Kundenmeinungen
Was gibt es Da eigendlich noch zu Schreiben ???????, 16. Oktober 2008
Es gibt Knastfilme, die man mit diesem Meisterstück ( Flucht aus Alkatraz, Look Up, Flucht in Ketten )nicht vergleichen kann. Dafür ist er zu Gut um Ihn mit diesen Filmen auf einer Stufe zu stellen. Er ist durch diesen wunderbaren Schauspielern schon Alleine Sehenswert. Also wer diesen Film nicht in der Originalfassung, oder überhaubt nicht gesehen hat, hat was verpasst.
Der Wille zu Überleben ... There is no escape or is there one?, 1. September 2008
Gerade einmal 25 Jahre alt wird der französische Kleinkriminelle Henri Charrière (wegen seiner Brusttätowierung "Papillon" genannt und von Beruf Tresorknacker) 1932 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und in die berüchtigte Strafkolonie auf Französisch Guayana gebracht, wo er jenseits von aller Moral und lauterer Gerichtsbarkeit der Willkür, Gnadenlosigkeit und Grausamkeit seiner Bewacher und Aufseher ausgeliefert ist.Im Gegensatz zu den anderen Häftlingen ist sein Lebens- und Freiheitswille jedoch unbeugsam und so folgt, trotz Erleidens unmenschlichster Konsequenzen, Ausbruchsversuch auf Ausbruchsversuch, bis ihm nach 13 Jahren endlich die Flucht gelingt ...Auf Basis dieser mehr oder weniger autobiographischen Vorlage entstand nicht die erwartete, klischeehafte und actionreiche Gefängnis- bzw. Gefangenenrevolte, sondern ein sehenswertes, zurückhaltendes und minimalistisches Zeitdokument über die Inhalte der Freiheit und das Paradoxe der Freiheit als solches. Grundlage für den Erfolg des Filmes ist die immer wieder glänzend gezeigte Bipolarität in der Gegenüberstellung der so grundverschiedenen Persönlichkeiten wie Papillon und Dega, grandios gespielt von Steve McQueen und Dustin Hoffmann, sowie im Kontrast der Begrenztheit, Begrenzung und Grausamkeit des Straflagers und einer schier unendlichen Freiheit und überwältigenden Schönheit der es umgebenden Natur.... ein spannender und genialer Film über eine innige Freundschaft unter außergewöhnlichen Belastungen eines praktizierten Strafvollzuges bis hin zum Leben in der jeweils gewählten und gefundenen FreiheitBesetzung * Steve McQueen : Henri Charrière (Papillon) * Dustin Hoffman : Louis Dega * Woodrow Parfrey : Clusiot * Robert Deman : Maturette * Anthony Zerbe : Anführer der Leprakolonie * Victor Jory : Häuptling der Indios * Don Gordon : Julot * Bill Mumy : Lariot * George Coulouris : Dr. Chatal * Ratna Assan : Zoraima * William Smithers : WardeAnm.:Die Beteiligung Charrières an der Ermordung des Diebes und Zuhälters in Paris ist bis heute nicht geklärt. Charrière bestritt eine Beteiligung zeitlebens. Gewisse Indizien deuten allerdings darauf hin, dass er zumindest den wahren Mörder kannte, diesen jedoch nie verriet.
Die dramatische Flucht vor einem Leben in Ketten..., 4. Februar 2008
Obwohl "Papillon" schon einige Jahre auf dem Buckel hat, so ist er doch völlig zeitlos und schafft es selbst heute noch, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen!Faszinierend perfekte Schauspielerleistungen von Steve McQueen und Dustin Hoffman zeigen den Versuch der Flucht aus einem Leben in Gefangenschaft.Mehrfach steht Steve McQueen am Rande des Todes, doch rappelt er seinen letzten Lebensmut stets zusammen und versucht eine Flucht in die Freiheit.Das Ganze ergreift den Zuschauer durch die dargestellte Härte und äußerst bedrückende Umsetzung!Fazit: Ein Meisterwerk, das man einfach gesehen haben muss!
Grandioses Schauspiel zweier Könner, 16. Oktober 2007
Steve McQueen und Dustin Hoffman in einer Paraderolle. Dieser Film ist eine geniale Geschichte über zwei Insassen eines Gefängnisses, die bei Strafarbeit und miesen Essen immer nur eins wollen. Raus! Der eine glaubt an seine Frau und sein Geld und der andere an sein Geschick und Glück. Und beide geraten immer wieder zusammen. Bis zum Ende ein grandioses Schauspiel.Super Empfehlung für Fans von McQueen und Hoffman!!!
Nicht nur spannend und unterhaltend!, 21. August 2007
Laut dem katholischen Lexikon des internationalen Films verbinden sich in diesem Werk Härte und Sentimentalität zu einem großen Unterhaltungsspektakel, das die humanistische Botschaft der Vorlage unter effektvollen Bildern und teuren Dekorationen begräbt.Was stimmt:Der Film bietet großartige Unterhaltung und fesselnde Spannung bis zum Schluss. Er ist wunderschön fotografiert und das Szenenbild (es wurde an realen Schauplätzen gedreht) könnte wohl kaum authentischer sein.Was nicht stimmt:Obwohl die Filmhandlung nicht ganz der Romanvorlage von Henri Charrière folgt, handelt es sich bei diesem Werk nicht wie vom Filmdienst beschrieben, um teures Effektkino aus Hollywood. Papillon schafft es wirklich zu berühren und zeigt uns die Grausamkeit des französischen Strafvollzugssystems in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf sehr drastische Weise. Übrigens war der Autor selbst bei den Dreharbeiten anwesend! Fazit: Ein erschütternder Film über das Leben in Gefangenschaft und den Willen zu Freiheit und Selbstbestimmung.
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