Kundenmeinungen
Super, 11. Dezember 2008
Als erstes muss ich bemrken, dass nur Kenner der Serie den Film verstehen werden, denn hier wird der Übergang von der fünften auf die sechste Staffel dargestellt, welcher sehr gut und vor allem spannend gelungen ist.Die Schauspieler sind gut und die Serie wurde optisch nochmal aufgewertet, was sich auch bei den ersten Folgen der sechsten Staffeln fortsetzen sollte.Einige Fragen, die hier aufgeworfen werden, werden erst in der letzten Staffel in den letzten beiden Folgen aufgelöst.Für jeden Fan ein Pflichtfilm.
Von den kleinen Grauen und ihrem schwarzen Öl, 19. Juli 2008
Der Kinofilm "Fight the Future" schließt chronologisch an das Ende der fünften TV-Staffel an: das FBI hat die X-Akten auf Druck des Regierungssyndikats geschlossen. Scully und Mulder machen Dienst in Dallas. Eine Bombe geht hoch und zerstört ein Hochhaus. Was auf den ersten Blick wie Terrorismus aussieht, erweist sich bei näherem Betrachten als Teil der allen Akte-X-Fans bestens bekannten Weltverschwörung.Die Szenarien des Films sind vielfältig. Gleich zu Beginn gibt es einen 35.000 Jahre weiten Rückblick ins Texas der Eiszeit, wo es unsere Vorfahren in einer Eishöhle mit einem aggressiven kleinen, grauen Außerirdischen zu tun kriegen. Dann springt die Erzählung auf die Jetztzeit. In derselben Höhle stoßen Kinder auf das hochinfektiöse "Schwarze Öl". Wenig später entdecken Scully und Mulder riesige gentechnisch manipulierte Maisfelder und Kuppeln mit ebenso gentechnisch veränderten Bienen. Alte Feinde wie der "Raucher" oder der "Well-Manicured-Man" tauchen auf. Und schließlich verschlägt es Mulder in eine geheime Forschungsstation in die Antarktis."Fight the Future" hat grundsätzlich eine gute Geschichte, manchmal allerdings driften die Geschehnisse ins Unglaubwürdige ab. Auch Science-Fiction und Mystery müssen gewissen Gesetzen der Logik gehorchen. Wenn diese gebrochen werden, kann es leicht lächerlich werden. Die Schwachstelle des Filmes ist eindeutig Mulders Einmannrettungsexpedition an den Südpol. Hier stimmt von der Glaubwürdigkeit her gar nichts. Zudem wurde bei den antarktischen Szenen schamlos bei "Alien" abgekupfert. Gelungen ist hingegen das Filmende in einer tunesischen Oase namens Tataouine - Star-Wars-Fans werden die Anspielung sofort beschmunzeln. Das Bonusmaterial ist Durchschnitt.Unterm Strich zusammengefasst: mehr Mystery, weniger Action hätte dem Film besser getan.
|