Kundenmeinungen
Wo ist hier ein Meisterwerk, 13. Februar 2008
Ja, ja, ich weiss schon, Geschmäcker sind verschieden, und ich bin heilfroh darüber. Aber das vorliegende Album als Meisterwerk zu bezeichnen, halte ich für extrem übertrieben.Da steckt kein durchgehendes Konzept dahinter, das klingt für mich als Abfolge eines (mit Sicherheit ausgezeichneten) Musikers, der zeigen will, wie viel Instrumente er beherscht. Wirklich gelungen sind für mich nur die etwa ersten 8 Minuten,in denen sich eine musikalische Steigerung breitmacht, die Ihresgleichen sucht, dann lässt alles ziemlich schnell nach. Was folgt ist nur mehr eine Abfolge unzähliger Instrumente, Sprechgesang wie von Darth Vadder, aber kein Rhythmus, keine Spannung, kein AHA-Erlebnis, kein Gefühl etc.Tut mir leid, aber das ist sogar für ein Erstlingswerk sehr wenig, und ich verstehe, warum es sehr oft abgelehnt wurde. Von Mr. Oldfield gibt es viel bessere Sachen.
Das Meisterwerk, 26. November 2001
Mike Oldfields Karriere begann mit einem Paukenschlag. Ein unerhört dichtes Album, eingespielt in mühevoller Kleinarbeit, da Oldfield jedes Instrument selbst spielt und die Aufnahme eine Million Mal overdubbed ist. Die Klangqualität ist daher eher unterdurchschnittlich. Da Oldfield hier jedoch weniger auf Raumklänge setzt (wie leider in späteren Phasen) sondern die Bach-ähnliche Komplexität der Arrangements die Besonderheit des Albums darstellen tut der bescheidene Klang dem Werk keinen Abbruch. Die nachfolgenden Ommadawn und Hedgest Ridge sind leider nur Nachbeben der auf der Tubular Bells dargebotenen Kreativität. Wer Tubular Bells nicht kennt, dem fehlt ein Meisterwerk des Musikschaffens der 70er-Jahre.
Das Meisterwerk!, 30. Dezember 1999
"Tubular Bells" war das meisterhafte Debüt von Mike Oldfield. Gerade 21 Jahre war Oldfield alt, als er es veröffentlichte. Fast alle Plattenfirmen hatten das 50-minütige Demo abgelehnt, bis die noch junge Firma Virgin zugriff. Die folgenden zwölf Monate arbeitete Oldfield an seinem Opus, spielte alle 21 Instrumente selbst ein und mischte das Album selbst ab. Als es endlich erschien wurde "Tubular Bells" bereits zum Klassiker erklärt, und ging an die Spitze zahlloser LP-Charts. Aber das Album ist auch einfach Klasse, Oldfield unter Pop einzusortieren ist eigentlich gar nicht so ganz richtig, "Tubular Bells" hat fast sinfonische Ausmasse. Zeitweise erinnert es an einen Soundtrack eines mystischen Filmes, Komponisten wie Ravel erscheinen einem verwandt. Tubular Bells hat von allem etwas. Schade eigentlich, dass Mike Oldfield versucht die Legende so schamlos zu vermarkten. Nach "Tubular Bells 2" und "Tubular Bells 3" hat er ja jetzt "The Millenium Bell" herausgebracht. Nichts gegen diese Alben, aber sich aus Marketing-Gründen an diesem Meisterwerk zu orientieren erscheint mir doch etwas zweifelhaft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Das kennt jeder, 28. Dezember 1999
Auf dieser CD ist im Prinzip nur ein Stück drauf - aufgeteilt in zwei Parts mit je ca. fünfundzwanzig Minuten. Auch wenn dieses Stück schon im Herbst 1972 aufgenommen wurde, wird es sicher jeder schon einmal gehört haben, da es schon sehr oft bei Film- und Fernsehproduktionen, aber auch im Radio als Hintergrundmusik benutzt wurde. Die Musik besteht nur aus einer Instrumentalvertonung, auf Text und Vocals wurde komplett verzichtet. Eigentlich sollte diese CD in keinem CD-Regal fehlen, da sie schon fast Musikgeschichte geschrieben hat. Zwischenzeitlich hat sich Mike Oldfield ja auch der Poppmusik gewidmet, ist jedoch heute wieder zur Instrumentalmusik ("Guitars") zurückgekehrt. Das scheint wirklich seine Welt zu sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Hintergrundmusik, 11. Dezember 1999
Mike Oldfield's legendäre Tubular Bells ist die Art von Musik die jeder unterschwellig kennt, weil sie ständig bei Dokumentationen oder wissenschaftlichen Sendungen als Hintergrundmusik benutzt wird. Am eindringlichsten ist es mir einmal bei einer Doku über Ameisen aufgefallen, zum gewussel der Tierchen paßt der Einstieg der Tubular Bells aber auch wirklich perfekt. Die sich ständig wiederholenden Glöckchentöne....Der Meister spielt auf dieser Platte eigentliche alle Instrumente selbst. Zur fortlaufenden, sich immer wieder verändernden Melodie setzen die Instrumente kurze Zeit ein und verschwinden dann wieder um Platz für die nächsten Töne zu schaffen. Die Tubular Bells halte ich nach wie vor für eine recht eigenwillige Leistung Oldfields, die auf ihre Art aber hervorragend ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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