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Philip van Doren Stern: Ist das Leben nicht schön?

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Ist das Leben nicht schön?

von Philip van Doren Stern

mit James Stewart Donna Reed Lionel Barrymore

Regie: Frank Capra

Kinowelt Home Entertainment GmbH

Artikelbewertung: preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating  (5 Punkte bei 35 Bewertungen)



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Beschreibung

Obwohl Fank Capras Ist das Leben nicht schön? heute vielleicht der beliebteste und am meisten verehrte amerikanische Film überhaupt ist, hatte man ihn aufgrund eines Copyright-Problems über Jahre hinweg weitgehend vergessen. Er hat erst in den späten 70er-Jahren durch wiederholte Ausstrahlungen im Fernsehen sein Publikum gefunden (und auch hier in Deutschland verdankt Ist das Leben nicht schön? seine Bekanntheit zuallererst dem weihnachtlichen Fernsehprogramm). Natürlich verdient Capras Meisterwerk seinen Ruf, ein Ereignis für die ganze Familie zu sein, das die Stimmung aller heben kann, doch er ist eben auch einer der faszinierendsten Filme, die das amerikanische Kino hervorgebracht hat, ein vielschichtiges Werk, dessen Dichte an die Romane von Charles Dickens erinnert.

George Bailey, gespielt von dem hier überragenden James Stewart, ist in der Kleinstadt Bedford Falls aufgewachsen und hat sich immer Träumen von großen Reisen und Abenteuern hingegeben. Doch die Umstände haben sich immer wieder gegen ihn verschworen, so dass er ein Gefangener seines Heimatortes geblieben ist. Aus Frust über sein Leben und aus Angst vor einem nahe bevorstehenden Skandal plant er, sich an Heiligabend umzubringen. Im entscheidenden Moment erscheint George ein Bote des Himmels und zeigt ihm in Form von einer Vision, wie die Welt sich entwickelt hätte, wenn er nie geboren worden wäre.

Diese Sequenz ist eine eindrucksvolle und äußerst lebendige Darstellung dessen, wie der amerikanische Traum sich in sein Gegenteil verkehren kann. Wahrscheinlich hat Capra nie etwas Wüsteres oder Härteres gedreht (vielleicht hat sich die optimistische Sicht dieses Regisseurs auf die Welt durch seine Erfahrungen verdüstert, die er während des Drehs von Armee-Filmen im Zweiten Weltkrieg gemacht hat). Capras Triumph liegt hier darin, dass er die Schwierigkeiten und Enttäuschungen nicht leugnet, während er gleichzeitig, besonders im tränenreichen letzten Akt des Films, noch einmal die von ihm so hochgeschätzten Werte der Freundschaft und der individuellen Bereitschaft zu großen Taten bestätigt. Als Ist das Leben nicht schön? herauskam, war er kein großer Erfolg. Obwohl man Capra und Stewart nominiert hatte, gewann er keinen Oscar. Aber dem zum Trotz geht immer noch ein ganz besonderer Zauber von diesem Film aus. --Robert Horton





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Heiligabend geht nicht ohne, 12. Dezember 2007

Ich musste den film kaufen, weil das zdf vor 3 oder 4 jahren diesen film an heiligabned einfach nicht ausgestrahlt hat. es mag sich verrückt anhören einen film jedes jahr am gleichen tag zu sehen, aber es geht nichts über ständig wiederkehrende ereignisse, traditionen, die man sich wie man hier sieht auch selbst schaffen kann.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ja, das Leben ist schön!, 30. November 2007

Denn neben all seiner Bitterkeit und all seinen Unbilden hat es so wundervolle Momente wie die, die man erlebt, wenn man diesen Film sieht...

James Steward ist hier in seiner wohl unbestritten grandiosesten Rolle zu bewundern. Nie war er besser, nie symphatischer als hier als George Bailey, der seinen großen Traum von einer Weltreise und seine großen Pläne vom Architekt-Sein nicht erfüllt, weil er sich der Bauspar-Firma seines Vaters (und damit dem kleinen Mann als solchen) verpflichtet sieht, die dem bösen Gierschlund Potter anheim zu fallen droht. George gibt selbstlos (aber dabei trotzdem immer menschlich, also auch murrend und zaudernd) fast alles auf, was ihm wichtig ist - und bekommt dafür am Ende so viel mehr, wenn es auch erst nicht so aussieht.
Wann hat Hollywood jemals wieder ein so flammendes Plädoyer gegen die Armut und Ausbeutung des einfachen Arbeiters, für die Würde des "kleinen Lebens" gedreht?

Der Film ist einfach zum Heulen schön - so positiv, ermutigend, spannend, romantisch, lustig und wunderbar rührselig wie es wohl nur Frank Capra zustande bringen konnte, ohne dabei unerträglich kitschig zu werden. Vielleicht widerspricht mir jetzt der eine oder andere und findet ihn tatsächlich kitschig. Aber das kann eigentlich nur jemand sein, der das Weihnachtsfest und die Menschlichkeit als solche kitschig findet.

Für mich ist dieser Film so sehr mit Heiligabend verbunden wie sonst nur noch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und "Die Muppets Weihnachtsgeschichte".
Jahrhrelang lief er um Mitternacht im ZDF - bis er plötzlich und unerwartet abgesetzt wurde. In diesem Jahr (ich meine, es war 2004) war Weihnachten für mich mich praktisch hin, so enttäuscht war ich.
Doch jetzt bin ich sicher, jetzt habe ich ihn auf DVD.

Einer der besten Filme aller Zeiten!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Der schönste Film aller Zeiten, 4. November 2007

Über diesen Film muß man eigentlich nichts mehr schreiben. Man muß ein Herz aus Stein haben, wenn einem bei diesem Film nicht die Tränen kommen. James Stewart in seiner Paraderolle als George Bailey, der von einem Engel gezeigt bekommt, daß das Leben schön ist. Alle, die diesen Film noch nicht kennen, haben ein wunderbares Erlebnis vor sich, für diejenigen, die ihn kennen, ist der Film mindestens einmal im Jahr (Weihnachten) Pflicht. Ein Film, vor dem man in die Knie geht...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wer diesen Film nicht sehen möchte, verpasst was!, 5. Oktober 2007

Ja,das Leben ist schön.
Zu Weihnachten ist die Selbstmordrate immer besonders hoch. Wenn alle Verzweifelten doch bloß vorher diesen Klassiker ansähen, würde so manchem von ihnen der Blick für das Geschenk des Lebens geschärft werden - und es gäbe weniger Leid zum Fest. Ich bin davon überzeugt, dass das rührende Werk lebensrettende Wirkung haben könnte.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  It's a wonderful life- aber nur mit diesem Film!, 3. September 2007

,,It's a wonderful life"(So der Orginaltitel) habe ich vor zwölf Jahren, im Alter von neun, zum ersten mal angeschaut. Seither ist nicht ein Weihnachten vergangen, in dem ich diesen Film nicht angeschaut habe. Es ist einfach immer wieder wunderschön anzusehen, wie sich Clarence seine Flügel verdient oder wie James Stewart auf dem Höhepunkt seines Schauspielerischen Könnens ist.
Schade finde ich aber sehr, dass viele Junge Leute kein Interesse für solche wunderschönen Klassiker wie diesen haben und meinen, Filme in schwarzweiss wären schlecht, ohne jemals einen richtig gesehen zu haben. Aber wenn sie umbedingt solche schönen Erlebnisse, wie gerade diesen Film verpassen wollen, tja dann sind sie selbst dran schuld.

Kurz und bündig: Ich kann diesen Film jeden Menschen mit gutem Gewissen empfehlen. Er ist 120 min. Kinomagie pur mit wunderbaren Schauspielern und viel Weihnachtsromantik.




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