Kundenmeinungen
Geheimtipp: Tiefgründiger, sensibler und melodramatischer Science-Fiction-Blockbuster!, 23. März 2007
Robin Williams mal ganz anders: In Chris Columbus' visuell sehr aufwendig gestalteten Science-Fiction-Melodram "Der 200-Jahre-Mann" präsentiert sich der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler von seiner ernsten Seite. Der Regisseur ("Kevin - Allein zu Haus", "Harry Potter und der Stein der Weisen") inszenierte mit dem vorliegenden Film die rührende Geschichte eines Roboters (Williams), der sich danach sehnt, ein Mensch zu sein. Dabei präsentiert sich "Der 200-Jahre-Mann" ausgesprochen detailverliebt, inhaltlich vielschichtig und tricktechnisch ausgereift. Vergleiche zu Spielbergs "A.I. - Künstliche Intelligenz" oder Alex Proyas "I, Robot" liegen nahe - wobei "Der 200-Jahre-Mann" keinen Action-Film darstellt, wie letzterer. Fazit: Ein - vermutlich auch auf Grund des idiotischen DVD-Covers - maßgeblich unterschätzter Film, der bei Freunden der intelligenten, niveauvollen, special-effect-geladenen und gefühlsbetonten Science-Fiction-Unterhaltung für beste Unterhaltung sorgen dürfte. Für romantische Naturen genreübergreifend empfehlenswert! Wer hingegen Stunt-Sequenzen im Übermaß oder High-Tech-Schlachten bevorzugt, dürfte eher enttäuscht werden.
Storyline zum Philosophieren über das Menschsein, 28. Januar 2007
Warum geht's überhaupt? Der Roboter Andrew, verkörpert durch Robin Williams, arbeitet im Dienste des Menschen und ist unsterblich. Er gehört zu einer Baureihe von 'NorthAm Robotics', die Roboter in Massenproduktion herstellt. Anfangs ist Andrew 'nur eine Maschine' und ein Arbeitstier. Mit der Zeit erforscht er das Menschsein. Je mehr Andrew über die Menschen erfährt, entwickelt er sich von der plumpen Maschine zum Individuum - und erkennt, dass alles Leben einmal ein Ende hat. Die Menschen - seine Familie, für die er einst arbeitete, sterben und er beschließt seine Unsterblichkeit aufzugeben...
FAZIT: Am Ende des Films sind mir dicke Krokodilstränen gekullert, denn der Film getragen durch den grandioses Score hat mich daran erinnert, dass es uns Allen nur vergönnt ist, eine gewisse Zeit auf Erden zu verweilen. Die Zeit die wir leben, wird niemals wiederkehren und wir sollten daher einmal mehr jeden Moment genießen.
Ein Mensch zu sein..., 26. Januar 2007
"Der 200-Jahre-Mann" ist ein leiser und subtiler Film, der die Geschichte des Androiden Andrew Martin erzählt. Schon bald nach seiner ersten Aktivierung wird klar, daß Andrew mehr, als die Summe seiner Teile ist. Doch es stellt sich eigentlich nie die Frage, WAS er ist, sondern vielmehr die Frage, WER er ist. Andrew macht sich auf die Suche nach seiner Identität...
Wieder einmal zeigt Robin Williams, in der Rolle des Androiden, seine überwältigenden schauspielerischen Fähigkeiten. Auch wenn er hier wieder mehr im Komödienfach angesiedelt ist, so ist dieser Film an sich keine Komödie. Es ist ein philosophischer Film, der sich mit der generellen Frage beschäftigt, was einen Menschen definiert.
Auch die Rolle des Mentors (und Eigentümers) von Andrew ist mit dem sehr sympathischen Darsteller Sam Neill treffend besetzt.
Dies ist die Geschichte einer Menschwerdung. Komisch und auch tragisch - wie das Leben selbst.
Sehr sympathisch! , 10. Oktober 2006
"Der 200-Jahre-Mann" ist ein unheimlich sympathischer Film, der sowohl stellenweise ziemlich witzig als auch sehr rührend ist.
Diese tiefsinnige Geschichte ist nicht nur gut, sondern auch gut erzählt und Robin Williams mimt den Roboter Andrew erstklassig. Auch die anderen Schauspieler allen voran Sam Neill haben sehr überzeugt, was mir aber hier ganz besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Obwohl der Film von einem ständigen Streben erzählt, verfällt er nicht in Hektik oder nimmt an Tempo zu, sondern bewahrt sich bis zum Schluss eine sehr schöne und anheimelnde Ruhe.
Mich hat der Film sehr überrascht und überzeugt und ich kann ihn für einen gemütlichen Fernsehabend bedenkenlos weiterempfehlen. Den einen Stern Abzug gibt es nur, weil er, so gut er ist, nicht zu Spitze zählt.
Zu tiefst menschlich, 10. Juli 2006
Ein Roboter, der ein Mensch werden will. Keine Aktion a la "Terminator", aber es gibt nicht viele Filme, die menschlicher sind. Der Menschheit wird ein Spiegel vorgehalten, zusehen darin: Intolleranz und Vorurteile. Gute schauspielerische Leistung.
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