Kundenmeinungen
Nicht so genial wie erwartet, aber gut!, 10. Juni 2007
Hallo Leute,
der Film ist allen Freunden von guten Krimis nur zu empfehlen, allerdings verhindern Kleinigkeiten eine höhere Wertung. Der gewifte Zuschauer wird relativ schnell darauf kommen wer hinter all dem steckt!
Thriller der Extraklasse, 5. Juni 2007
So belanglos der Titel "Die üblichen Verdächtigen" auch klingen mag (Filmfans wissen, dass er an ein Filmzitat aus "Casablanca" angelehnt ist), so spannend gestaltet sich der Thriller.
Der Regisseur bietet dem Zuschauer einen raffiniert konstruierten Thriller, der immer wieder pervide Wendungen und reichlich Action bereiht hält. Hinzu kommt ein ausnahmslos hervorragend spielendes Cast, allein vorran Kevin Spacey und Gabriel Byrne.
Bis zum Ende - das wohl die größte Überraschung des Films bereit hält - weiß dieser Film zu fesseln und geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer zu spielen.
Für all jene die nur dröges Rumgeballer ohne Hirn unter Thriller verstehen, ist dieser Film nicht wirklich geeignet, da der Zuschauer einfach gewillt sein muss, seine grauen Zellen etwas anzustrengen um die Puzzlestücke am Ende richtig zusammen zu setzen.
Ein klasse Film, weit über dem grauen Durchschnitt!
"Die üblichen Verdächtigen" (1995): Raffiniert erzählter Thriller mit vielen guten Darstellern, 29. April 2007
Der Befehl: "Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen" stammt aus Casablanca. Stephen Baldwin (in seiner besten Rolle), Gabriel Byrne, Kevin Pollak, Pete Postlethwaite und Kevin Spacey sind diese Verdächtigen, ihnen gegenüber steht Chezz Palminteri als Detective. Es geht um eine Ladung Kokain auf einem Schiff und natürlich auch um Mord. Das sehr in sich selbst verliebte Drehbuch, das auch einen Oscar bekommen hat, erzählt die Geschichte mit vielen Rückblenden und überraschenden Wendungen, so dass der Film kein leicht verdauliches Popcorn-Kino ist, sondern mehr ein intellektuelles Spiel für den Zuschauer, etwa mit der Frage: "Wer ist Keyser Söze?" (ein legendärer ungarischer Killer, aber wer ist es?), der im Film immer wieder genannt und gesucht wird. Die Filmdokumentation ist ein langer Kommentar von Regisseur und Drehbuchautor zum Film und gewissermaßen das Bonbon der DVD. Der Trailer und die Filmografien sind ebenfalls willkommen.
grandioser Thriller !, 26. April 2007
"Die üblichen Verdächtigen" ist ein spannender Thriller mit einer grandiosen Story. Ein Film dessen Atmosphäre den Zuschauer sofort packt und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Die Geschichte wird sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit mit Hilfe von Rückblenden erzählt. "Die üblichen Verdächtigen" ist ein Film, der in erster Linie von den schauspielerischen Leistungen und nicht von aufwendigen Spezialeffekten lebt. Jede Rolle ist hier perfekt besetzt.
Also, jeder, der einen richtig guten, ultra-spannenden, verwirrenden und excellent vorgetragenen Thriller sehen will, der wird um "Die üblichen Verdächtigen" keinesfalls herumkommen.
10 von 10
Ganz großes Kino, 14. Februar 2007
Irgendwer hat auf diesen Seiten geschrieben, dass das Ende vorhersehbar ist. Mag sein, wenn man den Film jetzt erst gesehen hat, denn es gibt inzwischen einige Filme, die ähnlich funktionieren - nur, diese Filme sind Plagiate von "Die üblichen Verdächtigen" (1995!) und nicht umgekehrt.
"Wer ist Keyser Soze", das ist die Frage, um die sich der gesamte Film dreht. Nun, man verrät nicht zuviel, wenn man sagt, dass Keyser Soze ein Superverbrecher ist. Aber wer ist es wirklich?
Der Frage geht der Ermittler Chazz Palmintieri nach, der eigentlich nur den Verbrecher (und ehemaligen Polizisten) Gabriel Byrne fassen will. Während der Untersuchungen stößt er auf den Namen Keyser Soze und wähnt, dass Byrne das gewesen ist, denn Byrne (auch, ohne zuviel zu verraten) ist zu diesem Zeitpunkt schon tot. Sein einziger Zeuge ist der kriminelle Krüppel Kevin Spacey, der in Rückblenden von einem unmöglichen Coup erzählt.
Soviel zum Film. Mehr darf man einfach nicht verraten. Ich weiß bis heute nicht, warum ich ihn mir damals in der Videothek überhaupt ausgeliehen habe, denn die Schauspieler waren mir damals so gut wie nicht bekannt und große Werbung wurde dafür nicht gemacht. Aber man hat halt manchmal Glück und bekommt ein Kleinod in die Hände, auf das man nicht gefasst war.
Außer den bereits vorgestellten Schauspielern muss man noch Kevin Pollack, Stephen Baldwin (das hier dürfte sein bester Film sein) und Benicio del Toro erwähnen, allesamt Schauspieler, die heutzutage einen guten Ruf genießen, allen voran natürlich Kevin Spacey.
Um noch einmal auf das Ende zurück zu kommen...Ist es wirklich so einfach, wie es dann schließlich erscheint? Wenn man genauer darüber nachdenkt, kann man auch noch auf andere Gedanken kommen.
Schließlich noch ein Wort zum Audiokommentar: Selten war ein Kommentar so hilfreich wie dieser, es wird sogar auf Filmfehler hingewiesen und davon gibt es ein paar.
Höchstwertung!
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