Kundenmeinungen
Wird mir zukünftig die Einreise verweigert werden? , 25. Mai 2008
Ich liebe und verehre Emil für seine TV-Beiträge, werde mich ganz sicher mein Leben lang an seinen Sketch zum Thema Mengenlehre erinnern - zudem muss ich seit Emil und seinem "Steuerformular" automatisch grinsen, wenn ich meine eigenen Steuern zu regeln habe. Das markante Gesicht von Walo Lüönd ist mir zudem immer noch in guter Erinerung aus der ARD-Serie "Auf Achse"... Aaaaaber während der 107 Minuten Film - "Die Schweizermacher" - war mir persönlich nur ganz, ganz selten zum Lachen zumute, eigentlich wollte ich die DVD nach 20 Minuten abschalten - lediglich das noch schlechtere TV-Programm hat mich an jenem Samstagabend auf das Ende dieses extrem trockenen Filmes warten lassen.Verzeih mir bitte Emil, aber jeden einzelnen Deiner Sketche finde ich um Längen unterhaltsamer!
Grüezi!!, 4. Januar 2007
Die Schweizermacher ist für meine Begriffe ein echtes Kleinod unter den deutschsprachigen Satiren, das auch im Laufe der Jahre nichts von seiner Spritzig- und Witzigkeit eingebüßt hat - genau so stellen wir sie uns vor, die Schweizer, eidgenössisch und sehr sehr streng, wenn es um ihr Ländli und ihre Sitten und Gebräuche geht - echte Heiterkeitsausbrüche bekam ich bei dem deutschen Ehepaar, das morgens die schweizer Flagge im Garten hisst und die Dame eine Sprachschule zum Erlernen der schweizer Sprache besucht...es trieb mir schlicht die Tränen in die Augen - und noch eine kleine Empfehlung am Rande: Sollten Sie, weil Sie vielleicht grenznah zur Schweiz wohnen und des, ich nenn es jetzt mal, Dialektes mächtig sein, studieren Sie den schweizer Fernsehkanal, den Sie dann ja empfangen können, ganz genau: unübertrefflich ist es nämlich, sich den Film in Schweizerdeutsch anzusehen - schlicht köstlich!
Nette Schmunzelsatire, 7. Dezember 2005
Die "Schweizermacher" ist mehr als nur eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Einbürgerung in die Schweiz, sondern nimmt vielmehr den rückwärtsgewandten und allem Neuen und Liberalen kritisch gegenüberstehenden Teil der Schweizer kräftig aufs Korn. Mit der Zunge schnalzen kann man, wenn Emil Steinberger in der Rolle des Moritz Fischer seinen bornierten Kollegen Max Bodmer vorführt. Insgesamt ein immer noch sehr sehenswerter Film. Leider ist die technische Umsetzung der DVD nicht besonders gelungen, was aber dem Gesamteindruck kaum einen Abbruch tut.
"Bissige Satire mit einer gehörigen Portion Sarkasmus!!!", 1. März 2005
"Die Kantonsbeamten Max (Walo Lüönd) und Moritz (Emil Steinberger) gehören zu den mächtigsten Männern des Landes. Nur sie allein entscheiden, welcher Ausländer die Schweizer Staatsbürgerschaft bekommt und wer nicht. Die Bewerber stellen dabei groteske Bemühungen an...Ein witziges und listiges Lachvergnügen von 1978 mit den beiden Quadratschweizern Emil Steinberger und Walo Lüönd. Max und Moritz, zwei reibungslos kleinkariert funktionierende Beamte der Kantonspolizei mehmen Einbürgerungswillige unter die Lupe. Die Schweizer fallen nicht vom Himmer- sie werden sorgfältig und präzise gemacht."Weitere Darsteller:Bill RamseyWolfgang StendarBeatrice KesslerSilvia JostBettina LindtbergHilde Ziegler
Schweizer Kultfilm, 23. Juni 2002
„Die Schweizermacher" ist ganz einfach eine geniale Komödie. Ich lache mich jedes Mal kaputt, wenn ich den Film sehe. Der Film hat nichts an Aktualität eingebüsst und beschreibt treffend die Mentalitäten der Schweizer. Auf der einen Seite sind die kleingeistigen, lustfeindlichen, rückwärtsgewandten Bünzlischweizer (Max Bodmer alias Walo Lüönd), heutzutage würde man von Blocher-Schweiz sprechen, auf der anderen Seite die weltoffenen, humorvollen, toleranten, vorwärtsgewandten Schweizer (Moritz Fischer alias Emil Steinberger). Der Film hat einen unideologischen Tonfall und zeichnet alle Charaktere sehr liebenswert, dennoch ist er natürlich ein Plädoyer für eine moderne Schweiz, indem auf sehr subtile Weise die Bünzlischweizer hoch genommen werden. Die unwiderstehliche Komik entsteht aus dem Zusammenprall dieser beiden Schweizertypen, etwa dem Kleinkrieg im Büro um den Kleiderbügel zwischen Bodmer und Fischer. Bezeichnend auch der Schluss: Bei der Einbürgerungsfeier in der Psychiatrischen Klinik ist das Buffet mit kleinen Schweizerkreuzen dekoriert und es wird „Ich bin ein Schweizerknabe..." gesungen, währenddessen bei den Italienern Bodmer als Ehrengast mit dem Gewerkschaftslied „Avanti popolo" empfangen wird, und Grimoli seinem Sohn à la Wilhelm Tell die Melone von Kopf schiessen muss. Treffend ist auch die Aussage des deutschen Personalchefs in der Grossbäckerei: „Unter uns, der Grimoli ist ein besserer Schweizer als mancher, der sich nicht bewerben muss."
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