Kundenmeinungen
Die Beatles-Klauer überzeugen doch irgendwie, 4. November 2008
Die Brit-Popper von Oasis laden mit "Standing On The Shoulders Of Giants" auf eine Reise in die Rock-Vergangenheit ein: Led Zeppelin, The Doors, The Who und natürlich The Beatles kommen einem beim Zuhören des neuen Albums in den Sinn. Doch versteht es Oasis dabei gekonnt den eigenen Stil mit einfließen zu lassen. Druckvolle Gitarren-Sounds, markante Keyboard-Klänge und der Lennon-artige Gesang von Noel Gallagher machen "Standing On The Shoulders Of Giants" zu einem weiteren Meilenstein von Oasis. (Melomane)
Ein kompletter Flop !!!, 24. Juli 2007
Mit diesem Album haben OASIS weder sich selbst, noch ihren Fans, einen Gefallen getan. Ein nahezu erbärmliches Songwriting und absolut uninspirierte Arrangements machen dieses Album komplett überflüssig! Es ist erschreckend, dass eine Band nach so grandiosen Werken wie Definitely Maybe oder Be Here Now, ein solches Album abgeliefert hat... Highlights sucht man vergeblich und es reicht eben nicht, sich eine Rickenbacker-Gitarre (Baujahr 1965) zu kaufen und zu glauben, man schreibt mit diesem Instrument auch automatisch so geniale Songs wie John Lennon in jenem Jahr.
Könnte weitaus schlechter sein..., 30. Oktober 2004
Um es gleich mal zu sagen: Ja, ich würde diese CD jedem weiterempfehlen. Ich bin selbst ein riesengroßer Oasisfan, auch wenn ich zugeben muss, dass "Be here now" wohl den Tiefpunkt ihrer bisherigen Kariere war. Aber was heißt Tiefpunkt. Der schlechteste Oasis-Song ist noch um einiges besser als so mancher Song eines dieser billigen Dieter-Bohlen-Produkte. Doch seit "Be here Now" geht es steil bergauf bei Oasis. "SOTSOG" war schon mal ein großer schritt nach vorn, mit "Heathen Chemistry" gelangten sie sogar zu alter größe zurück. Oasis haben (meines wissens nach) nie behauptet, irgendetwas neues zu machen oder groß mit ihrer Musik herum zu experimentieren. Sie machen das was sie können, und das ist -meiner Meinung nach- einfach GUTE Musik (egal ob man es jetzt als Rock oder Britpop oder sonstwas einstuft...). Auf diesem Album sind einige großartige Songs. "Go let it out" und "Put yer money where yer mouth is" hauen richtig rein. "Who feels love" verstömt einfach ein geiles, psychedelischen Feeling. "Little James" ist meiner Meinung nach auch ein gutes Lied, allerdings fehl am Platz auf einer Oasis-CD. Ich würde es eher als Kinderlied bezeichnen. "Gas Panic" und "Where did it all go wrong?" haben eine unglaubliche Athmosphäre. Mein persönliches Lieblingsstück ist aber glaub ich "Sunday Morning Call". Es zeigt sich mal wieder, dass Noel einfach wie kein anderer solche Balladen singen kann. Hier sei mal John Lydon zitiert: "Die Iren singen die traurigsten Lieder im ganzen Universum, und dann leben sie einfach weiter."(die Eltern der Gallaghers kamen aus Irland nach Manchester). Mir ist schon klar, das das jetzt etwas dumm klingt, aber ich finde, dass Noels Stimme einfach die eines dieser irischen Barden ist. So klar und kraftvoll, aber gleichzeitig auch sanft und zärtlich. Das passt nicht zu Stücken wie "Put yer money where yer mouth is", aber gerade in "Sunday Morning Call" oder "Talk tonight"(The Masterplan) kommt das richtig zur Geltung. Alles in allem nur 4 von 5 Sternen, weil "I can see a liar", "Roll it over" und auch "Little James" einfach nicht 5 Sterne verdienen. Gute Songs, aber keine Oasis-Perlen.
die können zwar mehr, aber..., 19. August 2004
Das vierte Oasis-Studioalbum stellt bislang den musikalischen Tiefpunkt der großartigen Karriere der modernen Rock'n'Roller ausManchester dar. Der hohe produktionstechnische Aufwand dieser Aufnahmen aus dem Jahre 1999 kann über die ersten jemals gezeigten songschreiberischen Schwächen Noel Gallaghers, die er zum Nachfolgealbum "Heathen chemistry" hin wieder ablegen sollte,nicht hinwegtäuschen. Dass das bei seinen Verhältnissen nicht bedeutet, dass wir es bei "Standing on the shoulders of giants" mit schlechter Rock-Musik zu tun haben, ist klar, doch der Funke will hier einfach nicht in der Form überspringen, in der er es auf den 3 fantastischen Vorgängern "Definitely maybe", "Morning glory" und "Be here now" getan hat.Die Scheibe kommt einfach nicht so konsequent und von Herzen kommend rüber. Das fängt beim unpersönlich wirkenden Design des Covers an und hört beim Wesentlichen, der Musik, nur bedingt auf. "Go let it out", der Hit der Platte, ist ein ansprechender, aber nicht bahnbrechender Song, ebenso gefallen das von Noel gesungene "Where did it all go wrong?", das sehr agressive "I can see a liar" und die bei Oasis obligatorische Abschlusshymne "Roll it over".Sehr interessant ist der textlich nachdenkliche und musikalisch brachial gespielte Drogen-Song "Gas panic!"."Put yer money where yer mouth is" ist für mich jedoch ein Negativbeispiel für die Verschwendung hohen produktionstechnischen Aufwands an einen schwachen Song.Ebenso schade ist das Auftauchen der naiven bis floskelhaften, aller ersten Liam-Gallagher-Komposition "Little James".Liam ist bestimmt ein super Papa, aber deshalb gehören seine hastig zusammengeschusterten Schlaflieder für sein Söhnchen noch lange nicht auf ein Oasis-Album.Doch dann, inmitten von guten und weniger guten Stücken, das wahrscheinlich schönste Oasis-Lied aller Zeiten:"Sunday morning call"! Ein stimmlich brillierender Noel Gallagher singt sich leidenschaftlich durch einen hochemotionalen, melancholischen Ausnahmesong, fantastisch!Allein dieses Stück reißt das sonst für die hohen Oasis-Ansprüche eher durchschnittliche Album raus. Also:Die anderen Platten sind zwar toller, aber das hier is auch gut.
Belanglos, 25. März 2004
Die tollen Oasis Zeiten sind leider lange vorbei. Hier haben wir ein weiteres Oasis Album nach Schema "F". Der Spirit der frühen Tage scheint einfach weg zu sein und das ist nach den sehr erfolgreichen ersten beiden Alben vielleicht sogar verständlich. Das kann nur noch den subjektiven Hardcorefan locken!
P.S. Andy Bell sollte 'Ride' wieder ins Leben rufen. Das wäre aufregender!
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