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Konami: Castlevania - Legacy Of Darkness

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Castlevania - Legacy Of Darkness

Konami

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System: Nintendo 64



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Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gelungen! , 12. Oktober 2007

Konami hat mit Castlevania 64 eine gelungene 3D-Umsetzung abgeliefert. In Sachen Spannung, Atmosphäre und Spielbarkeit erreicht der Titel die Qualität seiner Vorgänger und auch sonst gibt es wenig zu meckern. Was den oft erwähnten, teilweise sehr hohen Schwierigkeitsgrad ausmacht, ist meist die häufig etwas ungünstige Kamera, mit der man aber lernt klarzukommen. Frusttoleranz ist aber stellenweise schon nötig.Der N64-typische Nebel hält sich bei Castlevania 64 noch in Grenzen, aber leider ist die Texturqualität selbst für N64-Verhältnisse nicht besonders gut und auch beim Sound wurde viel Potential verschenkt. Die Musikstücke sind zwar gelungen, beschränken sich aber meistens auf Loops von ein oder zwei Minuten, die außerdem zu oft wiederholt im Spiel verwendet werden. Da hätte man lieber auf die viele Sprachausgabe verzichtet und dafür mehr Musik ins Modul gepackt.Insgesamt aber ein gutes Spiel und eine Empfehlung wert - besonders, da es heute sehr günstig zu haben ist.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Herr Schneider jagt Dracula, 11. Dezember 2006

Über ein packendes Abenteuerspiel, mit dem ich mich vor wenigen Wochen ein zweites Mal beschäftigt habe, werde ich nun einen Review verfassen, denn aus meiner Sicht stellt Castlevania 64 auch heute noch ein interessantes Videogame dar. Da Spiele für das Nintendo 64 mittlerweile eh nicht mehr die Welt kosten und Ihr meiner Meinung nach somit inzwischen ziemlich viel Leistung für Euer Geld bekommt, könnt Ihr ruhig einen Kauf dieses Games riskieren. Castlevania dürfte allen PC- und Konsolenspielern ein fester Begriff sein, schon seit gut 20 Jahren bevölkern zahlreiche Titel die unterschiedlichsten Spielsysteme. Neu ist bei Castlevania 64 allerdings, dass sowohl unser Held als auch die Spielumgebung komplett in einer 3D-Ansicht zu bewundern ist, was damals 1999 ja noch nicht Standard war und fast schon eine kleine Revolution darstellte. Auf jeden Fall wirkt sich die permanente 3D-Ansicht enorm auf das Spielgefühl wie überhaupt die gesamte Spielatmosphäre aus, was eindeutig ein großer Vorteil dieses Games gegenüber seinen zahlreichen Vorgängern ist. Doch nicht nur deswegen sticht diese Version für das N64 deutlich aus der Castlevania-Masse der letzten Jahrzehnte hervor, es gibt auch noch andere interessante Veränderungen.Reinhardt Schneider heißt in dieser Folge der Held des Castlevania-Abenteuers, er ist ein Nachfahre der berühmten Familie der Belmonts, die sich seit jeher der Vampirjagd verschrieben hatte. Wieder einmal heißt es für den mutigen Vampirjäger ab ins Schloss des blutsaugenden Fürsten der Dunkelheit, erneut muss Graf Dracula in seine Schranken verwiesen werden. Dabei erweist sich der gute Reinhardt als besonders versiert, denn er kann nicht nur sehr schnell laufen und besonders hoch springen, er klettert auch in Windeseile die Wände empor, slidet gekonnt durch die Gegend, überwindet Abgründe und zeichnet sich im allgemeinen durch eine große Reaktionsschnelligkeit aus. Natürlich geht Reinhardt nicht mit bloßer Faust ans Werk, er verfügt selbstverständlich über ein umfangreiches Waffenarsenal, wobei wieder einmal besonders die gute alte Peitsche, eine wuchtige Axt und ein ebenso effektiver Dolch zur Geltung kommen. Doch das ist längst noch nicht alles, denn auch über magische Gegenstände verfügt Herr Schneider dieses Mal, denn Kruzifix und Weihwasser gehören im Kampf mit den Blutsaugern eigentlich ja schon zur Standardausrüstung. Nett anzuschauen sind diese Spezialeffekte im Falle des Benutzens übrigens auch, wie mir überhaupt gerade die Licht-, Blitz- und Feuereffekte im schicken 3D-Gewand im gesamten Abenteuer sehr gut gefielen.Eine übergeordnete Bedeutung haben die roten Kristalle inne, welche die spezielle Aufgabe haben, Eure Extrawaffen mit Energie zu versorgen, sammelt Ihr nicht genug von diesen ein, geht Euer diesbezüglicher Energievorrat allzu schnell zur Neige und Ihr müsst wohl oder übel auf die Standardattacke mit der alten Peitsche zurückgreifen. Natürlich will Reinhardt Schneider außerdem nicht verhungern, demnach solltet Ihr Euch auch stets die diesmal allerdings zahlreich verstreuten Fleischhappen einsacken, damit unser Held auch fit und munter bleibt. Meiner Meinung nach sind gerade diese Fleischhäppchen das A und O in diesem Game, denn ich hatte zumindest den Eindruck, als ist der Schwierigkeitsgrad in Castlevania als sehr hoch einzustufen. Dafür sorgen allerdings nicht nur die teilweise beinharten Gegner sondern insbesondere auch noch die zahlreichen Hindernisse und tückischen Fallen, welche auf Euch in den Spielabschnitten warten. Genau in diesem Punkt dürften sich übrigens die Geister scheiden, denn die Jump-and-Run-Passagen komme doch extrem häufig vor und sind sicher nicht jedermanns Sache. Wenn ich da an die Playstation-Version zuvor denke, welche mehr an ein Rollenspiel als ein Jump and Run erinnert, so hat sich die Gewichtung, was das Genre angeht, doch deutlich in Richtung Hüpfspiel wieder verschoben. Peitschenschwingend wirbeln wir somit durch die Level, springen auf schmale Plattformen in schwindelerregender Höhe, müssen rotierenden Fallen ausweichen, große Abgründe überspringen und dabei auch noch stets die fiesen Attacken der zahlreichen Gegner im Auge haben. Da oft auch nur ein kleiner Fehltritt zum Game Over führt, braucht Ihr außer einer gehörigen Portion Geduld auch noch viel Ausdauer, konzentriert Ihr Euch über einen längeren Zeitraum nicht mehr genug, landet das Joypad mit ziemlicher Sicherheit irgendwann in einer Ecke. Als Trost gibt es allerdings eine prachtvolle Optik zu bestaunen, dies gilt sowohl für den Helden als auch die Gegner und die schönen Hintergründe, welche phasenweise wirklich beeindruckend aussehen. Außerdem ist der Spielumfang meiner Erinnerung nach diesmal besonders groß, was sicherlich als Pluspunkt zu werten ist. Als nette Spielerei nebenbei wechselt sich auch noch das Tageslicht mit der nächtlichen Dunkelheit ab, wobei Ihr Tag und Nacht mit entsprechenden Magiekarten beeinflussen könnt.Besonders gelungen sind auf jeden Fall neben den nett anzuschauenden Morgen- und Abenddämmerungen die Wetterumschwünge, die urplötzlich eintreten können. Denn urplötzlich kann es auf einmal anfangen stürmisch zu regnen, ab und an entfalten sich heftige Gewitter, krachende Blitze kommen zur Geltung, woraufhin sogar vereinzelte Bäume in Flammen aufgehen. Außerdem gefielen mir zwischendurch immer wieder die eingeblendeten 3D-Zwischensequenzen, welche die Handlung gut auflockerten, für Abwechslung sorgten und generell schön anzuschauen waren. Oft führt Ihr dann ein Gespräch mit anderen Figuren, welche nämlich nicht immer feindlich gesinnt sind, sondern ab und zu auch Nützliches zu sagen haben und sogar richtig weiterhelfen wollen. Interessant ist dabei ganz besonders, dass Euch manchmal eine Freundschaft vorgeheuchelt wird, Ihr später aber erkennt, dass Ihr in eine üble Falle gelockt wurdet und sich somit der angebliche Freund als eventuell übler Todesengel entpuppt. Wird Euch das Ganze übrigens mit Reinhardt Schneider zu langweilig, könnt Ihr auch eine weibliche Spielfigur anwählen. Ganz gleich, wen Ihr wählt, im etwas merkwürdig wirkenden Dämon namens Remon steht Euch ein echter Freund zur Seite, der Euch zumindest im Austausch mit etwas Kleingeld sehr nützliche Gegenstände verschafft, wenigstens auf ihn könnt Ihr in der ansonsten sehr undurchsichtigen Welt von Castlevania bauen.Die Story von Castlevania 64 hat meine Erwartungen klar übertroffen, darüber hinaus bin ich auch von der präsentierten Grafik begeistert. Vom Soundtrack hatte ich mir zwar etwas mehr versprochen, aber dies fällt nicht ganz so sehr ins Gewicht, da es einige andere Trostpflaster gibt. Denn die Gegner verhalten sich grundsätzlich intelligent, stellen uns fiese Fallen und was die Jump-and-Run-Abschnitte angeht, so kommen auch echte Profis hier voll auf ihre Kosten, so hammerhart sind manche Passagen. Extrem gut gefallen haben mir die vorkommenden Figuren, bei denen Ihr Euch nie sicher sein könnt, ob sie es wirklich gut mit Euch meinen. Ich selber hätte mir zwar deutlich weniger Hüpfelemente gewünscht, aber man kann eben nicht alles haben. Dafür stimmt allerdings der Spielumfang und ganz besonders erfreulich fand ich die Tatsache, dass die Pal-Anpassung hier sehr gut gelungen ist, so dass wir auch bei der europäischen Version ohne dicke schwarze Balken oben und unten am Fernsehbildschirm auskommen. Der Schwierigkeitsgrad, lasst es Euch noch einmal gesagt sein, ist allerdings mittelschwer bis heftig und somit für blutige Anfänger völlig ungeeignet, es sei denn, diese verfügen über eine Engelsgeduld oder möchten ihrer cholerischen Ader frönen. Wie dem auch sei, Castlevania 64 stellt meiner Ansicht nach für jeden Besitzer des Nintendo 64 eine Kaufempfehlung dar, allerdings sind einige Frustmomente praktisch vorprogrammiert, hingegen es aber auch einige sehr schöne Elemente gibt, die für einiges entschädigen können. PLUS ---> Satte Grafik, coole Spielatmosphäre, intelligente Gegner, abwechslungsreiche Action, interessante Figuren, undurchsichtige Geschichte, Spannung MINUS ---> Heftiger Schwierigkeitsgrad, einige Frustmomente, zuviel Jump-and-Run-Elemente (zu wenig RPG und Rätsel)


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  EHRE, WEM EHRE GEBÜHRT : DAS ERSTE 3D-CASTLEVANIA !, 18. Juli 2005

Die, aus der japanischen Softwareschmiede KONAMI stammende CASTLEVANIA-Serie hat Maßstäbe gesetzt. Die Peitschen schwingende Belmont-Familie darf mittlerweile auf mehr als zwanzig (!) Spiele zurückblicken und erfreut sich auch im Jahr 2005 ihrer ungebrochenen Popularität.

Im letzten Jahr erschien dann das vermeintliche erste dreidimensionale CASTLEVANIA auf der PlayStation 2, welches zwar nicht alle Kritiker überzeugte, sich aber dennoch als Verkaufshit erwies. Allerdings rühmt KONAMI dieses Spiel im falschem Glanz. Wie zahlreiche Anhänger der Serie bemerkt haben dürften, gab es schon lange vor dem zwiespältigen „Lament of Innocence" zwei (!) Abstecher in die dritte Dimension.

KONAMI strich die „missratenen" Vorgänger jedoch einfach aus dem Programm und hüllte den 'Mantel des Schweigens' darüber. In Interviews wird von „vergessenswerten Experimenten" gesprochen und einzig die aktuellen CASTLEVANIA-Titel für PlayStation 2, GameBoy Advance und Nintendo DS werden gepriesen. Außerdem fehlt nie der Hinweis, dass für die ersten 3D-'Gehversuche' nicht das „Original-Team" der Ursprungsserie verantwortlich war. Dabei gibt es keinen wirklichen Grund die tollen Adventure-Spiele, die einst exklusiv auf dem Nintendo64 erschienen sind, zu leugnen.

Bereits 1999 begab sich die Serie in das Terrain polygonaler Bauten und Monster. Sowohl „Castlevania 3D" (auch : „Castlevania 64" ) als auch „Castlevania : Legacy of Darkness" ( in Japan : „Castlevania 64 : Special Edition") überzeugen noch heute aufgrund des durchdachten Levelaufbaus, einer handvoll frischer Ideen, wie Tageszeitwechsel und Labyrinthe, wie auch musikalisch. Der in die Roms der Module gepresste Soundtrack hat Ohrwurmqualität und ist hierzulande sogar offiziell auf CD erschienen ! Auch die glasklare Sprachausgabe begeistert.

Beide Spiele sind inhaltlich eng miteinander verknüpft. Das liegt vor allem daran, weil „Legacy of Darkness" die überarbeitete und erweiterte Fassung des bockschweren 3D-Erstlings ist. Die einzelnen Level weisen viele Ähnlichkeiten auf. Allerdings wurde die Grafikengine der Fortsetzung verbessert, der Schwierigkeitsgrad etwas entschärft, die Story verändert und der Hauptcharakter ausgetauscht. „Legacy of Darkness" stellt somit eine vollwertige Einzelepisode dar.

GENREWECHSEL : ROLLENSPIEL STATT JUMP'N RUN

Mit „Legacy of Darkness" endet aber auch die ursprüngliche CASTLEVANIA-Serie. Nur noch das aufpolierte Remake der Sharp 68000-Episode, welches 2001 als CASTLEVANIA CHRONICLES für die PlayStation neu aufgelegt wurde, präsentierte sich als Jump'n Run mit wenigen Adventureanleihen. Seitdem setzt KONAMI auf ein neues Genrekonzept und produziert nur noch Rollenspiele in Serie.

Mag sein, dass die Reihe dadurch anspruchvoller wurde und der nicht lineare Spielablauf (ähnlich der METROID-Serie von Nintendo) mehr Freiheiten bietet, aber das alte Flair ist nach und nach verlorengegangen. Seit „Symphony of the Night" (PlayStation) - für sich genommen ein durchaus genialer Genrevertreter ! - und „Circle of the Moon" (GB Advance) haben alteingesessene CASTLEVANIA-Fans das Nachsehen, Rollenspielfans mit ausgeprägtem Erkundungs- und Sammeltrieb freut's umso mehr. Doch die 'guten alten Zeiten' sind leider entgültig vorbei !

„Castlevania 64" hat das ursprüngliche 2D-Jump'n Run-Konzept jedoch sinnvoll erweitert und sich zudem am preisgekrönten Adventure „Zelda : Ocarina of Time" orientiert, ohne dabei das Originalflair einzubüßen. Die typischen Unterlevel der vorangegangenen 2D-Scharmützel (Vorgarten, Hinterhof, Höhle, Verließ, Uhrenturm usw.) wurden leicht verändert und teilweise durch neue Areale ersetzt. So stehen zum Beispiel der Besuch eines alten Herrenhauses voller Untoter (RESIDENT EVIL lässt grüßen !) oder die nervenaufreibende, mörderisch spannende Rettung ein Kindes vor einem Kettensägenmonster, im schlossnahen Irrgarten auf dem Programm. Die Story mündet nach etwa 12 - 15 Spielstunden in einem furiosem Finale !

„Legacy of Darkness" geht sogar noch einen Schritt weiter. Neben der nicht allzu gradlinige Levelgestaltung sorgen die zahlreich vorhandenen, knackigen Rätsel - die sich je nach Tageszeit verändern - für rauchende Köpfe. Richtig unfair wird's aber im zweiten 3D-Abenteuer, trotz brisanter Sprungpassagen, nie. Langatmige Laufwege wie in den aktuellen Rollenspielvarianten halten sich zudem in Grenzen.

STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

P O S I T I V

CASTLEVANIA 3D

+ erster 3D-Ausflug der Serie+ genialer Soundtrack+ glasklare Sprachausgabe+ interessante Story + zwei grundverschiedene Hauptfiguren+ neuartige Adventureelemente

CASTLEVANIA : LEGACY OF DARKNESS

+ verbesserte Grafik+ zum Teil genial texturiert+ Ram-Pak-Unterstützung (für High Res)+ genialer Soundtrack+ glasklare Sprachausgabe+ interessante Story + Tag/Nacht-Rätsel+ stellenweise mörderisch spannend+ viele Querverweise zu den Vorgängern+ Wehrwolf als Hauptfigur+ grandioses Finale

N E G A T I V

BEIDE SPIELE

- extrem niedrige Auflösung der Texturen- diverse Ruckler (im High Res - Modus)- hakelige Steuerung- sehr hoher Schwierigkeitsgrad (nur Teil 1)- frustrierende Abschnitte- nervige Sprungpassagen- teilweise hektischer Spielablauf- viele Laufwege (am Anfang)- seltene Speicherpunkte

BEWERTUNG (Teil 1 und 2)

Grafik : 59 % / 71 %Sound : 89 % / 88 %Handlung : 75 % / 80 %Spaß : 72 % / 83 %

Spieler : 1Altersfreigabe : ab 12 JahrenSpieldauer : je 15 - 20 StundenSchwierigkeitsgrad : sehr hoch bzw. mittel - hoch

DIE CASTLEVANIA-SERIE

CASTLEVANIA alias „Akumajou Dracula" erschien zuerst in der Spielhalle und auf dem PC. Die erste Konsolenvariante war wenig später auf dem NES erhältlich. Auf dem Nintendo-Gerät erschienen auch zwei Nachfolger, Teil 4 gab es dann exklusiv für's SuperNES . Ähnlich erfolgreich gestaltete sich die Serie auf den Handheld-Systemen. Bis heute erschienen, einschließlich dem Spin-Of KID DRACULA, acht Titel für GameBoy und GameBoy Advance.

Eine andere Spin-Of namens „Dracula X" gab es zunächst für die PC Engine. Der Nachfolger „Dracula XX : Vampire's Kiss" (in Deutschland : „Castlevania V : Vampires Kiss") erschien exklusiv auf dem SuperNES. Der dritte Teil „Symphony of the Night" eroberte dann die PlayStation und wurde zum erfolgreichsten 2D-Action-Abenteuer seiner Zeit gekrönt. Seitdem wandelte die rollenspielverwandte Ablegerserie auf dem GB Advance („Circle of the Moon", „Harmony of Dissonance"). Eine Fortsetzung vom zuletzt erschienen „Aria of Sorrow" ist noch in diesem Jahr für Nintendo's DS geplant.

Den Sprung in die dritte Dimension wagte Konami gleich zwei Mal auf dem Nintendo64 und ein weiteres Mal auf der PlayStation 2. Der nachfolgende Titel „Curse of Darkness" wird im Herbst 2005 auch auf der XBOX sein Debüt geben.

FAZIT

Neueinsteiger, die das neue Rollenspielkonzept der CASTLEVANIA-Serie ins Herz geschlossen haben, sollten auch der alten Serie eine Chance geben. Fans der alten Jump'n Run's, die nie die Gelegenheit hatten CASTLEVANIA auf dem Nintendo 64 zu spielen, sollten den Rückblick wagen - zumal „Lament of Innocence" auf der PlayStation 2 keinesfalls die erste 3D-Umsetzung der Serie ist. Wer die Story in der richtigen Reihenfolge erleben möchte sollte unbedingt mit „Legacy of Darkness" beginnen. Das Spiel eignet sich auch bestens als Training für das frustrierend schwere „Castlevania 64". Fans der genialen Kompositionen halten zusätzlich nach der offiziell erschienen CD Ausschau - es lohnt sich !


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  CASTLEVANIA ý ERSTMALS IN 3D !, 10. Januar 2003

CASTLEVANIA ist seit jeher mit Nintendo verbunden und mit dem Erscheinen des NINTENDO64(1996) kündigte Softwareriese Konami eine weitere Auflage des Spiels an. Doch anstatt nur eine weitere Episode des an Rollenspielen orientierten DRACULA X-Ablegers [u.a. für die Playstation („Symphonie of the Night") und den GB Advance („Harmony of Dissonace") erschienen] zu produzieren, besannen sich die Programmierer auf die gradlinigen Ursprünge der Abenteuerreihe zurück und entwickelten erstmals eine 3D-Variante.

Neu an CASTLEVANIA64 ist jedoch nicht nur die dreidimensionale Umgebung. Unzählige Nebenaufgaben und knackige Rätsel gesellen sich zur üblichen Monsterhatz und erfordern nicht nur Reaktionsvermögen sondern auch Köpfchen. Die Steuerung ist weitaus umfangreicher als noch zu 2D-Zeiten und nutzt die zusätzliche Dimension durch Ausweichschritt und einen veränderbaren Kamerawinkel. Viele Sprungpassagen sind schwer zu meistern und sorgen für unnötige Frustanfälle. Die zahlreichen Gegner bedienen sich ebenfalls der dritten Dimension und attackieren den Spieler von allen Seiten. Hier ist äußerste Präzision und Geschicklichkeit gefragt. Das Spiel selbst wird dadurch natürlich nicht unbedingt leichter - im Gegenteil es ist mit Abstand eines der schwersten Games der letzten zehn Jahre ! Und hier liegt auch der Knackpunkt. So faszinierend dieses neuartige CASTLEVANIA auch sein mag - es ist einfach viel zu schwer. Ohne masochistische Grundveranlagung kommt man nicht weit.

Zusätzlich sorgen auch einige Designpatzer, teilweise äußerst hässliche Texturen und dichter (leider) hardwarebedingte Nebel im Spiel für zusätzliches „Erstaunen". Das hat letztendlich auch Konami erkannt und brachte bereits ein Jahr später eine grafisch überholte und durch einen neuen Anfangslevel erweiterte Neuauflage auf den Markt. Prinzipiell handelt es sich bei dem neuen CASTLEVANIA 2 - LEGACY OF DARKNESS, trotz neuem Hauptcarakter und neuer Story, um das selbe Spiel. Das Leveldesign wurde 1:1 übernommen - der Schwierigkeitsgrad aber deutlich entschärft. Auch das Nintendos `Ram-Pak'-Speichererweiterung wurde für verfeinerte Texturen genutzt.

Wer also die Wahl zwischen beiden Spielen hat greift zu LEGACY OF DARKNESS.




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