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Arthur C. Clarke: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

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2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

von Arthur C. Clarke

mit Roy Scheider Helen Mirren John Lithgow

Regie: Peter Hyams

Warner Home Video - DVD

Artikelbewertung: preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating  (3.5 Punkte bei 38 Bewertungen)

Highlights:

    FSK 12



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09/Jän/2009 - 04:33

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Beschreibung

Warner Home 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt..., USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.12.00




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gewagte Fortsetzung des Kubrick-Klassikers mit positiven und negativen Begleiterscheinungen!, 23. November 2008

Hat man Kubrick's "Space Odyssee" von 1968 gesehen, so kann das gleichermaßen ein Vor- und Nachteil sein.Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann im Laufe des Films immer wieder Verknüpfungen herstellen und wartet gespannt auf die Auflösung des Rätsels, mit dem "2001" endet. Es ist durchaus gelungen (zumindest stellenweise) an den Vorgänger anzuknüpfen. Wenigstens ist die Story logisch weitergeführt worden...Der größte Nachteil liegt darin, dass es trotz gespannten Wartens nie wirklich zur großen Auflösung kommt. Letztlich hat man nur das Konkurrenzspiel der Supermächte (USA-UdSSR) in den Vordergrund gearbeitet, um dann letztendlich ein offensichtlichers "Happy-End" als bei "2001" zu inszenieren. Die große Frage bleibt jedoch bestehen: Was sind das für seltsame Lebewesen, die da auf dem Jupiter und seinen Monden hausen? Welche Fähigkeiten, die wir Menschen nicht besitzen, ja nicht einmal erahnen können, besitzen sie?Nun, wer sich eine ebenbürtige Fortsetzung des "großen Bruders" erwartet, wird (wie man natürlich ohnehin annehmen wird) natürlich enttäuscht sein. Jedoch finden sich einige Passagen, die recht spannend sind. Auch das Wiedersehen mit dem HAL-9000 (der doch ein "Guter" ist, wie sich herausstellt - alle Computer-Freaks werden in Tränen ausbrechen...) sowie mit Dave, dem es bei der vorangegangenen Mission als einziger gelungen war, dem Jupiter einen Besuch abzustatten, erfreut die Herzen der Kubrick-Version-Fans zumindest ein bisschen.Im Prinzip ist das aber auch schon alles."2010" ist nicht annähernd so kunstvoll - also in bildhaften Metaphern sprechend - aufgebaut wie Kubrick's maßstabsetzendes bzw. -sprengendes Sci-Fi-Abenteuer. Auch die Kulissen sind bei weitem nicht so kreativ und einfallsreich eingesetzt bzw. dargestellt worden. Es ist typisch amerikanisches Unterhaltungskino, das seine eigentliche Sympathie daraus bezieht, dass es dem Zuseher (der eben "2001" kennt) immer wieder Memoriam-Momente vorgaukelt ohne letztlich jedoch an das Original heranzukommen oder Lösungen für aus dem 1. Teil resultierende Fragen anzubieten...Meiner Meinung nach ist auch Roy Scheider nicht unbedingt die glücklichste Wahl für die Hauptrolle gewesen, was jedoch durchaus Geschmackssache sein kann...Nun: Mehr als 3 Sterne sind da für mich nicht drinnen!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Dem Rätselhaften ein menschliches Antlitz geben, 12. November 2008

2010 ist und bleibt ein guter Film - gerade, weil er von seinen Schöpfern nicht (!) darauf angelegt ist, sich mit 2001 zu vergleichen, geschweige zu messen und das war schon während seiner Entstehung allen bewusst. Gerade weil ich 2010 in den 25 Jahren seit er herauskam fünf oder sechs mal gesehen habe, blieb der Eindruck seiner Wertigkeit bestehen und nichts verblasste.Ein Rezensent schrieb, der Film bringe nicht zum Ausdruck, was die gemeinsame Mission zur in ihrer zusammenbrechenden Umlaufbahn verwaisten Discovery zum Ziel hat. Gerade das wird mehrfach von Anbeginn in verschiedenen Szenen klar und durchzieht den Film wie ein roter Faden, bis die Antwort nach HALs Reaktivierung durch Dr. Chandra an Dr. Floyd in Anwesenheit des sowjetischen Navigators von der Leonov widerspruchsfrei gegeben wird.2001 ist einzigartig, das Größte, was auf diesem Gebiet filmisch geschaffen wurde. Gegenüber 2010 ist er von den Figuren und Dialogen her zudem ein Kammerspiel. Ich empfehle unbedingt die neue, 2 DVD umfassende Spezial-Edition von 2001 aus dem Jahr 2007 (Warner) zu kaufen, die neben dem remasterten Original auf einer zweiten DVD eine fantastische, sehr komplexe Dokumentation über Idee, Entstehung und Hintergründe von 2001 gibt -: ein Meilenstein ... auch deswegen, um 2010 nicht abzuqualifizieren und in seiner schlanken, populären, konkreten, im Gegegnsatz zu 2001 auch bewusst unterhaltsamen Art fair zu begegnen (was die Dokumentation zwar nicht sagt, sich daraus möglicherweise jedoch schließen lässt). Ich denke, 2001 und 2010 sind nicht für Puristen und Freaks geschaffen worden und Menschen, die Recht haben wollen, sondern richten sich mit ihrem Stoff und der Quadratur des Kreises, ihn filmisch umzusetzen an alle Cineasten und Menschen. Je tiefer wir hier eindringen und je umfassender unseren Theorien hierzu werden, je weniger emprisches Wissen braucht es, um diese Theorien zu bestimmen.Nach allen gelesenen Rezensionen habe ich lange überlegt, was man der Betrachtungsweise des Films noch hinzufügen könnte. Ich denke, ein Satz Albert Einsteins könnte es treffen: "Die Philosphie ist wie eine Mutter, die all die anderen Wissenschaften geboren hat und prägte. Man sollte sie daher in ihrer Nacktheit und Armseligkeit nicht verschmähen; vielmehr sollte man hoffen, dass ein Teil ihres Don-Quijote-Ideals in ihren Kindern weiterlebt, damit diese nicht in das Spießertum absinken".


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Solider Film, aber DVD inakzeptabel, 11. Juni 2008

Finger weg! Kein anamorphes Bild, sondern Letterboxformat, in dem die schwarzen Balken auf DVD mitgespeichert werden. Für einen Film, der stark auf visuellen Eindrücken beruht, ist das ein Unding!Der Film an sich hat drei Sterne verdient. Er ist eine solide Arbeit, kann sich natürlich nicht mit dem großen Vorganger "2001" messen. Lässt man einen solchen Vergleich beiseite, kann sich der Film im Genre durchaus sehen lassen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  outdated, 8. Dezember 2007

Dieser Film von Peter Hyams ist eindeutig out of date. Dies bezieht sich auf den Sound, die Storyline und die technische Umsetzung. Ok, damals gab es nunmal nur Pixelgrafiken auf den im Film verwendeten "High-Tech"-Rechnern, aber vom heutigen Standpunkt aus wirkt das arg lächerlich. Nun gut, bei 2001 sieht auch einiges antiquiert aus. Großer Kritikpunkt sind die Synchronisationen der Hauptdarsteller Roy Scheider und John Lithgow. Roy Scheider wird hier von Hellmut Lange gesprochen. Bei allem Respekt, aber Lange hört sich wie die nur leicht gemäßigte Version von Rolf Zacher an. Und Zacher ist derjenige, der desöfteren versoffen bzw. mit kolumbianischem Flair in drittklassigen Talkshows auftritt. Das heißt, Lange ist nicht in der Lage, einen Spitzen-Wissenschaftler glaubwürdig zu sprechen. Es hört sich einfach zu weltfremd an, wenn er seinen Text runterleiert und offensichtlich keinen blassen Schimmer hat, wovon er redet. Den zweiten Schnitzer hat sich das Synchronstudio bei John Lithgow erlaubt, der im Film als relativ verängstigter Charakter dargestellt wird. In einer ca. 5-minütigen Sequenz, bei der Lithgow mit dem Russen Maxim im freien Raum zur Discovery hinüberschwebt, hört man ein hyperventilierendes Schnaufen. Sobald Lithgow spricht, meint man jedoch, einem coolen Playboy zu hören, der gerade am Pool liegt und sich einen Caipi reinzieht. Er wird hier von Jürgen Kluckert gesprochen, der sonst ganz ähnlich gestrickte (hilflos, verängstigt, depressiv) Charaktere spricht (Chuck Norris, Morgan Freeman). *Ironie aus*. Wenn man sich von Optik und Akustik löst, dann sollte wenigstens die Story überzeugen können. Und leider ist auch das meiner Meinung nach nicht der Fall. Zu hanebüchen sind die Erklärungsversuche (wenn vorhanden), warum auf einmal nicht mehr genügend Sprit für den Rückflug vorhanden sein soll. Zu lahm und uninteressant wird versucht zu schildern, was das eigentliche Ziel der Mission sein soll und welche Konflikte sich zwischen den Crew-Mitgliedern abspielen. Alles in allem sind nur die Sequenzen sehenswert, wenn das Raumschiff zu recht gespenstischer Musik durch das All gleitet.Sicher, die Geschmäcker sind unterschiedlich, aber ich empfehle allen Science-Fiction-Interessierten den anderen Hyams-Film "Outland". Der ist spannend, gut inszeniert und gut synchronisiert.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Unterhaltsam, aber äußerst kitschig inszeniert., 25. Oktober 2007

Zur Story brauche ich wohl nicht viel zu sagen, es ist halt schwierig, wenn nicht unlösbar, an Kubricks Meisterwerk nahtlos anzuknüpfen. Für den normalen SF-Fan ist dies sicherlich ein sehr guter 80-Jahre-Streifen.Und da bin ich schon beim eigentlichen Problem angekommen, das, was mich an dem Film am meisten stört: Es ist nahezu peinlich, wie kitschig und bunt die Requisite und die Inszenierung ist. Das fängt bei der Musik an, die diese typischen 80er-Jahre-Synthie-Sounds aufweist und einfach nervt. Klassische Musik wirkt bei 2001 einfach zeitlos und angenehm.Weiter geht es mit den technischen Einrichtungen: Bei 2001 sieht man filigran ausgearbeite, zeitlose Konsolen mit Flachbildschirmen, glänzender Klavieroptik und anderen Rafinessen. Für damalige Verhältnisse revolutionär und zukunftsweisend. Immerhin wurde 2001 im Jahre 1968 gedreht!Was sieht man hingegen bei 2010? Absolut billige und kitschige bunte Kippschalter - und das zu Hauf! - bunte, blinkende Lampen, die Konsolen sind überladen mit irgendwelchen klobigen Schaltern. Tastaturen wurden einfach 1:1 aus der Gegenwart (1984) ins Set "geprügelt" und sehen schäbig aus. Bildschirme sind nicht mehr flach, sondern gewölbt - 80er Jahre eben. Die Bildschirmauflösungen sind mit gefühlten 320x200 Pixeln und EGA-Grafik einfach nur peinlich.Ich habe den ganzen Film über den Eindruckt gehabt, man habe sich bei der Requisite keine Mühe gegeben. Oder einfach nur kein Geld gehabt. Wenn man im Jahr 1984 wirklich glaubte, dass 2010 immer noch mit klobigen IBM-Tastaturen gearbeitet wird, fehlt mir hier eindeutig das visionäre Denken am Set!Das soll jetzt natürlich kein Verriss des Films sein, es ist nur eines seiner Hauptprobleme - in meinen Augen. Wer sich Zurück in die Zukunft II ansieht, wird mir zustimmen, dass auch hier die Requisite der Zukunft, die in Kürze eintreten wird, mindestens genau so kitschig ist :-)Zur DVD-Technik muss ich sagen, dass mir 2001 von der Bildqualität wesentlich besser gefällt. Das Bild ist für 1968 glasklar und scharf. 2010 sieht eher aus wie die Fußball-WM-Übertragung von 1974...Alles in allem ist der Film für sich eine Runde Sache im Stil der 80er Jahre. Im Vergleich zu 2001 kann ich allerdings nur 3 Sterne vergeben.




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