Kundenmeinungen
Wacht auf!!!, 5. Oktober 2008
Was schrieb hier ein Vorredner "Hoffen wir das Filme wie Ausnahemzustand nie Realität werden" Wacht auf! Schaut euch die Nachrichten an, wie sich die Bilder doch gleichen! Ausnahmezustand ist kein Film sondern eine Doku!!
Ein Ausnahmezustand, eben!, 22. April 2008
Bei dem Film habe ich zwar etwas mehr erwartet, doch trotzdem ist er ziemlich gut. Er hat Tempo, Spannung und ein überraschendes Ende. Zu den Darstellern sag ich nur spitze. Denzel Washington und Bruce Willis, ein Film-Duo sondergleichen. Absolut sehenswert!
Nur ein Kapitel war spannend..., 8. Juli 2007
Neben spektakulären Explosionen und einer "Stadt unter Belagerung" verspricht mir das Cover einen intelligenten Action-Thriller mit ausgezeichneten Darsteller.Doch nichts davon stimmt, der Film bietet mir zwar Spannung und gute Schauspieler, wirkt aber eher "trocken" als intelligent.Am Ende ist der Film mehr schlecht als recht.
Ausnahmezustand, 24. Juni 2007
Nun habe ich mir gestern Ausnahmezustand zum ersten Mal seit dem 11. September wieder angesehen und es war erschreckend, wie die Fiktion von der Wirklichkeit überholt wurde. In diesem Film wurde 1998 bereits thematisiert, was heute zum Tagesgeschehen gehört: Anschläge, Truppen an neuralgischen Punkten in den USA, Internierung von arabischen Mitbürgern und weltweit festgenommenen Verdächtigen ohne jede Verhandlung und Rechte und zuletzt Folter, die von ganz oben gedeckt wurde. Einzig das versöhnliche Ende paßte nicht so recht ins Bild! Alles in allem kann man nur sagen: Eine erschreckende Vision wurde Wirklichkeit!
Recht gehaltvoll, 14. April 2007
Drei Jahre vor dem 11.September wird hier ein Szenario geschildert, in dem radikale Moslems als Reaktion auf die Kaltstellung ihres Terrorführers (Scheich Irgendwas) New York mit Bombenattentaten überziehen und damit das Militär auf den Plan rufen. Dieses begeht im urbanen Zielgebiet ein paar `Verfehlungen' und wird schlußendlich vom tapferen FBI-Ortsgruppenleiter gestoppt.Soweit zum Plott, interessant sind die Kleinigkeiten, denn die machen den Film recht gehaltvoll. Es wird der Ausnahmezustand, also das Kriegsrecht erklärt, auf den berufend sich das Militär um die öffentliche Sicherheit sorgt. Da werden in Rasterfahndung Häuser durchsucht, Zivilisten geschlagen, willkürlich Menschen mitgenommen und unter Terrorverdacht in Freiluftkäfigen interniert. Kolateralschäden werden für die gerechte Sache in Kauf genommen. Ein Araber wird nackt gefesselt von einer Frau verhört, gefoltert und getötet (Abu Ghuraib läßt grüßen). Der ganze Mist, der seit Jahren im Irak und Afghanistan läuft, mit durch Überforderung zur Hemmungslosigkeit degenerierten Soldaten, geheimniskrämerischen und selbstverliebten Entscheidungsträgern, unkontrollierten Sondergefängnissen, ausgehebelten Menschenrechten, das ganze Paket wird hier bereits vorgestellt. Der General (alias Bruce Willis) sagt es selbst: Die Armee ist ein Breitschwert, kein Skalpel. Wer den Einsatz fordet, muß sich der Konsequenzen bewußt sein. Aber auch die Unterstützer des Terrors werden benannt, jene die sie permanent mit Geld, Waffen und taktischer Ausbildung versorgt haben, nämlich die Geheimdienste. Sie waren es auch, die den Groll auf den Westen schürten, indem sie immer wieder einzelnen Gruppen und Personen Beistand zusagten und sie gemäß den tagespolitischen Erfordernissen dann im Stich ließen. Irgendwann war das Maß voll und sie begannen sich gegen den Westen zu wenden. Und auch diese oft gehörte Phrase taucht auf, wonach die Terroristen gewonnen haben, wenn sie uns dazu bringen, daß wir uns unsere Freiheit selbst nehmen. Dabei geht es neben der Freiheit als solcher vor allem um die Widersprüche, die sich daraus in unserem Selbstverständnis ergeben und wegen denen wir uns letztendlich selbst aufreiben werden. Nachdem die Exekutive sich der Mehrheitsmeinung gebeugt hatte und damit dem Militär erlaubte, die anderen Gewalten auszuhebeln, blieb im Film als letztes Regulativ dieser aufrechte FBI-Agent, der den General wegen Mordes an einem US-Bürger auf US-Territorium festnahm, allerdings erst als dessen Untergebene die Widerrechtlichkeit ihrer Handlungen einsahen und ihn gewähren ließen. Diese hanebüchene Wendung rettete dem Film das Happy End, aber sie gab mir keine Hoffnung, daß sich auf dem internationalen Parkett wieder ein Rechtsbewußtsein durchsetzt. Für den Irak ist das FBI nunmal nicht zuständig.
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