Kundenmeinungen
Statement eines Fans, 2. Oktober 2008
So das ist jetzt mal eine zutiefst voreingenommene und absolut subjektive Kritik, weil ich dieser Band und vor allem dieser Frau von Anfang an verfallen war. Sade Adu war für mich die Klassefrau und die zeitlose Stilikone der 80er - auch wenn das mit der Musik jetzt überhaupt nichts zu tun hat, aber ich versuch' mal zu erklären, warum mich dieses Album bis heute begleitet und ich es nach wie vor so gerne höre.Der Sound dieses Albums war für die 80er etwas völlig Ungewohntes; zu einer Zeit zu der in die Soulmusik und in den - nennen wir es mal ,Jazzpop' - die elektronischen, synthetischen und kalten sounds unaufhaltsam Einzug hielten, kam da eine Platte daher die zwar modern, aber klanglich einfach zeitlos war. Wah Wah Gitarren sind da z. Bsp. drauf zu hören, die in den 80ern aber sowas von unhip waren, sanfte Saxophonklänge im Stile von Grover Washington, 70er Jahre E-Piano sounds, congas, rimshots und Jazzgitarren und das ganze noch dazu so herrlich warm und analog abgemischt, daß einem 70er Jahre Soul und Funk Fan das Herz vor Freude Überging. Soul-Funk Grooves ganz leicht mit Latin beats gewürzt, die tanzbar waren und herrliche sich ins Ohr einschmeichelnde Melodien, die man da auch nie wieder rauskriegen wollte. Das ganze noch vorgetragen von einer unwiderstehlichen und sehr gefühlvollen Stimme. Nein Sade war und ist keine Vocalkünstlerin im klassischen Sinne, aber das was Sie sang und vor allem wie Sie es sang hatte einen Charme und eine Heimeligkeit der ich mich nur mehr ergeben konnte.Vor allem möchte ich hier aber auch eine Lanze brechen für Stuart Mattheman, der nicht nur hauptverantwortlich für Sade's sound und Arrangements zeichnet sondern auf dessen Konto auch fast alle Kompositionen gingen. Der Mann hat Stil und dieses Album ist für mich Jazz-Pop in Vollendung, besser geht's nicht. Ich verstehe alle die diese Musik, als seichtes pseudo jazz Gewäsch abtun, aber ich bin und bleibe ein unbekehrbarer Sade Fan.
Grandios und zeitlos, 28. April 2006
Zugegeben 1984 hat mich Sade reichlich wenig interessiert und ich kannte nur den Titel "Smooth Operater" von ihr und ihrer Band. Ihre Debüt-Scheibe habe ich mir erst so ca. 1990 zugelegt, als ich mich endlich für die CD begeistern konnte... und ich bin stolzer Besitzer der CD-Erstauflage (!!!).Das hinter Diamond Life mehr steckt als das, auch heute noch im Radio, rauf und runter gespielte Smooth Operater ist bereits nach dem ersten Hördurchgang klar. Sade bietet eine breite Mischung aus Soul, Pop und Jazz, der in dieser präzisen Form heute nur noch sehr selten zu finden ist, aber Mitte der 80er nahezu niemanden interessierte bis eben diese Scheibe veröffentlicht wurde. Diamond Life beinhaltet 9 Songs und davon gibt es keinen einzigen Ausfall. Die Stücke sind nie zu schnell oder zu hart, nie zu reisserisch oder schmalzig, und gerade deshalb werden die Klippen des Kommerzpop mit einer fast naiver Eleganz umschifft. Was wohl auch daran liegt, daß hier keine Solo-Künstlerin die Wünsche von Management und Produzenten erfällt, sondern vielmehr die Tatsache das es sich bei SADE eigentlich um eine zusammengewachsene Band handelt, die seit über 20 Jahren in unveränderter Besetzung komponiert und Auftritt, aber als Solo-Sängerin vermarktet wird. Gleichzeitig ist Mrs. Abu keine Vocalacrobatin, sondern nur eine Sängerin mit begrenzter Ausdrucksstärke, die diesen neun Juwelen einen nicht alltäglichen Charme verleiht...Meine Anpieltipps: ALLES!!!FAZIT: Trotz kleiner Makel ein unkommerzielles, erfolgreiches Meisterwerk der 80er...
SADE "Diamond life", 19. September 2004
Seit 20 Jahren verzaubert diese grandoise Platte nun schon die Welt und sie versprüht noch immer nicht den kleinsten Ansatz eines Makels."Diamond life" das kann man sagen hat mit den Songs "Smooth operator", "Your love is king", "Hang on to your love" und "Why cant we live together" alle großen Hits von Sade aufzuweisen, die heute noch genauso gut klingen wie 1984. SADE das war nicht nur die Sängerin Sade Adu, sondern mit Stuart Matthewman (Sax und Guitar), Adrew Hale (Keyboards) und Paul S. Denman eine wirkliche Band und noch dazu eine gute. Alle Augen richteten sich nach natürlich auf Sängernin Sade Adu, die eine wirklich begandete Stimme aufwies und auch noch verdammt gut aussah. Von der britischen Zeitschrift "The Face" wurde sie zur "Göttin der Nacht" erkoren. "Diamond life" verbindet Afrorhythmen mit verblasenem Cool-Jazz in einer Art die bis heute funktioniert und zu später Stunde, einsam in einer Bar die fast leer ist beim letzten Cocktail am besten schmeckt. "Diamond life" war so perfekt, daß es SADE nicht mehr gelang, nur annähernd an diese Qualität bei nachfolgenden Alben heranzukommen. Also, wer sich diese Scheibe besorgt, der hat jetzt schon gewonnen da wirklich alle Titel die Schulnote "Sehr gut" verdient haben und unsterblich bleiben werden.
Smoooooth!, 4. August 2004
Machen wir uns nichts vor: Die Frau kann nicht wirklich singen. Macht aber nichts, denn wer eine so unglaublich sexy Stimme hat und ausserdem aussieht wie eine Mischung aus Marilyn und Naomi, der muss das auch nicht können. "Diamond Life" ist jedenfalls ohne Zweifel eins der besten Pop-Alben aller Zeiten, und wer es besitzt, der braucht auch keine "Best of". Denn hier ist alles drauf, was man für eine Nacht mit guten Freunden und ebensolchem Wein braucht. Zeitlos schön.
Kleiner Tipp am Rande: Wer geglaubt hat, der Klassiker "Smooth Operator" liesse sich nicht adäquat covern, der sollte sich von Sanne Salomonsen die CD "In a New York Minute" besorgen. Ihre völlig eigenständige Version ist - man glaubt es kaum - nicht weniger smoooooth als die von Sade. Balsam für die geplagte Grossstadt-Seele!
Zeitloser Klassiker von einer begnadeten Künstlerin ..., 14. März 2004
Ein grandioses Debüt Album ... für mich nach wie vor das beste Album ihrer mittlerweile schon 20jährigen Karriere. Die meisten Lieder verdienen Höchstnoten ... alles kommt hier zusammen: Erotik, Stil, Charisma, eine beseelte Aura und die fantastische Stimme von Sade. Die perfekte Platte zum chillen, für Cocktail-Stunden oder einfaches gemütliches Beisammensitzen, ohne das es zur Background-Musik verkommt. Ganz fantastischer 80s Jazz/Pop-Klassiker.
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