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Isaac Asimov, Robert Silverberg: Der 200-Jahre-Mann

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Der 200-Jahre-Mann

von Isaac Asimov Robert Silverberg

mit Robin Williams Sam Neill Embeth Davidtz

Regie: Chris Columbus

Sony Pictures Home Entertainment

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05/Sep/2008 - 08:52


Beschreibung

Der 200 Jahre Mann ist an den Kinokassen kläglich gescheitert, was zu diesem Zeitpunkt zum Teil zweifellos an Robin Williams erst kurz zurückliegenden schmalzigen Auftritten in den beiden Filmen Jakob der Lügner und Patch Adams lag. Aber dieser Beinahe-Science-Fiction-Film -- basierend auf Werken von Isaac Asimov -- und von Chris Columbus (Mrs. Doubtfire) mit untypischer Ernsthaftigkeit inszeniert, ist wesentlich besser, als die Zuschauerzahlen vermuten lassen.

Williams spielt Andrew, einen Haushaltsroboter, der im Jahr 2005 an die Martins, eine obere Mittelklasse-Familie, verkauft wird. Der Familienpatriarch (Sam Neill) erkennt und fördert Andrews für einen Roboter eher ungewöhnliche Charakterzüge, wie zum Beispiel dessen künstlerische Begabung sowie seinen Sinn für Schönheit, Humor und die Unabhängigkeit des Geistes. Indem er das tut, schickt er den Blechmann auf eine 200 Jahre dauernde Reise, um menschlicher als die meisten Menschen zu werden. Auch wenn der Film durch die Adaption von Drehbuchautor Nicholas Kazan sehr romanhaft angelegt ist, fehlt Chris Columbus doch das Spielbergsche Selbstvertrauen um die glänzenden Möglichkeiten dieser Erzählweise konsequent auf der Leinwand umzusetzen. Dennoch bewegt sich der Regisseur von Kevin -- Allein zu Haus abseits seiner vertrauten Bahnen und reift schließlich zu einem bezaubernden Geschichtenerzähler heran. Aber was diesen Film wirklich interessant macht, ist der Unterton tiefer Sehnsucht, Andrews Leidenschaft als ein futuristischer jedermann, der zur menschlichen Rasse konvertiert und alles dafür opfern würde, Liebe zu geben und zu empfangen. Für Williams eine ungewöhnliche Herausforderung, denn die Rolle hat einen bemerkenswerten ikonischen Mehrwert, weil in diesem Fall Mensch zu sein gleichsam bedeutet, mehr wie Robin Williams zu sein. Daran gibt es nichts auszusetzen. --Tom Keogh





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Geheimtipp: Tiefgründiger, sensibler und melodramatischer Science-Fiction-Blockbuster!, 23. März 2007

Robin Williams mal ganz anders: In Chris Columbus' visuell sehr aufwendig gestalteten Science-Fiction-Melodram "Der 200-Jahre-Mann" präsentiert sich der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler von seiner ernsten Seite. Der Regisseur ("Kevin - Allein zu Haus", "Harry Potter und der Stein der Weisen") inszenierte mit dem vorliegenden Film die rührende Geschichte eines Roboters (Williams), der sich danach sehnt, ein Mensch zu sein. Dabei präsentiert sich "Der 200-Jahre-Mann" ausgesprochen detailverliebt, inhaltlich vielschichtig und tricktechnisch ausgereift. Vergleiche zu Spielbergs "A.I. - Künstliche Intelligenz" oder Alex Proyas "I, Robot" liegen nahe - wobei "Der 200-Jahre-Mann" keinen Action-Film darstellt, wie letzterer. Fazit: Ein - vermutlich auch auf Grund des idiotischen DVD-Covers - maßgeblich unterschätzter Film, der bei Freunden der intelligenten, niveauvollen, special-effect-geladenen und gefühlsbetonten Science-Fiction-Unterhaltung für beste Unterhaltung sorgen dürfte. Für romantische Naturen genreübergreifend empfehlenswert! Wer hingegen Stunt-Sequenzen im Übermaß oder High-Tech-Schlachten bevorzugt, dürfte eher enttäuscht werden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Storyline zum Philosophieren über das Menschsein, 28. Januar 2007

Warum geht's überhaupt? Der Roboter Andrew, verkörpert durch Robin Williams, arbeitet im Dienste des Menschen und ist unsterblich. Er gehört zu einer Baureihe von 'NorthAm Robotics', die Roboter in Massenproduktion herstellt. Anfangs ist Andrew 'nur eine Maschine' und ein Arbeitstier. Mit der Zeit erforscht er das Menschsein. Je mehr Andrew über die Menschen erfährt, entwickelt er sich von der plumpen Maschine zum Individuum - und erkennt, dass alles Leben einmal ein Ende hat. Die Menschen - seine Familie, für die er einst arbeitete, sterben und er beschließt seine Unsterblichkeit aufzugeben...

FAZIT: Am Ende des Films sind mir dicke Krokodilstränen gekullert, denn der Film getragen durch den grandioses Score hat mich daran erinnert, dass es uns Allen nur vergönnt ist, eine gewisse Zeit auf Erden zu verweilen. Die Zeit die wir leben, wird niemals wiederkehren und wir sollten daher einmal mehr jeden Moment genießen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Mensch zu sein..., 26. Januar 2007

"Der 200-Jahre-Mann" ist ein leiser und subtiler Film, der die Geschichte des Androiden Andrew Martin erzählt. Schon bald nach seiner ersten Aktivierung wird klar, daß Andrew mehr, als die Summe seiner Teile ist. Doch es stellt sich eigentlich nie die Frage, WAS er ist, sondern vielmehr die Frage, WER er ist. Andrew macht sich auf die Suche nach seiner Identität...

Wieder einmal zeigt Robin Williams, in der Rolle des Androiden, seine überwältigenden schauspielerischen Fähigkeiten. Auch wenn er hier wieder mehr im Komödienfach angesiedelt ist, so ist dieser Film an sich keine Komödie. Es ist ein philosophischer Film, der sich mit der generellen Frage beschäftigt, was einen Menschen definiert.
Auch die Rolle des Mentors (und Eigentümers) von Andrew ist mit dem sehr sympathischen Darsteller Sam Neill treffend besetzt.

Dies ist die Geschichte einer Menschwerdung. Komisch und auch tragisch - wie das Leben selbst.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Sehr sympathisch! , 10. Oktober 2006

"Der 200-Jahre-Mann" ist ein unheimlich sympathischer Film, der sowohl stellenweise ziemlich witzig als auch sehr rührend ist.
Diese tiefsinnige Geschichte ist nicht nur gut, sondern auch gut erzählt und Robin Williams mimt den Roboter Andrew erstklassig. Auch die anderen Schauspieler allen voran Sam Neill haben sehr überzeugt, was mir aber hier ganz besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Obwohl der Film von einem ständigen Streben erzählt, verfällt er nicht in Hektik oder nimmt an Tempo zu, sondern bewahrt sich bis zum Schluss eine sehr schöne und anheimelnde Ruhe.
Mich hat der Film sehr überrascht und überzeugt und ich kann ihn für einen gemütlichen Fernsehabend bedenkenlos weiterempfehlen. Den einen Stern Abzug gibt es nur, weil er, so gut er ist, nicht zu Spitze zählt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zu tiefst menschlich, 10. Juli 2006

Ein Roboter, der ein Mensch werden will. Keine Aktion a la "Terminator", aber es gibt nicht viele Filme, die menschlicher sind. Der Menschheit wird ein Spiegel vorgehalten, zusehen darin: Intolleranz und Vorurteile. Gute schauspielerische Leistung.




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