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Ferenc Fricsay, Berliner Philharmoniker: Sinfonie No. 9

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Sinfonie No. 9

Ferenc Fricsay Berliner Philharmoniker

Deutsche Grammophon (Universal)

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08/Jän/2009 - 20:45

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Beschreibung

Symphonie Nr. 9 / Egmont-Ouvertüre. Klassik-CD.




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  schön, 13. August 2007

5 Aufnahmen der 9. Symphonie von Beethoven kenne ich. Diese hier ist meine liebste Einspielung. Ferenc Fricsay holt aus den Berlinern viel heraus. Sie spielen unter seiner Leitung einen mitreißenden und spannenden Beethoven. Ich halte sie für eine überzeugende Aufnahme.Der Grund für den Erwerb dieser Aufnahme war allerdings Dietrich Fischer - Dieskau. Mich hat interessiert, wie er den Bariton - Part gestaltet. Ich finde, er singt ihn sehr gut. Seine Stimmführung ist gut. Auch seine Aussprache ist klar.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine Sternstunde, 27. Mai 2006

Diese Aufnahme ist zurecht legendär.Der 1.Satz jagt einem Gänsehaut um Gänsehaut über den Rücken, so geheimnisvoll kommt er daher. Im 2. läuft Fricsay zur Hochform auf, es ist ein stetiges Vorwärtsstreben, keine Sekunde Entspannung. Der 3. ist mit 18 Minuten eher langsam, aber nicht schleppend. Aber dann donnert die Anfangsfanfare aus dem 4.Satz daher und man hält den Atem an. Langsam dämmert ein strahlendes Freudenthema herauf, bis ein junger Fischer-Dieskau die berühmte Worte singt. Generell sind die Vokalleistungen bei dieser Aufnahme fantastisch, besonders ist aber der Chor zu loben, denn man versteht jedes Wort und somit ist es eine doppelte Freude ihn zu hören. Das Finale ist wunderbar gelungen. Bombastisch, extatisch, voller Freude, am Schluss eine Explosion des Orchesters.Ein Muss für jeden Freund der Neunten.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine ganz große CD, 10. März 2006

Fricsays Aufnahme von 1958, eine der allerersten der Deutschen Grammophon Gesellschaft in STEREO, hat mir Anfang der 60er Jahre die erste Bekanntschaft mit Beethovens Neunter vermittelt.Der Eindruck war überwältigend, und auch heute, nach mehr als 40 Jahren, ist dieser noch nicht verblaßt. Es mag ja sein, daß ein erster Höreindruck so prägend ist, daß man ein Werk dann in einer ganz bestimmten Form im Ohr hat und alles, was danach kommt, dann damit vergleicht und ein wenig ungerecht gegenüber nachfolgenden Interpretationen ist. Aber das ist glaube ich nicht der Fall. Karajans 1962er Einspielung, die Deutungen von Furtwängler, Klemperer, Solti, Bruno Walter u.a. haben alle ihre Meriten und werden von mir hochgeschätzt. Aber diese hier scheint mir ganz besonders liebenswert: Der leider allzu früh verstorbene Dirigent bringt hier eine so eindringliche Darstellung zustande und hat solch großartige Künstler wie Irmgard Seefried, Ernst Haefliger und Dietrich Fischer-Dieskau an seiner Seite, dazu den damals unvergleichlichen Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin, von der Berliner Philharmonikern ganz zu schweigen, daß man noch heute überwältigt ist von der Pracht dieser Aufnahme. Klanglich sind zwar kleine Abstriche zu machen, aber jeder weitere Einwand verstummt angesichts der herausragenden Gesamtleistung.Fricsay wollte einen kompletten Beethoven-Zyklus in Stereo aufnehmen; leider ließ seine Krankheit ihm nicht die Zeit dazu.So sind nur die vorliegende Einspielung sowie Aufnahmen der Eroica und der 5. und 7. Symphonie fertiggestellt worden, die ebenfalls hervorragend gelungen sind und bei ihrem ersten Erscheinen von der internationalen Kritik mit hohem Lob bedacht wurden. Warum die DGG diese nicht längst auf CD überspielt hat, ist mir ein Rätsel. Ebenso harrt noch Beethovens 3. Klavierkonzert mit Annie Fischer am Flügel (zusammen mit den beiden Mozart-Rondos) der Auferstehung auf CD, auch diese in guter Stereo-Klangqualität und exquisiter Interpretation. In diesen Tagen veröffentlicht man Fricsays Mono-Einspielungen der Rossini-Ouvertüren in der Reihe "Originals", sicherlich begrüßenswert, doch ich meine, daß eine Wiederauflage seiner Beethoven-Aufnahmen vorzuziehen gewesen wäre. Aber vielleicht geschieht ja eines Tages noch ein Wunder. Alle Fricsay-Fans, und das sind nicht wenige, warten darauf. Schon im voraus: Danke DGG!P.S. (23.10.06): Die weiter oben reklamierten Symphonien Nr. 3, 5 und 7 sind inzwischen bei DGG France auf einer 2 CD-Box erschienen, zusammen mit der alten Mono-Einspielung der 8. Symphonie von 1953, alle tadelsfrei überspielt und damit höchst empfehlenswert. Das Album ist bei Amazon erhältlich.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Einzigartig-Sternstunde der Musik-Referenzaufnahme, 23. Juli 2004

Es gibt kaum Superlative, mit denen man diese Aufnahme unter Fernc Fricsay beschreiben kann.Ich bin immer wieder fasziniert von den vielfältigen Schattierungen des Orchesters. Von der Wucht des gesamten Orchesters bis zum kammermusikalischen Gestus, vor allem des dritten Satzes. Auch wenn die Aufnahme nun fast 50 Jahre alt ist, ist sie für mich die Referenzaufnahme der 9. Sinfonie schlechthin. Nur schade, daß viele weitere Aufnahmen durch den viel zu frühen Tod des Dirigenten verhindert wurden. Ein MUß zum selberhören, weiterverschenken und weiterempfehlen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine grosse Aufnahme mit bleibendem Wert - für mich DIE Neunte, 11. August 2003

Ich habe viele Aufnahmen der 9. Symphonie erworben - auf der Suche nach DER EINEN. Hier habe ich sie gefunden. Friscay dirigiert sie voller Dynamik und Wucht - ohne aber dick aufzutragen. Die Tempiwechseln sind faszinierend und exakt, die Linien der einzelnen Instrumentenstimmen klar und genau gezeichnet. Die ruhigen Stellen atmen kammermusikalische Intimität und Ruhe. Die Berliner spielen mit einer Spannung und Konzentration, die einen in ihren Bann zieht. Für mich einzigartig ist die Wiedergabe des vierten Satzes (der Schwachpunkt vieler sonst hervorragender Aufnahmen). Das Solisten-Quartett singt mit Wärme und Lebendigkeit, jede Stimme nah und gut zu hören - ohne das oft zu hörende eher steife Pathos. Der Chor klingt frisch und voller Sangesfreude - ein wahrer Genuss.Das Alter der Aufnahme (1958) steigert für mich die Wirkung. Die (für das Aufnahmedatum sehr gute) Stereo-Aufnahme ist natürlich nicht so klar und perfekt wie neue Digitalaufnahmen. Aber gerade durch das nicht so hart-präzise Klangbild entsteht ein Hauch von Zeitlosigkeit - wie bei einem Bild eines alten Meisters.Durch den frühen Tod von Ferenc Fricsay gibt es leider nicht so viele Aufnahmen von ihm - und noch weniger mit einem "grossen" Orchester. Diese ist für mich sein überragendes Meisterwerk, das zB. absolut gleichwertig in einer Reihe mit den großen Aufnahmen von Furtwängler steht.Diese Aufnahme wurde übrigens von Stanley Kubrick in seinem Film "Clockwork Orange" (Uhrwerk Orange) verwendet, der viel zur Popularität von Beethoven in unserer Zeit beigetragen hat. Und dies ist bei den hohen Qualitätsansprüchen von Kubrick sicher eine ernstzunehmende Referenz.




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