Beschreibung
Der Dokumentarfilm The Song Remains the Same, entstanden 1976, bietet jedem Led Zeppelin-Fan eine Fundgrube an heißen Live-Auftritten, die angesichts der Tatsache, dass es leider nur sehr wenig Filmmaterial aus dem wohl besten Jahrzehnt der Band gibt, besonders willkommen sind. Obgleich die Gruppe es nach einer langen Tournee müde war, erneut auf Achse zu gehen, zeugt der abschließende, dreitägige Auftritt im Madison Square Gardon doch wieder von ihrer alten Energie. Die Darbietungen von "No Quarter", "Whole Lotta Love", "Black Dog", "Dazed and Confused" und "Stairway to Heaven" unterstreichen das Charisma von Led Zeppelin. Schade ist allerdings, dass man hier keinen ununterbrochenen Auftritt zu sehen bekommt. Der Zuschauer muss durch einen Mischmasch aus dokumentarischen Einblicken in das Leben von Robert Plant, Jimmy Page, John Bonham und John Paul Jones waten. Ebenso gibt es Traumsequenzen, die augenscheinlich durch die Gedanken und Fantasien der einzelnen Bandmitglieder inspiriert wurden. Diese sind größtenteils sehr grell und etwas albern, aber es gibt auch einige sehr nette Passagen, besonders die Einsichten ins Leben des verstorbenen John Bonham. Die DVD bietet nicht allzu viel, was das Bonusmaterial angeht (ein Kinotrailer ist alles), dafür ist der Film für Fernseher im 16:9-Format ausgerichtet. --Tom Keogh
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Kundenmeinungen
Their cult remains the same, 23. August 2008
Many of the fans, and some members of the band itself, regard the performances filmed at Madison Square Garden as merely average for the time, coming as they did at the end of a long and exhausting tour, but nonetheless representative of the generally high standard of the band's live performances during this era. In an interview he gave with New Musical Express in November 1976, Page stated that:" The Song Remains The Same is not a great film, but there's no point in making excuses. It's just a reasonably honest statement of where we were at that particular time. It's very difficult for me to watch it now, but I'd like to see it in a year's time just to see how it stands up. " Page made good on his promise. When reviewing material for the Led Zeppelin DVD in 2003, he decided to include footage from this same series of concerts.However, other members of the band were less charitable, with Jones later admitting that the film was "a massive compromise" and Plant denouncing it as "a load of bollocks."For all of its technical faults, many today view the film as an interesting historical document that captured the band at a particular point in time when its popularity was about to peak, and, on a more general level, as an accurate representation of the excesses of the music and show-business industries in the 1970s.
... immer noch relevant, 24. Juli 2008
"Stairway to Heaven" !Led Zeppelin (anfangs New Yardbirds) ist Geschichte und ist Gegenwart eines 1968 in London beginnenden Kultstatus einer genialen Perfektion aus Hard Rock, Folk und Blues. Einen der ultimativen Auftritte der wohl mit am bedeutendsten und einflussreichsten Rockband der Welt sind die drei Konzerte, die 1973 im Madison Square Garden in New York gefilmt wurden und Grundlage des über 3 Jahrzehnte einzigen, längeren Filmdokuments über dies Ausnahmeband waren."Dazed and confused" ?Die hier vorliegende, audiovisuell wunderbar gelungene, digital remasterte Neuauflage dieses bombastischen Konzertereignisses ist sicher ein Soll für alle Zeppelin Fans, zumal neben den originalen Songs und den inszenierten bzw. dokumentarischen Filmsequenzen noch außergewöhnliche Specials wie "Black dog", "Misty mountain hop", "Over the hills", "The ocean", "Since I've been loving you" und "Heartbreaker" das Zeppelinfeeling auf über 2 Stunden ausdehnen."How The West Was One" :-)Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass es bereits eine Led Zeppelin - The Song Remains the Same (Special Edition, 2 DVDs) gibt, die eine sensationelle Abmischung in 5.1 / DTS und ein ausgezeichnetes Bonusmaterial enthält. Für eingefleischte Fans ist diese Special Edition ein Muss.Das Original: 1. Rock and Roll (Bonham/Jones/Page/Plant) - 4:03 2. Celebration Day (Jones/Page/Plant) - 3:49 (nicht im Film) 3. The Song Remains the Same (Page/Plant) - 6:00 4. Rain Song (Page/Plant) - 8:25 5. Dazed and Confused (Page) - 26:53 6. No Quarter (Jones/Page/Plant) - 12:30 7. Stairway to Heaven (Page/Plant) - 10:58 8. Moby Dick (Bonham/Jones/Page/Plant) - 12:47 9. Whole Lotta Love (Bonham/Jones/Page/Plant) - 14:25Jimmy Page - akustische, elektrische und Steel-Gitarre, Backgroundgesang, ProduzentRobert Plant - Gesang, MundharmonikaJohn Paul Jones - Keyboards, Orgel, Mellotron, Bassgitarre, BackgroundgesangJohn Bonham - Schlagzeug, Backgroundgesang
Zweischneidiges Schwert - Trotzdem 5 Sterne!, 17. Mai 2007
Mir ist fast die Kinnlade heruntergefallen, als ich nach dem Einlegen der DVD keine Konzertbühne, sondern seltsame Spielfilmelemente gesehen hatte.Auch machten mich die Fantasy Schnippsel und die oft psychedelischen Videoschnippsel stutzig.Als ich das jedoch verdaut hatte eröffnete sich mir ein hervorragendes Live Konzert (von dem man vor oben erwähnten Schnippseln leider etwa die Hälfte nicht sehen, sondern nur hören kann).Das ganze ist sehr atmoshphärisch und nicht irgendwie kalt oder steril. Wer die Studioaufnahmen von Led Zepp mag, der wird hier nochmal vom Hocker gerissen. Statt die Songs der Alben nur nachzuspielen sind sie hier jeweils um viel Minuten Improvisation erweitert. Und verglichen mit meinen beiden ManOwaR DVDs (die zwar auch recht gut sind) ist das damit nicht vergleichbar... Led Zeppelin spielen in einer Liga für sich.
Sehenswert, nicht umwerfend, 20. Februar 2007
Ich muss vorausschicken, dass ich eingefleischter Led Zeppelin-Fan bin. Dem Genre des Rock habe ich eigentlich längst abgeschworen, aber Led Zeppelin ist für mich fast die einzige Rockband, die über eine dauerhafte Qualität verfüht. "The song remains the same" ist um 1973 entstanden, einer Zeit, als die Band ihren Zenit schon haarscharf überschritten hatte. Dementsprechend sind die Konzertmitschnitte zwar gut, aber nicht so spektukulär wie z.B. auf dem 2006 erschienen Live-Album "How the west was won". Die Sequenzen dazwischen dienen natürlich der Selbstdarstellung der Helden: Robert Plant als einsamer Segler oder Jimmy Page, der, genau wie der Mann auf der Rückseite des vierten Albums, im Dunkeln einen steilen Hügel erklimmt, auf dem ein Weißbehemdeter mit heller Laterne wartet. Dennoch sind diese Intermezzi stimmungsvoll und gut fotografiert. Auch die Backstage-Aufnahmen vermitteln einen guten Eindruck von der Athmosphäre hinter der Bühne. Wirklich Brisantes erfährt man dabei aber nicht, dafür liest man lieber die Biografie von ihrem früheren Roadie Richard Cole: "Led Zeppelin, Stairway to Heaven : eine Legende der Rockmusik".
Nicht schlecht, aber peinliche Filmsequenzen, 21. Oktober 2006
In mehreren Quellen wird erwähnt, dass dieses Konzert aus dem Madison Square Garden nicht gerade die beste Performance der Zeps war und das stimmt mit Sicherheit. Dennoch kann man sie sich im Prinzip ganz gut anhören - mich persönlich stören ein paar Spielfehler nicht; immer noch besser, als wenn nachträglich alles poliert und heuchlerisch perfektioniert wird.Auch Bild und Ton bei vorliegender DVD sind - vor allem wenn man bedenkt, dass das Material schon einige Jährchen auf dem Buckel hat - absolut okay.Unglaublich peinlich und störend hingegen sind die zwischendurch eingespielten Filmszenen: Robert Plant rettet als heroischer Ritter eine holde Jungfrau, Jimmy Page klettert einen mysteriösen Berg hinauf, wobei seine Augen komisch zu leuchten beginnen (zum Totlachen!), John Paul Jones (diese Frisur gehört so was von verboten!!) spielt Auftragskiller, John "Bonzo" Bonham macht einen auf Dicken mit seinen tollen Automobilen und der schwergewichtige Manager Peter Grant darf Mafia-mäßig rumballern und außerdem in einer später eingestreuten Sequenz den Veranstalter (?) bepöbeln, wobei er (wie er das wohl ganz gerne tat, natürlich gerade wenn er Leute, die nicht so machten, wie es ihm passte, einschüchtern wollte) nicht mit f-Worten geizt. Lustig ist das selbstverständlich irgendwie schon, gerade weil es so offensichtlich auf Amateur gemacht wurde, aber das Konzert, das wie gesagt, nicht schlecht ist, wird dadurch für mich erheblich gestört. Mal abgesehen davon ist es einfach unglaublich selbstdarstellerisch. Kann sein, dass die Band sich dabei auch eher selbstironisch präsentieren wollte, aber auf der anderen Seite wurde ihnen stets eine nicht unerhebliche Arroganz nachgesagt. Und man muss bedenken, dass der Streifen immerhin sogar im Kino lief.Nichtsdestotrotz, man sollte mich nicht falsch verstehen: Ich liebe die Band, für mich waren sie die Größten. Dennoch gebe ich nur vier Sterne für dieses lustig-trashige Konzert-Erlebnis - die später erschienene Doppel-DVD ist natürlich viel geiler und niemals zu überbieten!
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