Kundenmeinungen
Äußerst guter Film!, 4. Oktober 2007
Der Patriot ist ein äußerst gelungenes 'in meinen Augen' Meisterwerk geworden. Mel Gibson und auch alle andere Schauspieler liefern eine Weltklasseleistung ab. Natürlich ist der Amerikanische Patriotismus mal wieder ziemlich übertrieben aber das ist halt ein Film von Emmerich! Die Zeit in der der Film spielt ( spätes Kolonialzeitalter ) wird sehr gut dargestellt, aber wie schon gesagt eben sehr einzeitig zum guten der Weltmacht. Die Engländer werden ziemlich bösartig,armseelig und teilweise recht lächerlich dargestellt. Emmerich hatte wohl einfach nicht gewußt das zu dieser Zeit und auch noch in den darauffolgenden 100 Jahren Das British - Empire die Weltmacht wahr. Big Amerika kam erst später...
Da der Film allerdings durch seine hervorragenden Schauspieler und druch seine seine Spannung sehr hoch punktet bei mir gibts dennoch 5 Sterne anstatt 4, den das ist halt wie schon gesagt Emmerich :)
Allen in allem einer der besten Monumentar - Filme die ich gesehen habe, kann man auf die gleiche Wellenlänge legen wie Troja,Last Samurai, an Braveheart und Gladiator kommt er allerdings nich dran 'g'
Unterhaltsames Schlachtenepos!, 12. August 2007
Wenn ich 0-5 Sterne für die folgenden Kriterien vergeben könnte, sähe meine Bewertung so aus:
Schauspieler: *****
Story/Spannung: ****
Logik/Nachvollziehbarkeit der Handlung: ***
Bilder: *****
Special Effects: ****
Kostüme: *****
Historizität: ***
Anspruch: ***
Aussage: **
Wie man daraus sieht halte ich die Verarbeitung des geschichtlichen Stoffes für etwas seltsam. Hier wird etwas einseitig zwischen den guten Amerikanern und den bösen Briten unterschieden. Die Briten brennen Dörfer nieder, töten Unschuldige grausam; die Amerikaner wehren sich gegen diese Unterdrückung. Ich halte das für etwas unreflektiert, denn in der Geschichte lassen sich zwei Kriegsparteien nur selten in rein gut und rein böse aufteilen. So haben mit Sicherheit auch amerikanische Freiheitskämpfer kronloyale Dörfer in Brand gesteckt und die Helfer ihrer Feinde ebenso rücksichtslos verfolgt.
Der amerikanische Patriotismus, den Emmerich in seinen Filmen meistens übertreibt, wird besonders in diesem Film auf die Spitze getrieben. Da kämpfen alle Milizionäre Seit an Seit mit Sklaven gegen den gemeinsamen Feind, drauf und dran eine Nation der "Gleichheit" und "Freiheit" zu schaffen - "he em"... was daraus tatsächlich wurde, wissen wir alle.
Von der Logik ist einiges zweifelhaft. Im Wald lassen sich ausgebildete "Regulars" der britischen Armee von einem Farmer und seinen 10-12-jährigen Söhnen abschlachten. Bei der Lektion "In Deckung gehen" haben sie wohl gefehlt.
Ein Gefangenenaustausch, wie er von Benjamin Martin mit den Briten "inszeniert" wurde, ist nicht vorstellbar. Hier werden amerikanische Milizionäre gegen britische Heupuppen getauscht. Zum Thema Aussage ist zu sagen: Wie bei den meisten amerikanischen Kriegsfilmen, wird der Tod fürs Vaterland zu sehr verherrlicht.
Trotzdem glänzt der Film durch die eindrucksvollen Schlachtenbilder und einen überragenden Mel Gibson, dem man wirklich jede dargestellte Emotion abkauft.
Alles drin!, 4. August 2007
Spannend und hervorragend sich langsam entwickelte Story mit epochalen Zügen. Das ganze funktioniert aber auch nur deshalb, weil Mel Gibson mit seiner unvergleichbaren Schauspielkunst dieses Werk zu tragen versteht. Es zeigt sich wieder einmal, dass Mel Gibson einer der größten Darsteller der Neuzeit ist (siehe "Hamlet"). Sein unnachahmliches Minenspiel, das seine Metamporhose vom Friedertigen zum Kriegsbereiten begleitet,kann glaubwürdiger nicht dargestellt werden. Der künftihe Ausbruch wird immer stärker unter seinem Minenspiel sichtbar. Als er dann die Kiste öffnet und zur "antiken Sreitaxt" greift, nimmt der Film richtig Fahrt auf. In Gibson Schatten liefet dann auch Heath Ledger eine halbwegs passable Leistung ab.
Über Historisches zu rechten, habe ich einfach keine Lust. Hier geht es um Unterhaltung und zwar richtig gute.
Fazit: Ein Film für einen langen besinnlichen und spannenden DVD-Abend.
typsich Mel, 23. Juni 2007
Das erste was ich am Ende des Films dachte war: ja typisch Mel Gibson, der ungewollt patriotische Patriot der ja eigentlich nur der gute Papa und Arbeitgeber (hey, das sind keine Sklaven, die sind angestellt) sein möchte. Gut - objektiv ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, ich gebe es zu, ich bin nicht unbedingt der Mel Gibson - Fan. Der Aufbau der Story ist ok und ein absolutes Plus (und damit insgesamt 3 Sterne) verdient in meinen Augen Jason Isaacs Verkörperung des Bösewichts !
...eine Familientragödie wird zum Kriegsepos, 15. Juni 2007
In diesem heiß diskutierten Film von Roland Emmerich aus dem Jahr 2000 mit vielen Für & Wider spielen Mel Gibson, Heath Ledger und Jason Isaacs hervorragend und überzeugend die Hauptrollen.
Unterschiedlichste Kritiken befassen sich mit dieser Darstellung und Mythisierung der amerikanischen Geschichte. Von Schlachtplatte, ungebrochener Umschmeichelung der amerikanischen Tugenden, Autokraten als Nestbeschmutzer des amerikanischen Traums und von einer beachtlichen Anzahl vermeidbarer historischer Unzulänglichkeiten ist dort die Rede.
Dennoch, letztendlich handelt es sich hier um einen Spielfilm und keine Dokumentation historischer Ereignisse und der Film hat alles, was großes Kino braucht: Helden, Action, Witz und Gefühl.
Story, Kulisse, Musik und Schauspieler stimmen und auch die extended Version ist nicht zu lang.
...für diejenigen, die über die einseitige Verherrlichung und den Patriotismus hinwegsehen können, ist dies ein packendes, emotionales und gewaltig inszeniertes, historisches Action-Drama, das man sich immer mal wieder gerne ansehen wird.
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