Kundenmeinungen
romance, 24. August 2007
film ist vollkommen uninteressant
hier wird das leben zweier psychisch kranker realitätsfremder personen beschrieben
langatmig und einfach nur boring
fsk 18 ist lächerlich
Etwas unausgegorener Mix mit sehr schrägem Ende, 13. Juni 2007
Marie (eindringlich und mutig gespielt von der überzeugenden Caroline Ducey) ist eine zerrissene Frau, in der Liebe und sexuelle Leidenschaft getrennte Wege gehen. Ihr Mann scheint auch einige sexuelle Neurosen mit sich herum zu tragen, rührt sie nicht an, weist ihre sexuellen Wünsche über Monate ohne eingehendere Begründungen ab, flirtet aber in der Disco auf der Tanzfläche mit anderen Frauen.
Daraufhin beginnt Marie zunächst eine Affäre mit dem etwas tumben Paolo (passend verkörpert durch den Pornodarsteller Rocco Sifredi), die sie beendet, als sie Anzeichen für Verliebtheit bei sich bemerkt. Sie gerät im weiteren Verlauf der Handlung in einen bizarre Beziehung mit ihrem Schulleiter Robert (angemessen schrullig: François Berléand), der sie zu Bondage-Erfahrungen verleitet, ihr durch seine väterliche Zuwendung und Aufmerksamkeit in Gesprächen aber auch Geborgenheit vermitteln kann, so dass diese Beziehung auch während ihrer Schwangerschaft (sie erwartet ein Kind von ihrem Mann) immer mehr an Gewicht gewinnt. Das Ende erinnert ein wenig an Fassbinders "Ehe der Maria Braun", ohne jedoch auch nur ansatzweise seine Stimmigkeit zu haben. Hier wirkt es lediglich gekünstelt und gewollt.
Fazit: Der Film überzeugt durch im Kino ungewohnte physische Präsenz, d.h. es gibt mehrfach sexuelle Handlungen zu sehen. Außerdem wird die Geburt des Babys in selten gesehener Deutlichkeit gezeigt. Wenig überzeugend wirken auf mich einige der inneren Monologe, mit denen die Hauptfigur ihr Handeln und ihre Beweggründe zu erklären sucht. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Gänzlich untragbar ist für mich das unstimmige Ende, wofür ich einen weiteren Stern abziehe, so dass für einen außergewöhnlichen Film mit einigen Schwächen drei Sterne bleiben.
Skandalfilm ? Frauenfilm ? Männerfilm ?, 4. Januar 2007
Die Antwort darauf kann nicht einfach sein, so wie die Aussagen des Filmes.
Skandalfilm ?
Ganz klar, dieser Film enthält Pornografie und FFN. Wer sich ihm aber mit einfachem, vordergründigem Voyeurismus nähert oder eine motivierende Einschlafhilfe sucht, wird sicher enttäuscht und sollte lieber auf entsprechende Genrefilme zurückgreifen.
Dieser Film ist ungewöhnlich, französisch und er ist philosophisch und erinnert mich an Filme von Godard (z.B. 2 oder 3 Dinge, die ich von ihr weiß) wobei die dort vertetene 68ger-Philosophie, die Zeit oft eigentlich nicht überlebt hat).
Frauenfilm ?
Ein Film von einer Frau über eine Frau und Männer.
Sexualität wird explizit dargestellt, der Zuschauer aber nicht damit alleingelassen, sondern durch die Gedanken und Entwicklungen der weiblichen Protagonistin aus dem off begleitet So nimmt der Zuschauer nicht nur am Dargestellten teil, wie in einem Porno, sondern erfährt etwas über weibliche Gefühle der Frau in ihrer Sexualität.
Der Film funktioniert dabei auch die ganze Zeit auf diese Art und Weise. Die Gedanken der Frau werden offen ausgesprochen und trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, von weiblichen Klischees oder Antiklischees erschlagen zu werden.
Ob die Protagonistin die Sichtweise von Frauen pauschal oder nur ihre eigene vertritt, bleibt dabei immer interpretationsfähig (klug !)
Männerfilm ?
Ja , jedenfalls ein Film den auch Männer sehen sollten ! Trotzdem die mögliche Sichtweise der Männer im Film immer aus Sicht der Frau betrachtet wird, konnte ich in jedem männlichen Charakter auch Dinge meiner eigenen Sichtweise entdecken und wurde so zwar stiller aber interessierter und reflektierender Beobachter. Der gemeine Voyeur wird durch das philosophierende Gerede sicher gestört.
Meine Meinung:
Insgesamt ein sehr interessanter und sehenswürdiger Film, der aber eine gewisse Beziehungserfahrung (insofern hilft hier FSK 18 überhaupt für nichts !) und auch Bereitschaft voraussetzt, sich interlektuell mit dem Gesehenen und Gesagten auseinanderzusetzen. Keine Hollywood-Berieselungsunterhaltung , kein Porno und überhaupt nicht trivial.
Unbedingt auch das Interwiew mit der Regisseurin sehen.
Kunst? Porno?! Drama!, 19. Oktober 2006
Es gibt nur wenige richtige Skandalfilme. Romance war kurzzeitig einer, aber nachdem die Leute gemerkt hatten das das ganze nur ein äusserst langweiliges Drama mit Hardcore Elementen war legte sich auch das. Die sexuell frustrierte Frau die sich durch die Betten schraubt, sehr originelle Story. Das man in Folge dessen Rocco Siffredis erigierten Penis sehen darf ist dann noch die nettere Abwechslung. Die Handlung zieht sich wie Kaugummi, die Dialoge sind belanglos und auch sonst hat der Film keinerlei Athmosphäre. Unnötig anzumerken das der Herr Pornostar auch keinerlei schauspielerisches Talent besitzt, und damit reiht er sich in die Darstelleriege ganz gut ein.
Insgesamt darf man wirklich sagen, das man diesen Film nicht gesehen haben muss. Verschwendung kostbarer Lebenszeit und Verschwendung von Geld. Wenn schon dann lieber die Ausstrhlung auf dem Kulturkanal mit den 4 Buchstaben abwarten!
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