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Euro Video: Schtonk!

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Schtonk!

mit Götz George Uwe Ochsenknecht Christiane Hörbiger

Regie: Helmut Dietl

Euro Video

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Beschreibung

Es war einmal eine bekannte Hamburger Illustrierte. Diese hatte einen guten Ruf und wurde gerne gelesen. Doch populär und viel gelesen zu sein, das reichte den Machern dieses Blattes nicht. Sie wollten nicht nur gute Geschichten veröffentlichen. Sie suchten eine Geschichte, die als Jahrhundert-Story in die deutsche Pressegeschichte eingehen sollte. Und sie fanden sie. Allerdings ging sie auf andere Art in die Geschichte ein, als sich die Redakteure dieses Blattes dies gedacht hatten.

Die Geschichte vom Stern und den gefälschten Hitler-Tagebüchern, die als einer der größten Skandale der deutschen Pressegeschichte gilt, diente dem Münchener Regisseur Helmut Dietl 1992 als Vorlage für einen der wahrscheinlich boshaftesten, groteskesten, aber auch erfolgreichsten deutschen Filme der 90er Jahre. Schtonk! nannte er ihn in Anspielung auf ein Wort, das Charlie Chaplin in seinem Film Der große Diktator immer wieder benutzt, wenn dieser in der Rolle des Adolf Hinkel vor einem Spiegel seine Reden übt.

Im Mittelpunkt des Filmes steht der eitle Journalist Herrmann Willié (Götz George), der zufällig auf den zwielichtigen Fritz Knobel (Uwe Ochsenknecht) trifft. Knobel ist kein unübler Geselle, allerdings ist er kein Freund harter Arbeit. Als Willié ihm erklärt, er suche die definitive Geschichte des Jahrzehnts, hat Knobel eine Idee: Was wäre wohl, wenn Adolf Hitler Tagebuch geführt hätte? Das wäre doch eine Story. Knobel, der schon als Kind mit Hitler Geld verdiente (er verkaufte Wehrmachtskappen an amerikanische Soldaten und behauptete, sie hätten Hitler, einem "Big Nazi" gehört), setzt sich also an seinen Schreibtisch und verfasst die Tagebücher. Willié nimmt ihm diese bereitwillig ab. Knobel schwimmt schon bald im Geld und in Williés Redaktion herrscht Hochstimmung. Bis zu jenem Tag, an dem Zweifel an der Echtheit der Bücher auftauchen.

Dietls Film ist bösartig bis in die Fingerspitzen. Er zeigt, wie das Dritte Reich von karrieregeilen Journalisten zu einer Sensationsstory zusammengestrichen wird. So als hätten all die fürchterlichen Verbrechen nur einen Sinn gehabt: Eine profitversprechende Geschichte abzugeben. Es geht um Eitelkeiten, Profilierungssucht und einen skrupellosen Steinzeit-Kapitalismus, im dem der Gewinn zur obersten Maxime erklärt wird, egal, welche Leichen dafür gefleddert werden müssen.

Hollywood zeigte sich von diesem trotz aller Bitterkeit äußerst witzigen Film amüsiert und bedachte ihn 1993 mit einer Oscar-Nominierung. Neben einem hervorragenden Götz George und einem über sich selbst hinauswachsenden Uwe Ochsenknecht brillieren Christiane Hörbiger und Harald Juhnke. --Christian Lukas





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Großartiger Film - die DVD ist dagegen ein Trauerspiel!, 23. Dezember 2007

Zu diesem großartigen Film haben sich schon viele Vorrezensenten treffend und ergiebig geäussert, eine der besten deutschen Komödien der letzten Jahre - in allen Rollen absolut brilliant besetzt und zu Recht mit einer Oscar-Nominierung gekrönt. Der Film hat das Zeug zum Klassiker.

Dass der Film zugleich auch eine der teuersten Produktionen seiner Zeit war, sieht man ihm ebenfalls in fast jeder Einstellung an - sinnigerweise wurde daher als Format auch Cinemascope gewählt und so konnte sich die Kamera Xaver Schwarzenbergers in all den üppigen Bühnenbildern und Aussensets richtig austoben.

Leider bleibt davon auf dieser DVD von Eurovideo nicht viel übrig - sie wird zwar als "Widescreen" angepriesen, das Bildseitenverhältnis sollte bei diesem Film jedoch 2,35:1 sein und nicht 1,85:1. Das bedeutet wieder einmal, dass der Käufer hier für einen beschnittenen Film zahlt, bei welchem ein beträchtlicher (wie wahr!) Teil des Bildmaterials einfach wegfällt. Warum das so sein muss, ist mir schleierhaft - wahrscheinlich ein halbherziger Versuch, sich irgendwo zwischen 4:3 und echtem Breitbild zu treffen.

Fazit: Ein toller Film auf einer unzureichenden DVD - in heutiger Zeit, wo Breitbildfernseher die Oberhand gewinnen absolut inakzeptabel. Ich fordere eindringlich eine Neuauflage dieses Klassikers!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Blähungen im Darmbereich", 13. September 2007

Dieser Film ist einfach nur köstlich und ich kann ihn jedem wärmstens ans Herz legen. Die blinde Mediengier nach allem aus der Zeit des 3. Reiches wird so richtig schon auseinandergenommen. Er ist gespickt mit scharfer Satire und hintersinnigem Humor, welcher sich einem allerdings erst nach mehrmaligen Anschauen so richtig offenbart. Also nicht nach dem ersten Sehen die DVD weglegen und sagen: Langweilig!
In diesem Sinne "Er brennt nicht!" und "Eva sagt, ich habe Mundgeruch"


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  gähn, 5. August 2007

Als der Film im Kino lief war ich als Austauschüler in England. In der englischen Presse hieß es damals zu diesem Film:" rubbish from Germany".

Ich habe mir den Film gestern angesehen und: Treffender hätte man es wirklich nicht sagen können.

Fazit: Ein Film nur für Leute, dies sich an den schauspielrischen Leistungen von Schauspielern mit ausschlisslich lokaler Bedeutung wie Hörbiger oder Möchtegernschauspielern wie Ochsenknecht berauschen.
Ohne die LEistung von Götz George bleibt bei dem Film nicht mehr viel übrig!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Der verkaufte Wunschtraum., 4. März 2007

Der Journalist Herrmann Willie hat schon bessere Tage erlebt. Noch immer mit guten Kontakten ausgestattet versucht er wieder Fuß zu fassen und eine gute Story zu landen. Er gerät bei seinen Streifzügen durch die Gesellschaften auch in einen geheimen Zirkel älterer Herrschaften, die die guten alten Zeiten des tausendjährigen Reiches in Kunst und Literatur konservieren, bzw. konsumieren. Auf einer solchen Veranstaltung trifft Willie den Künstler Fritz Knobel, der die starke Nachfrage nach solchen Gegenständen durch künstlerische Hand zu decken versucht. Eine seltsame Symbiose zwischen den beiden Männern entsteht. Fritz hat angeblich eine Quelle aufgetan, woher er des Führers Tagebücher beschaffen könnte. Und Willie mit seinen guten Verbindungen findet schnell die richtigen Geldgeber für die Beschaffungsfinanzierung. Verschiedene Gutachten und Expertisen versichern den Werken Echtheit; zunächst. Der renommierte Verlag wittert ein Geschäft und kann gar nicht genug dieser handgeschriebenen Werke nachverlangen. Letztendlich stellen sich die Werke dann doch als eine Fälschung heraus und eine Blase zerplatzt ganz leise in einer Chefetage.

Der Film fußt auf der größten deutschen Presseskandalgeschichte der Nachkriegszeit. Die Gauner werden schauspielerisch hervorragend dargestellt und wecken Sympathien beim Betrachter. Eine solche Geschichte verdient es verfilmt zu werden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Exellente Komödie mit deutscher Starbesetztung !!!!, 12. Februar 2007

Hallo,

also der film ist wirklich eine der besten komödien die ich kenne und dazu noch mit einer sehr guten deutschen schauspielerbestztung!
Ich habe den film bestimmt schon 20mal gesehen und muss immerwieder lachen ....,,aller allerr echtester hiltler ...'' !!! Immer wenn ich mir mit meinen kumpels einen netten abend mache läuft dieser film und alle singen bei ,,davon geht die welt nicht unter '' oder,, ich weis es wird einmal ein wunder geschehn'' laut mit ...einfach nur geil !!!
dieser film ist allen den zu empfehlen die über unsere eigene vergangenheit lachen können und auch etwas geschichtsverständniss haben alo was den hintergrund des film betrifft !!!!

in diesem sinne ,,FH .... Füherers Hund ...quatsch... F...Füherers Hand ..F.. FÜHERERHAUPTQUARTIER ... klar ''




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