Kundenmeinungen
Sehr guter, bewegender Film, 15. Januar 2008
Ein sehr guter Film, in dem es um den größten Schadenersatzprozess in der Geschichte der USA geht. Das Unternehmen PG&E hat das Grundwasser mit giftigem Chrom verseucht und nun sind viele Menschen in der Umgebung an Krebs und anderen Leiden erkrankt. Die sich um einen Job bemühende, von Julia Roberts hervorragend gespielte Anwaltsgehilfin und Mutter von drei Kindern Erin Brockovich stößt nur zufällig auf den Skandal. Eigentlich konnte in der Kanzlei niemand mit den Unterlagen etwas anfangen. Erst sie zählt eins und eins zusammen.
Alle Rollen sind sehr gut und glaubwürdig besetzt, auch der an Diabetes erkrankte Anwalt (und ihr Chef) kommt sehr gut rüber.
In dem Film wird aber auch vermittelt, wie sehr es wohl gerade noch in amerikanischen Kleinstädten auf Integrität, Kommunikationsfähigkeit und Zugehörigkeit ankommt. Denn immerhin überzeugt sie die Opfer mit ihrer Art, nicht von einem anderen Stern zu sein, sondern ein ganz normaler Mensch aus ihrer Gegend, dem man vertrauen kann und von dem man wohl auch ein gebrauchtes Auto kaufen würde.
Überraschend war für mich eine Sache: In den USA gibt es scharfe Gesetze bzgl. sexueller Belästigung am Arbeitsplatz (Sexual Harassment). Sie äußert sich aber mehrfach in einer Art und Weise, die man allgemein auch in Deutschland als "vulgär" bezeichnen würde. Ein Mann würde sich ein solches Verhalten in den USA wohl kaum leisten können. Sie macht jedoch deutlich, dass sie ihre sexuelle Ausstrahlung durchaus zu ihrem Vorteil einzusetzen vermag ("Wozu habe ich Titten?").
Schön auch das sehr bewegende Ende des Films, dass sicherlich manche zu einem Taschentuch greifen lassen wird. Ob aber die vielen Millionen dann schließlich über das viele Leid hinweghelfen können: Ich wage es zu bezweifeln.
Nimm nichts hin, kämpfe!, 6. November 2007
Erin Brockovich, eine Frau, die am Anfang und während des ganzen Films schwer kämpfte. Keine Aussicht auf einen Job, mit drei Kindern ohne Mann. In Amerika hat man damit wenig Aussicht auf eine Zukunft. Das ändert sich durch ein kleines Unglück, denn sie gerät mit ihren Wagen unverschuldet in einen Unfall und wird verletzt. Mit guten Erfolgsaussichten auf Schmerzensgeld geht Erin mit ihrem Anwalt Ed Masry in die Verhandlung - und verliert trotzdem. Mit ihrer ganz eigenen Art erkämpft sie sich bei ihm einen Job. Sie ist eine schwierige Frau, eckt überall an, trägt das Herz nur zu sehr auf der Zunge und macht sich Anfangs wenig Freunde. Als Zuschauer dachte ich, selber schuld! Mensch Ed, schmeiss sie doch raus! ;-)
Aber trotz aller widriger Umstände arbeitet sie sich rein. Eine spezielle Akte in der Ablage fesselt sie. Es gilt einen Umweltskandal aufzudecken und Erin steigert sich in den Fall so sehr rein, das ihre Kinder und der Geliebte in den Hintergrund treten. Aber dabei merkt man auch, das sie selber über sich hinauswächst und Kräfte mobilisiert, die man ihr auf den ersten Blick eventuell abgesprochen hätte. Ist doch schön, wenn man sich auch irren kann, oder? ;-)
Wie schon mehrfach hier geschrieben basiert die Geschichte von Erin Brockovich auf einer wahren Begebenheit. Die Charaktere sind stimmig. Julia Roberts als Erin Brockovich und Albert Finney als Ed Masry sind perfekt ausgewählt. Der Film ist spannend gemacht und bis zum Ende klasse anzuschauen.
Und die Extras sind auch nicht zu verachten. Vor allem weil auch die reale Erin Brockovich sehr viel darin zu Worte kommt.
Kinotrailer (deutsch, 2:25 Min)
Filmdokumentation (14:56 Min)
Persönlichkeitsprofil: "Die wahre Erin Brockovich" (3:58 Min)
Entfallene Szenen (ca. 30 Min)
Entfallene Szenen mit Regiekommentar (ca. 30 Min)
Künstlerprofile von Steven Soderbergh, Julia Roberts und Albert Finney.
Außer dem Kinotrailer und die Künstlerprofile sind alle anderen Specials in Englisch. Deutscher Untertitel ist jedoch verfügbar
Ein Film mit "Schönheitsfehler", 11. September 2007
Sie ist einfach zu schön, die gute Julia Roberts. So eine Frau, die noch dazu intelligent ist, muß sich doch keinen Aushilfsjob "erzwingen". Und wenn diese Schönheit einen Satz sagt wie "Wozu hab ich Titten?" dann klingt das zwar komisch, aber nicht ganz echt. Davon abgesehen macht bietet der Film beste Unterhaltung, er ist spannend,zuweilen nett ironisch und hat dazu noch ein sympathisches Anliegen. Da sollte man eigentlich nicht meckern. Sorry.
Julia in ihrer besten Rolle, 28. August 2007
Als grosser Fan von Julia Roberts gehört dieser Film zu einem meiner Lieblingsfilme von ihr. Da sie meist immer als die süsse Geliebte bzw. Ehefrau dargestellt wird, spielt sie hier eine Frau, die zeigt, dass man im Leben auch ohne Studium etwas erreichen kann. Sie schlägt sich mit ihrer eigenen Art und Weise durchs Leben, um ihre 3 Kinder und sich über Wasser zu halten. Beeindruckend und mit typischem Julia-Stil unterlegt... Ein Muss für alle, die gute Unterhaltung mögen...
Super , 2. Juni 2007
Ich finde in diesem Film kommt Julia sehr real rüber.
Ich finde auch das die HAndlung wirklich sehr interessant
ist. Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit.
Deswegen um so packender!
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