Kundenmeinungen
Unübertrefflich!!!, 25. Dezember 2008
Ich liebe dieses Spiel!Seit es drausen war gibt es für mich nix besseres!Kann mich noch genau erinnern damals als die PSX rauskam, was das für ein Hit war...Ich habe ja vorher Resident Evil gespielt und ich liebe auch diese Reihe (obwohl Sie schön langsam vom alten Konzept weggeht...) aber Silent Hill ist psychowahnsinn Pur...habe es vor kurzen nach einer ewigkeit wieder durchgespielt, mit dem besten Ende (weil damals wusste ich ja das alles nicht da gab es noch kein Internet zu Hause...)Aus damaliger sicht super Grafik, genau das was SH ausmacht, absichtliche Störungen, dunkelheit... aber jetzt auf HD TV seh ich noch weniger... geilMusik ist echt pervers, Mr. Akira perfekt... atmosphäre und Angstfaktor noch immer 10!!! gebäude durchsuchen, wege finden und Rätsel (ziemlich schwere...) lösen, das liebe ich hier, was später bei den anderen Teilen nicht immer gleich bleibt...Wer das nicht kennt und auf Horror steht hat da was großes verpasst...
Unglaublich!, 22. Mai 2008
Ich halte SILENT HILL für eine der grossen Videospiel-Revolutionen unserer Zeit. Natürlich gab es Survivalhorror vorhrer, natürlich ist das Spiel Gameplaytechnisch keinstenfsllas eine Revolution, aber es ist nicht zu dementieren, dass surreale Plots in Verbindung mit dieser Art von Horror im Videospiel niemals vorher zu sehen/erleben waren. Optisch wäre vielleicht noch DARKSEED zu nennen, bezüglich aller restlichen Aspekte sahnt SILENT HILL restlos ab. Hut ab!
RE hat das Genre erfunden, SH hat es perfektioniert., 17. Mai 2008
Silent Hill, der Anfang einer Spielereihe, die zum absoluten Kult wurde. 3 Jahre nachdem Capcoms Resident Evil die Spielewelt das Fürchten lehrte legten Konami mit ihrer eigenen Vorstellung des Horros nach und ließen das Blut in den Adern gefrieren.Heute geht selbst die verschrammteste Originalversion von Silent Hill 1 für über 40 Euro über den Ladentisch, und so ist es vielen jungen und graphikverwöhnten Zockern wohl kaum zu verübeln, dass sie diese Bürde nicht auf sich nehmen wollen, für ein Spiel, dass verglichen mit heutigen Standards aussieht, wie eingeschlafene Füße, obwohl sie SH 2-4 kennen und mögen.Aber warum schreibe ich dies? Nun, weil Silent Hill wirklich jeden einzelnen Eurocent des Liebhaberpreises wert ist.Ja, die Graphik ist nicht mehr up-to-date, ja die Steuerung ist klobig, ja die Animationen sind hölzern, aber die Atmosphäre, die Story und das Grauen sind so packend und faszinierend wie am Tag des Erscheinens vor 9 Jahren.Den Anfang der Geschichte macht ein kurzes, aber schön animiertes Intro, welches mit der genialen Titelmelodie des Spiels unterlegt ist.Der Hauptcharakter Harry Mason fährt mit seiner Tochter Cheryl in den Urlaub, in das kleine Örtchen Silent Hill. Die Nacht ist dunkel und die Straße kurvig und uneinsichtig. Plötzlich läuft ein kleines Mädchen vor Harrys Wagen. Er bremst, schert aus und fährt in einen Graben. Als er aufwacht befindet er sich am Rande des nebelverhangenen Ortes, doch von seiner Tochter fehlt jede Spur.Dies ist nur die Einleitung zu einer Geschichte, die bis zur letzten Szene mysteriös, verwirrend, vielschichtig und undurchleuchtbar zu scheinen bleibt. Sie verlangt dem gediegenen Spieler eine Menge Anteilnahme ab. Es wird NICHT alles schön vor euch ausgebreitet. Also strengt euren Hirnschmalz an.Apropos "Hirnschmalz". Dieser ist auch bei den zahlreichen Rätseln gefragt, die aber bis auf ein, zwei Ausnahemen alle relativ schnell zu lösen sind (das Sternzeichenrätsel war der Hammer!!!).Ein weiteres Markenzeichen der Serie sind die fabulösen Soundtracks. Sie bilden die perfekte Symbiose aus Schönheit und Grauen. Mal hören wir ein trauriges Piano, mal eine maschinell stampfende Geräuschkulisse welche einem den Atem stocken lässt, obwohl im Spiel selbst eigentlich gerade überhaupt nichts weltbewegendes geschiet.Aber DAS SH Markenzeichen überhaupt ist wohl die Parallelwelt. Diese Welt ist architektonisch fast immer identisch mit der nebelumwobenen Geisterstadt-Welt, aber ihr Erscheinungsbild ist geprägt von Rost. Starre Wände werden zu Gittern, die Einblicke in unendlich tiefe Abgründe gewähren, hinter jede Ecke lauern abstrakt aussehende Monströsitäten und euer Puls schnellt von 140 auf 250. Nachdem euch die Nebelwelt das Fürchten gelehrt hat, wird euch die Rostwelt euer Nervenkostüm zerfetzen. Kehrt ihr danach wieder in die Nebelwelt zurück, fühlt sie sich an wie Kindergeburtstag. Das nenne ich psychologischen Horror.Fazit: Trotz grausamen Gameplays und veralteter Graphik ist dies (und bleibt dies) ein Meisterwerk des Horrogenres, mit sehr hohem Wiederspielwert. Der Beweis dafür, dass Videospiele sehr wohl Kunst sein können.
Bester Teil der Serie, 27. März 2008
Lustig ist dieses Spiel überhaupt nicht (**) dafür sehr unterhaltsam, Fesselnd und düster.Damals war ich von dem Spiel nicht sehr begeistert, das lag aber daran, dass ich Resident Evil-Fan war. In Silent Hill muss man einfach ein wenig sein Köpfchen quälen, um die Story wirklich zu verstehen, bei Resident Evil war das deutlich einfacher. Auch die Steuerung ist etwas hölzern. Aber egal, das war nur ein subjektives Empfinden.Dieses Spiel kann in Sachen Grafik mit seinen Nachfolgern nicht mehr mithalten, dafür sind aber die Wettereffekte (Nebel) in diesem Teil am realistischsten gelungen, auch ist das Spiel einfach sehr düster, von der Story her klasse wenn auch nicht einfach. Die Stadt ist recht weitläufig, wenn man auch nur wenige Orte betreten kann, die Schwierigkeitsgrade sind realistisch, aber fair. Genau hierauf kommt es bei Silent Hill an, um die richtige Atmosphäre zu schaffen.Sämtliche Nachfolger waren in der Grafik vielleicht besser, dafür ließ oft die Story oder Spiellänge zu wünschen übrig (Teil 2), da nicht an die Vorgänger wirklich angeknüpft. Auch wirkten sie manchmal zu steril (Teil 4) oder eben zu blutig, fast mehr Poltergeist als Silent Hill (Teil3). Keine Ahnung, wie Teil 5 wird. Der erste Teil war für seine Zeit in jeder Hinsicht gut ausbalanciert und ist daher immer noch ein "Renner", was man von seinen Nachfolgern nicht sagen kann.Allen Zocker, die nur die Nachfolger kennen, empfehle ich: gönnt euch nochmal den ersten Teil. Dieser ist zwar von der Grafik her veraltet, aber sonst ein düsterer Genuss!!
Höllisch gut, 1. November 2007
Einleitung und Story:Silent Hill ist eine der bekanntesten Videospielreihen überhaupt und ist in den Bereich Survival-Horror/Psycho-Horror einzuordnen. Erschienene Spiele der Serie sind:- Silent Hill (Playstation)- Silent Hill: Play Novel (GameBoy Advance)- Silent Hill 2 (PS2, PC)- Silent Hill 2: Inner Fears (Xbox)- Silent Hill 2: Directors Cut (PS2)- Silent Hill 3 (PS2, PC)- Silent Hill 4: The Room (PS2, PC, Xbox)- Silent Hill: Origins (PSP)Der Ort des Geschehens in allen Teilen des Spiels ist die verlassene Kleinstadt Silent Hill.Hauptdarsteller in Teil 1 ist der verwitwete Schriftsteller Harry Mason. Dieser sucht in Silent Hill nach seiner kleinen, 7-jährigen Tochter Cheryl. Cheryls sehnlichster Wunsch ist es, in Silent Hill Urlaub zu machen warum ausgerechnet dort? Als sich Harry mit seiner Tochter schließlich auf den Weg dorthin begibt und beinahe angekommen ist, scheint eine junge Frau über die Straße zu laufen, direkt vor seinen Wagen. Es kommt, wie es kommen muß: Harry versucht, der geisterhaften Erscheinung auszuweichen, donnert in den Straßengraben und verliert das Bewußtsein. Als er wieder zu sich kommt, ist Cheryl verschwunden. Spurlos? Nicht ganz... es finden sich bald erste kleine Hinweise; doch zunächst begibt sich Harry nach Silent Hill, wo er mit der Suche nach seiner Tochter beginnt.Er ist kaum angekommen, da gibt es schon die ersten seltsamen Anzeichen und Zwischenfälle. Die ganze Stadt ist in einen dichten Nebel gehüllt, der kaum Sicht zuläßt und zu seinem Schrecken muß er feststellen, daß es permanent Asche regnet. Harry wandert ziellos umher und folgt ersten seltsamen Hinweisen... als er sich in eine enge Gasse begibt, ist er plötzlich von schauderhaften Monstern umstellt... wo ist er hier bloß gelandet?! Kurz darauf wacht er in einem Café auf, wo er zum ersten Mal Cybil Bennet von der Lokalpolizei begegnet.Viele Charaktere gibt es nicht im Spiel das hätte vermutlich der Atmosphäre auch geschadet. Folgende Personen kommen neben Harry, Cheryl und Cybil vor:- Dahlia Gillespie, eine ältliche Antiquitätenhändlerin mit Hang zum Okkulten- Alessa Gillespie, ein geheimnisvolles Mädchen- Lisa Garland, eine junge Krankenschwester- Michael Kaufmann, ein ArztSound und Grafik:Silent Hill ist der pure Horror! Aber nicht, weil es schlecht, sondern weil es ein wirklich gutes Spiel ist. Bereitet man sich entsprechend vor und spielt das Licht in einem dunklen Raum mit einer schönen Soundanlage, dann ist Gänsehaut vorprogrammiert. Die Grafik ist, trägt man dem Alter des Spiels (erschienen 1999) Rechnung, wirklich gut. Zwar wird es selten hell und wenn, dann ist es eben neblig und es regnet Asche, alles andere wäre der Stimmung aber auch abträglich gewesen. Es gibt jedoch einen schönen Kontrast: einerseits gibt es die helleren Passagen am Tage, die mit quasi normalen Farben aufwarten, auf der anderen Seite spielt man in einer Art Parallelwelt, in der alles in Finsternis getaucht ist, die Gebäude verfallen sind und die Räume der Häuser etc. meistens sehr gruselig sind und oftmals nur aus Metall und Blutspuren zu bestehen scheinen.Natürlich sind grafische Details nicht wirklich als solche zu erkennen, setzt man heutige Maßstäbe an, die Designer haben sich aber alle Mühe gegeben und eine Optik gezaubert, die im Horror-Genre ihresgleichen sucht. Lediglich Resident Evil kann hier noch mithalten. Hier wurde großartig gearbeitet.Übertroffen wird das ganze nur noch von der Soundgestaltung. Musik und Geräusche sind so was von schaurig schön und passen derart genial ins Konzept, daß man sich bisweilen wirklich vor Angst in Hosen machen könnte. Teilweise wird komplett auf eine musikalische Untermalung verzichtet und nur mit schrägen Klängen gearbeitet, meist einer Art metallischem Hintergrundklirren, das sich bisweilen anhört, als würden zwei Ozeanriesen auf nachts auf stiller See miteinander kuscheln. Grusel pur! Hier haben die Entwickler hervorragende Arbeit geleistet. Schön ist auch, daß (eine geeignete Anlage vorausgesetzt) der Sound per ProLogic II über alle Boxen eines Surround-Systems wiedergegeben werden kann.Steuerung, Synchro und Gameplay:Gesteuert wird Silent Hill mit dem Gamepad. Die Steuerung ist für meine Begriffe ziemlich hakelig geraten und recht gewöhnungsbedürftig. Hat man sich aber ein wenig damit vertraut gemacht, kommt man ganz gut damit zurecht. Ich habe mich aber öfter dabei ertappt, wie ich ob des Gefummels geflucht habe wie ein Rohrspatz.Dies lag zum Teil auch an der Kamera. Manchmal steuert man die Spielfigur von oben nach unten, die läuft also quasi auf den Spieler zu, und man kann so nur sehr spät auf Feinde reagieren, weil man diese zu spät erblickt. Auch ist die Kamera extrem zappelig und schwenkt ständig nervös hin und her, ein Umstand, der es einem nicht gerade einfach macht, trotz Möglichkeit, die Perspektive zu schwenken. Viele Fans des Spiels werfen ein, daß gerade das den Kick an der Steuerung ausmacht und gerade dies einen besonderen Nervenkitzel verursacht. Nun, ich sehe das anders. Für mich war es oft einfach nur nervig, die Kamera umschwenken zu müssen (wenn dies überhaupt möglich war), die Gangrichtung zu ändern, damit die Kamera aufhört hin und her zu schwenken und mich dauernd umdrehen zu müssen, weil die Cam nicht hinterher kommt. Sei es drum... man gewöhnt sich nicht komplett daran, akzeptiert es aber irgendwann einfach. Die Steuerung wurde übrigens komplett 1:1 auf den PS2-Nachfolger Silent Hill 2 übertragen; wenn man also mit Teil 1 fertig geworden ist und sich daran gewöhnt hat, dann kann man sich wenigstens die Eingewöhnung sparen.Ansonsten bleibt zu vermerken, daß man Harry in der 3rd-Person steuert und daß die Steuerung für meine Begriffe manchmal etwas träge reagiert.Das Spiel ist übrigens komplett in Englisch, aber mit deutschen Untertiteln. Die Synchro würde ich als gelungen bezeichnen, die Dialoge hingegen sind teilweise ziemlich platt und hören sich oft an, wie das Statement eines ungeschulten Roboters. Nicht selten haben wir uns über das sinnlose Gequatsche kaputtgelacht; ein Umstand, der die Gruselstimmung dann unverhofft und ungeplant etwas auflockert. Ein besonderes Highlight ist das improvisierte Feinradar in Form eines alten Taschenradios. Dieses rauscht extrem auf, wenn Monster in der Nähe sind, was für einen zusätzlichen Schockeffekt sorgt. Goodies und Medipacks liegen fair verstreut herum, lediglich Speicherpunkte hätte es ein paar mehr geben dürfen.Die sonstigen Personen sind teilweise hilfreich, teilweise einfach nur Auflockerung es tut gut, auch einmal andere normale Menschen zu treffen und nicht nur alleine umherzuirren und spontan auftauchende Monster zu verdreschen.Man kommt in Silent Hill übrigens mit recht wenigen Waffen aus. Man beginnt mit kleinerem Prügelwerkzeug, erhält später dann eine Pistole und eine Schrotflinte. Das war es im Grunde. Es geht demnach subtiler zu Werke als in anderen Spielen.Daneben wird die Story immer wieder mit schönen Rendersequenzen vorangetrieben und adventuremäßige Gespräche vermitteln den Eindruck von Interaktivität.Als Besonderheit hat Silent Hill zu bieten, daß die Geschichte nicht gänzlich linear verläuft, sondern daß sich der Spieler an verschiedenen Stellen im Spiel für unterschiedliche Herangehensweisen entscheiden kann, die den Verlauf bedeutend beeinflussen. Als Höhepunkt gibt es dazu mehrere alternative Endings, die einen enormen Wiederspielwert produzieren.Fazit:Silent Hill ist ein tolles Spiel, das einem den Abend auf eine besondere Weise versüßt. Mit Horror ohne Ende! Sound und Grafik arbeiten geschickt zusammen und lassen den geneigten Spieler regelmäßig verstört im Sessel zurück.Wer Resident Evil schon kennt, kann bedenkenlos zugreifen. Silent Hill setzt dabei aber weniger auf Massen an Monstern und ein reichhaltiges Waffenarsenal, sondern mehr auf eine irritierende Umgebung und eine subtile Herangehensweise. Es ist deutlich mehr Thrill als Splatter. Die Steuerung, respektive die Kameraführung ist aber Übungs- und Geschmackssache.
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