Irgendwie sind die Melodien und Texte so beruhigend und inspirierend, dass einem nie langweilig wird. Also wirklich empfehlenswert!
"Es geht nur darum, vom Rastafari zu erzählen!", 25. Januar 2005
So lautete Bob Marleys Kommentar auf die Frage, worum es in seiner Musik denn eigentlich gehen würde! Das Album "Uprising" stellt den zweiten Teil einer von Marley geplanten Trilogie dar, und erschien im Jahr 1980 nach "Survival" (1979) und vor dem posthum veröffentlichten dritten Teil "Confrontation" (1983). Zur Zeit der Studioaufnahmen wusste Bob Marley schon, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde, um seine Botschaften auf musikalische Art und Weise dem Volk mitzuteilen. Aus diesem Grund ist "Uprising" dann wohl auch zu einem der besten - wenn nicht sogar zu DEM besten - Marley-Werk geworden: "Could you be loved" und "Redemption Song" kennt ja sowieso jeder, aber die anderen Songs auf diesem Album sind diesen beiden mindestens ebenbürtig. "Zion Train" spiegelt beispielsweise exzellent den religiösen Glauben Marleys wieder. Er gehörte der Rastafari-Bewegung an, also einer jamaikanischen Religionsform, die ihre Wurzeln im Islam hat und in der die Anhänger meinen, dass die Erlösung in einem von Gott ("Jah") angeführten Zug in Richtung gelobtes Heimatland Afrika zu finden sei. Dafür, dass Marley damals in vollem Bewußtsein seines nahenden Todes war, ist "Uprising" ein bemerkenswert positives Werk geworden, getreu dem Albumtitel "Aufstand". Bob Marleys Ehefrau Rita meinte einmal in einem Interview, dass "Bob kein normaler Mensch war. Er war einer von jenen, die einmal alle 2000 Jahre erscheinen." Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen!
Robert Nesta Marley, 16. August 2004
Auf dem Cover sieht man einen Bob Marley als Riesenkoloss abgebildet. In Wirklichkeit stand es gesundheitlich um ihn nicht sehr gut. Zwar wusste er nicht, dass er todkrank war,aber er hatte eine beunruhigende Aura, gezeichnet von vielen Visionen. (Man siehe das Bild auf der Rückseite des Booklets.)Ihm war bewusst, dass dieses Album sein letztes wird und er wusste die Zeit rennt ihm davon. Uprising war der 2. Teil seiner geplanten Triologie die mit dem Vorgänger Survival begann. Vergleicht man die Survival mit der Uprising scheinen Welten dazwischen zu liegen. Während er bei der "Survival" kein bischen an das "Good over Evil" zweifelte, hört man hier einige Sätze von Unsicherheiten. Das "We And Them" ist einfach beachtlich. Es hat etwas von einer aussichtslosen Situation in der die Menschheit sich befindet. Weder die Righteous People oder die Verursacher der Probleme wissen, wie man diese Probleme wieder beseitigen kann. Ebenfalls der Song "Real Situation" glänzt mit einem hammerharten Satz: "There ain't no use no one can stop them now.." Es hat was resignierendes. Eín Künstler am Ende mit seinem Latein? Das ganz sicher nicht. Ich denke Marley war auch bereit seine (selbst)zweifel mit seinen Hörern zu teilen. Großartige Leistung!! Schade, dass ein solch interessanter Mensch nicht mehr unter uns weilt. Von mir natürlich 5 Sterne. Wie sagte er es doch in Redemption Song "All I Ever Had Is Songs Of Freedom". Genau dies ist das Erbe was er der künftigen Generation hinterließ.
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