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Elliott Smith: Figure Eight

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Figure Eight

Elliott Smith

Sammel-Lab (Universal)

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09/Jän/2009 - 06:02

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Beschreibung

Manchmal muss man einfach Glück haben: seit Elliott Smith 1998 mit vier Songs von seinem dritten Soloalbum Either/Or auf dem Soundtrack zu Good Will Hunting vertreten war und sein für den Film komponierter Song "Miss Misery” eine Oscar-Nominierung einfing, genießen die Platten des Sängers und Songschreibers aus Portland/Oregon einen Teil der Beachtung, die sie verdienen. Auch auf seinem fünften Album verbindet der Mann mit der hohen, sanften Stimme wieder Alternative Rock, klassische Folk-Tradition, mal an die Beatles, mal an San-Francisco-60s-Sound, mal an Nick Drake'sche Fragilität erinnernde Pop-Harmonien und träumerische Psychedelia zu luftig leichten, nie um bezaubernde Wendungen verlegenen, melancholischen Songs. Da sind zupfende Gitarren, die aber auch mal bratzen oder sich mit großartigen Streicher-Arrangements hübsch pompös auftürmen dürfen, warm brummelnde Orgeln, klimpernde Pianos und verwunschen wabernde Synthesizer -- alles veredelt duch hinreißende mehrstimmige Harmonie-Gesänge, für die sich auch die Beatles bedankt hätten. Eine fast magische Angelegenheit. --Josef Winkler




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Großartiger Liedermacher, 6. November 2008

Der amerikanische Singer und Songwriter Elliott Smith hat mit "Figure 8" ein wunderschönes Album aufgenommen. Sonorer Gesang, akustische Gitarren und Smiths Alltagsgeschichten machen diesen Longplayer zu etwas wirklich Besonderem. Dass über jedem Song der Geist John Lennons zu schweben scheint, liegt vielleicht daran, dass Elliott Smith "Figure 8" in den Abbey Road Studios aufnahm. Wer ein offenes Ohr für amerikanische Liedermacher hat, sollte sich mit der Musik von Elliott Smith unbedingt auseinander setzen. (Melomane)


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  der Mann wird (wurde) immer besser..., 12. April 2006

"Figure 8", Elliott Smith's zweites Major-Album für Dreamworks, setzt den ambitionierten Sound des Singer/Songwriters konsequent fort und begeistert erneut mit Pop/Rock-Songs, welche zeitlose Melodien und bittersüsse Vokalharmonien in Hülle und Fülle bieten. Wer Elliott Smith nur über seine sparsamen akustischen Folk/Rock-Songs aus dem "Good-Will-Hunting" Soundtrack kennt, der wird ganz schön Augen machen: da klimpern Pianos, Hammond-Orgeln, Cembalos und allerlei andere Instrumente herum, hinzu kommt Akustik- und Stromgitarre, und über allem türmt sich Smith's engelhafte Stimme in mehreren Spuren auf. Stücke wie "Son of Sam", "Somebody that I used to know", "Everything reminds me of her", "Wouldn't Mama be proud", oder das wunderbare "Color Bars" leuchten selbst im Elliott-Smith-Universum besonders hell! Auch wenn er sich stets an den Beatles orientiert hat - ich finde, die müssten ihn um solche Songs eigentlich beneiden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Meilenstein, 23. Dezember 2005

Es ist sicherlich ganz gut, dass Elliott Smith die große Anerkennung und Aufmerksamkeit der breiten Masse verwehrt geblieben ist, so bleibt sein nicht gerade umfangreiches Werk frisch und unverbraucht. Dieses Album wird auf jeden Fall den Test der Zeit bestehen und auch noch in einigen Jahren als, vielleicht nicht gerade viel beachteter, Klassiker und Referenz für perfekten Singer-Sonwriter-Indiepop gelten.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Musik ist zeitlos, auch über das Leben hinaus" - Wenn..., 19. Dezember 2004

...diese Regel jemals bestand hatte, Elliott Smith beweist sie eindrucksvoll.Figure 8 ist ein Meisterwerk, die Frage stellt sich erst gar nicht. Viel schwerer wird es in Worte zu fassen sein wie ein drogengeschasster Mensch, mitten im Leben stehend, nur solche Noten zu Papier bringen kann? Es fliegt der frisch geschlüpfte Schmetterling in der hintersten Ecke einer Backstreet-Bar über klimpernde Pianotasten, swingenden High-Hats und ausgetrockneten Gitarrensaiten.Ellioth Smith ist dieser Falter. Glückseelig drücken sich seine Songs unter seine Flügel, um sie neugeboren über süße Instrumente hinweg zu tragen. Sie sind durstig, ihre Wurzeln trocken, und er schwengt voller Begeisterung die sehnsüchtig erwartete Gießkanne.

Lange fackelt er nicht um uns zu zeigen das sein Name zur Elite der John Lennons und Paul Simons dieser Welt gezählt werden muss. Son of Sam beginnt, und das Bier schwappt auf dem Klavier hin und wieder zurück, bis schließlich die Vibes einer maßlos überreitzten E-Gitarre das Gebräu zum überlaufen bringen, entgültig der "Overdose" einsetzt. Es folgt die erste und letzte Ruhe, er gönnt sie uns mit dem luftig flockigen "Somebody that i used to know". Und dann,... ja dann haut der "Junk bond trader ein. Das Imperium schlägt zurück, möchte man meinen. Es kracht, er singt und wir alle sitzen gefesselt, fallen in den Sessel und halten unsere Britney Spears & Co Fresse um diesen Mann für die letzten gut dreissig Minuten zuzuhören. "Everything means nothing to me" säuselt er irgendwann jaulend. Ein Echo das sich beinah weinerlich, doch voller Sehnsucht, ungebremst zum nächsten Track unerbittlich vorantreibt, und spätestens, wirklich, aller, aller spätestens wenn "LA"'s Gitarre sich erzählt weiss man das hier eine Platte abläuft, die so unbeschreiblich gut geschrieben wurde, dass einem die Tränen kommen. Das ist der Pop'n-Rock'n Roll wie er in den sechzigern von Beatles und Konsorten zelebriert wurde, dass es nur so in der Schwarte kracht.

"Wouldn't mama be proud?" fragt er. Ja Elliott, verdammt noch mal und wie! Ob nun Deine "Color bars", die sich keine fünf Sekunden anspielen, um selbst chartverseuchte Hirne zum tanzen anzuregen, bis zu Deinem einminütigem Abschied, als hätten Beethoven und Mozart ein neuzeitliches Featuring hingelegt. Whiskeyglas in der linken, Heroinspritze in der rechten, damit ein Geist voller Leben und eine Stimme sanft wie eine Wolldecke die Bühne einnimmt, sie zerreist, wie sie zum Ende hin in ihrer Genialität nur von Mutter Natur getopt werden kann - Ihr wisst schon; Die Mar von Raupe und Schmetterling.Maßlos unverschämt zeitlos und auf ewig legendär, was hier für ein Songwriter gelebt hat, er ist es Wert entdeckt zu werden!


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...diese Regel jemals bestand hatte, Elliott Smith beweist sie eindrucksvoll.Figure 8 ist ein Meisterwerk, die Frage stellt sich erst gar nicht. Viel schwerer wird es in Worte zu fassen sein wie ein drogengeschasster Mensch, mitten im Leben stehend, nur solche Noten zu Papier bringen kann? Es fliegt der frisch geschlüpfte Schmetterling in der hintersten Ecke einer Backstreet-Bar über klimpernde Pianotasten, swingenden High-Hats und ausgetrockneten Gitarrensaiten.Ellioth Smith ist dieser Falter. Glückseelig drücken sich seine Songs unter seine Flügel, um sie neugeboren über süße Instrumente hinweg zu tragen. Sie sind durstig, ihre Wurzeln trocken, und er schwengt voller Begeisterung die sehnsüchtig erwartete Gießkanne.

Lange fackelt er nicht um uns zu zeigen das sein Name zur Elite der John Lennons und Paul Simons dieser Welt gezählt werden muss. Son of Sam beginnt, und das Bier schwappt auf dem Klavier hin und wieder zurück, bis schließlich die Vibes einer maßlos überreitzten E-Gitarre das Gebräu zum überlaufen bringen, entgültig der "Overdose" einsetzt. Es folgt die erste und letzte Ruhe, er gönnt sie uns mit dem luftig flockigen "Somebody that i used to know". Und dann,... ja dann haut der "Junk bond trader ein. Das Imperium schlägt zurück, möchte man meinen. Es kracht, er singt und wir alle sitzen gefesselt, fallen in den Sessel und halten unsere Britney Spears & Co Fresse um diesen Mann für die letzten gut dreissig Minuten zuzuhören. "Everything means nothing to me" säuselt er irgendwann jaulend. Ein Echo das sich beinah weinerlich, doch voller Sehnsucht, ungebremst zum nächsten Track unerbittlich vorantreibt, und spätestens, wirklich, aller, aller spätestens wenn "LA"'s Gitarre sich erzählt weiss man das hier eine Platte abläuft, die so unbeschreiblich gut geschrieben wurde, dass einem die Tränen kommen. Das ist der Pop'n-Rock'n Roll wie er in den sechzigern von Beatles und Konsorten zelebriert wurde, dass es nur so in der Schwarte kracht.

"Wouldn't mama be proud?" fragt er. Ja Elliott, verdammt noch mal und wie! Ob nun Deine "Color bars", die sich keine fünf Sekunden anspielen, um selbst chartverseuchte Hirne zum tanzen anzuregen, bis zu Deinem einminütigem Abschied, als hätten Beethoven und Mozart ein neuzeitliches Featuring hingelegt. Whiskeyglas in der linken, Heroinspritze in der rechten, damit ein Geist voller Leben und eine Stimme sanft wie eine Wolldecke die Bühne einnimmt, sie zerreist, wie sie zum Ende hin in ihrer Genialität nur von Mutter Natur getopt werden kann - Ihr wisst schon; Die Mar von Raupe und Schmetterling.Maßlos unverschämt zeitlos und auf ewig legendär, was hier für ein Songwriter gelebt hat, er ist es Wert entdeckt zu werden!




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