Kundenmeinungen
Rational ist das nicht zu begründen..., 8. Januar 2008
... aber dieser Film ist tatsächlich so schlecht, das er schon wieder gut ist - zumindest was die Story angeht. Die Inszenierung ist eigentlich ganz in Ordnung. Jane Fonda ist durchaus sehenswert, nicht nur aufgrund der knapp geschneiderten Textilien. Die Effekte und die Kulissen wirken stellenweise recht gelungen, an anderen Stellen aber sind die Kulissen einfach unterirdisch und die Effekte einfach nur zum schreien. Ambivalent ist da vielleicht ein passendes Wort.
Interessant ist, das dieser Film eine enorme Wirkung hatte und bis heute hat: Der visuelle Stil wurde immer wieder in anderen Filmen und auch in Musikvideos kopiert.
Trotz der kindlich-naiven Charaktere und der hanebüchenen Geschichte kann ich dem Film nicht wirklich böse sein, denn irgendwie ist diese skurrile Mixtur einfach sympathisch.
Barbarella ist ein echter Kultfilm, wenn auch sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
Ich gebe 4 Sterne, denn mir gefällt der Film. Aber für 5 Sterne fehlt schon noch eine ganze Menge - denn wenn ein Wort nicht zu Barbarella passt, dann ist es "Perfekt".
Macht einfach Spaß..., 24. September 2007
Ich habe den Film vor ca. 20 Jahren im Fernsehen gesehen - spät Abends - und irgendwie sind die schrägen Ideen und dazugehörigen Bilder in meinem Kopf hängen geblieben. Ich bin selbst in dieser Zeit geboren und irgendwie, wollte ich den Film nochmal sehen. Er hat mich nicht enttäuscht! Er ist schräg aber trotz seiner - aus heutiger Sicht - B-Movie Machart und billigen Kulissen kommt aber trotzdem die Story gut rüber. Alles ist irgendwie logisch und passt. Die Frauen sehen einfach gut aus und die männlichen Darsteller auch. Besonders hat mir Durand Durand gefallen, Milo O'Shea. Auch sind die Ideen wirklich ausgefallen und wenn man bedenkt, was alles danach gekommen ist, dann fällt einem schon auf, wer von diesem Film alles geklaut hat - die Acryl-Glas oder Glaswürfel als Bedienelemente für irendwelche Elektronik und der 16:10 Monitor vom Oberbösen Durand Durand.
Selbst für jemanden von heute, könnte der Film durchaus unterhaltsam sein, ich habe mich nicht gelangweilt. Andrerseits, ist man heute natürlich durch immer bessere CGI wirklich verwöhnt und dieser Film arbeitet, denke ich, maximal mit Minaturmodellen und Doppelbelichtungen. Ich finde jedoch, dass sich die Filmemacher wirklich Mühe gegeben haben und gerade die Filmbauten und besonders die Kostüme sind auch heute noch beeindruckend. Klar kommt auch sehr viel angedeuteter Sex in dem Film vor, der allerdings nicht wirklich deplatziert sondern eben zur Story dazugehörend wirkt - sofern man die Zeit und den Comic als Hintergrund bedenkt.
Ich habe den Film mit viel Spaß gesehen, kann aber auch nachvollziehen, dass manche Leute halt was anderes erwartet haben.
Der Filmtransfer ist für einen so alten Film absolut OK.
Nun denn, seid gewarnt und für alle anderen, have fun.
Für damals klasse gemacht, 8. September 2007
Jane Fonda ist in dem jungen Alter einfach eine Augenweide. Und obwohl der Film für die heutige Zeit sehr Trashig ist( was nicht schlecht heißen muss) ist er oft noch besser wie mache hutzutage.
Kultfilm mit Jane Fonda als weiblicher "James Bond" Barbarella 40000 Jahre in der Zukunft, 31. Mai 2007
Nach einem Comic von Jean-Claude Forest: 40000 Jahre in der Zukunft gibt es auf der Erde und im benachbarten Teil der Galaxis keine Kriege mehr, Waffen gibt es nur noch im Museum. Der Erdpräsident hat keine Armee und keine Polizei. Als "Duran Duran", ein Wissenschaftler von der Erde, den Positronenstrahl erfindet, also eine neue Waffe, und irgendwo im Bereich Tau Ceti spurlos verschwindet, beauftragt der Präsident die Astronautin Barbarella (Jane Fonda, damals 29 Jahre alt) mit der Suche nach Duran Duran, bevor dieser etwas Schlimmes, womöglich sogar einen Krieg anrichten kann.
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Am Zielort stürzt Barbarellas Raumschiff ab, sie gerät sofort in Gefahr. Später gelangt sie in ein Labyrinth, wo die Verbannten leben: Alle, die nicht böse sind, werden aus der Stadt Sogo verbannt. In Sogo regiert die Schwarze Königin. Die Stadt selbst ist durchflossen vom Matmos, einer Art flüssigen Energie, die von Bösem lebt und dafür Licht und Wärme spendet. Barbarella wagt sich mit Hilfe des "Engels" Pygar in die Stadt vor, wird aber wieder gefangen genommen, usw. bis sie endlich Duran Duran gegenübersteht.
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Der Film ist ein Märchen ohne gleichen. Eine gute Mischung aus Fantasy und Science-Fiction. Aufbauten, Kulissen, Darsteller, Handlung, all dies entspricht einer bizarren Märchenwelt mit Kultstatus. Viele sagen, der Film sei trashig. Mag sein. Mir scheint er eher phantasievoll zu sein, nicht so steril wie viele heutige Filme mit perfekten CGI-Kulissen. Es ist sogar zu bezweifeln, ob heutige Filmemacher es ohne Computer besser machen würden. Darin liegt auch ein gewisser Charme der alten Filme.
Worin man sich einigermaßen sicher sein kann, ist, dass kein heutiger Regisseur es jemals wagen würde, einen solchen Film zu machen. Denn dazu gehört Mut. Barbarella bleibt einzigartig, ein Film, wie er nur um 1968 entstehen konnte. Damals ein Skandal, aber auch ein Erfolg.
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Der Film funktioniert auf vielen Ebenen, aber man muss dafür offen sein. Insbesondere kokettiert der Film mit seiner Hauptdarstellerin Jane Fonda. Persönlich bin ich mit der DVD sehr zufrieden. So schlecht ist das Bild gar nicht, es gibt mehrere Sprachen und Untertitel und auch den amerikanischen Kinotrailer. Die dennoch mäßig ausgestattete DVD an sich möchte ich nicht bewerten, für den Film gibts fünf Sterne. Immer wieder heißt es auch, es sei ein Remake geplant, aber ob ein solches jemals das Original-"Barbarella" übertrifft, ist sehr zu bezweifeln.
Love it or hate it!, 21. Mai 2007
Diesen Film kann man hassen oder lieben, ihn ignorieren kann man nicht.
Zu gut wird das Flair der damaligen Zeit eingefangen, zu (freiwillig) dumm ist die Handlung und zu entzückend ist Jane Fonda (besonders im englischen Original).
Mit der im Hintergrund vor sich hin dudelnden Musik einfach nur Kult!
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