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Miles Davis: Birth of the Cool

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Birth of the Cool

Miles Davis

Blue Note (EMI)

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11/Okt/2008 - 06:47


Beschreibung

Dies ist der erste bedeutende Auftritt von Miles Davis -- einer der produktivsten und weitsichtigsten Figuren des Jazz -- als Bandleader. Seine Reputation rührte zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich von seiner Arbeit mit der Bop-Größe Charlie Parker her. Er übertraf alle Erwartungen, als er sich den "coolen" Stil des Arrangeurs Gil Evans, der für Claude Thornhills Band tätig war, zu eigen machte. Evans, der durch die Hinzunahme von Horn und Tuba zu Thornhills Instrumentierung ganz eigene tonale Qualitäten schuf, betonte auch den verminderten Einsatz des Vibrato sowohl bei den Rohrblattinstrumenten, als auch bei den Blechbläsern; so entstand ein trockenerer, "cooler" Sound. Zwei von Evans Arrangements, "Boblicity" und "Moon Dreams", sind auf dem Album zu finden. Mit dabei sind auch der Baritonsaxophonist Gerry Mulligan (der so herausragende Titel wie "Jeru" und "Venus de Milo" beitrug) und John Lewis, der Pianist des Modern Jazz Quartet. Heraus kam eine Session, der die Zeit, die Mode und Davis außergewöhnliche Entwicklung als Musiker nichts anhaben konnten. Wenn Sie sich mit Davis' Nonett näher auseinandersetzen wollen, versuchen Sie es mit Complete Birth of the Cool. Da finden Sie die, früher als Bootleg erhältlichen, Aufnahmen aus dem Royal Roost in New York von 1948. --Fred Goodman




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Jazz-Meilenstein in unglaublicher Klangqualität, 13. April 2008

Bei der vorliegenden Wiederveröffentlichung bedarf es der vielen Worte nicht: Nur selten habe ich Musik aus der Mono-Ära in einer derart bestechenden Klangqualität gehört. Dieses Rudy-van-Gelder-Remaster ist in Sachen Klang das Erstaunlichste, was in den letzten Jahren in meinem Player landete, derart transparent, plastisch, frisch und "sauber" perlt die nunmehr 60 Jahre alte Aufnahme aus den Lautsprechern - man glaubt es kaum.Der fulminante Klang dieser Neuauflage des Miles-Davis-Klassikers grenzt aber - vergleicht man sie mit den bisher verfügbaren Versionen - nur scheinbar an Hexerei: Als Vorlage dienten Rudy van Gelder die als verschollen geltenden Masterbänder der Aufnahmen, auf die er im Zuge einer Editierung von BOTC für den japanischen Markt stieß. Das allein hat RVG bei seiner Arbeit schon einen hübschen Vorsprung verschafft. Dennoch dürfte es darüber hinaus noch einiges an Aufbereitung erfordert haben, die alten Schätzchen in diesem highfidelen Klang erstrahlen zu lassen. Schade nur, dass man sich nicht durchringen konnte, das Zusatzmaterial aus der "Complete"-Version erneut mitzuveröffentlichen - diese Ausgabe von 1999 kann man demnach nicht ausmustern.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Damals innovativ und neu. Heute einfach nur tierisch gut, 29. November 2006

Nachdem Mr. Davis im Bee Bop von Dizzy, Bird und Co. An seine Grenzen gestoßen war, tat er den einzig logischen Schritt, welchen er als Musiker in dieser Situation machen konnte: Er warf alles über Bord, um ganz anders ganz von vorne anzufangen.Aus dem heißen sich selbst Überholen wurde eine abgeklärter, ruhiger eben eine coole Spielweise. Natürlich ist dieses Album nicht die Geburtsstunde des Cooljazz. So etwas gibt es nicht; ebenso wenig gibt es jemanden, dem man die Erfindung des Rades alleine zuschreiben könnte. Miles Davis aber war derjenige, der 1949 und 1950 als Erster mit einer Band ins Studio ging und konsequent etwas tat, was man von ihm in dieser Weise nicht erwarten wollte: Er war cool.Seine Band und er ermöglichten dem Jazz Anfang der Fünfziger sich selbst zu erneuern. Dass dies den Kritikern nicht gefiel, war selbstverständlich.Gott sei Dank müssen wir uns heute nicht mehr über Kritiken aus den 50ern kümmern, sondern gehen einfach zum CD-Regal, nehmen Birth of the Cool heraus und genießen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Tolles Cool-Jazz Album, 12. November 2005

Dieses Album erfand den Cooljazz.Tolle wabernde Klangwolken,wunderschöne Soli und eine ungewöhnliche Besetzungsichern "coolen" Hörgenuss vom Feinsten und ein einschneidendes Musikerlebins.Ich muss aber offen sagen,dass wenn man nicht wissenschaftlich genau auf die Musik achtet,die Faszination nicht da ist.Das Album ist auf jeden Fall toll,aber eigentlich nur für Cracks und Musikwissenschaftler bzw. Musiker geeignet.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Standardwerk, 19. August 2003

Es gibt Scheiben, die Musikgeschichte geschrieben haben, die die Musik vorangebracht haben und in die man daher auf jeden Fall mal reingehört haben sollte, sei es Klassik, Pop, Rock oder eben Jazz. Miles Davis ist nicht nur einer der wichtigsten Musiker des letzten Jahrhunderts gewesen, sondern hat eben auch viele solcher Scheiben hinterlassen, wie z.B. das Jahrhundertwerk "Kind of blue". Ein solches Werk ist auch "Birth of the cool", denn der Titel ist Programm: Mit dieser Scheibe wurde eine neue Musikrichtung geboren, der "Cool Jazz", der in seiner Zeit eine Innovation von höchstem Stellenwert war. Daher: Reinhören!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wer diese Scheibe noch nicht hat, sollte zugreifen!, 2. Mai 2001

Miles Davis ist der King Of Jazz, und ich wüßte keinen, der das anzweifelt (kann mir ja gerne mal schreiben). Mit der Originalveröffentlichung von Birth of the Cool setzte er als Chef seiner Band Maßstäbe. Die Geburt einer Musikrichtung war selten so preiswert zu haben wie jetzt, darf man sagen. Ansonsten lasse ich lieber die Legende selber sprechen:

Anspieltipps: "Jeru""Venus De Milo""Boplicity"




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