Kundenmeinungen
Absolut sehenswert!, 6. Dezember 2008
Ich sah diesen Film das erste Mal im Rahmen des Unterrichts, in dem es uns in erster Linie um die im Film gezeigten Krankheiten und Symptome ging. Dementsprechend niedrig war auch meine Erwartungshaltung gegenüber des Filmes, denn ich rechnete mit einem mal wieder eher zweitklassigem Film. Doch zu meiner Überraschung (und übrigens auch der meiner Klassenkameraden) enthielt der Film einfach alles: Spannung, Gefühl, Emotionen, Humor und natürlich Dramatik. Nicht zu vergessen sind die sehr guten Leistungen der Schauspieler, die diesen Film erst zu dem machen, was er ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese DVD zu kaufen!
5 Punkte? NEIN! 10 PUNKTE!!!!!!!!!!, 19. November 2008
Hier großartig eine Rezension zu schreiben wäre unsinnig. Man kann es kürzer haben: Kaufen, ansehen, größte Schauspielkunst erleben, ergriffen sein, nachdenklich werden über die wichtigen Dinge des Lebens. Oft ist die Rede von einem Meisterwerk der Filmgeschichte. "Zeit des Erwachens" trägt diese Bezeichnung mit großem Abstand zu recht. Ein wahrer MEILENSTEIN der FILMGESCHICHTE. Auch in 100 Jahren wird dieser Film kaum zu übertreffen sein.
Schockierend einfach ist unsere Sehnsucht, 25. September 2008
Gefangen in unserem Körper durchlaufen wir Erkenntnisstadien, die mit unserem Tod einen sinvollen Ausklang haben. Dabei sind wir alle auch Werkzeuge und Hilfsmittel der Erkenntnis anderer......so in etwa kann man die Essenz des Films beschreiben.Ein junger Arzt (Robin Williams) entdeckt an "katatonen"Patienten auffällige Mikrobewegungen. Er schließt auf eine andere "Erkankung" als die diagnostizierte: Eine bestimmte Form des Parkinson. In einem Versuch verabreicht er einem Patienten (Robert de Niro) Dopamin und er erwacht aus seiner Jahrzehnte langen "Lähmung".Es beginnt eine Zeit des Hoffens und des Austauschens, bis der Versuch zusammenbricht........."Zeit des Erwachens" ist einer der wenigen Filme dieser beiden "Hollywoodgrößen" (eine wahre Geschichte), der ohne Zweifel ein grandioser filmisch-erzählerischer Versuch der Beschreibung des menschlichen Leidens und Scheiterns auf dieser Welt ist. Ein Film, der bei allem Pessimismus kämpferisch und Mut machend ist.Ähnlich bedeutend wie "Lorenzos Oil" und genauso wahr und erschütternd!Wahre Geschichten haben eben doch den tieferen Gehalt als unsere Fiktionen vom Hoffen und Fürchten.
Zeit der genialen Schauspieler, 10. September 2008
Ich schließe mich meinen Vorrednern ausnahmslos an:Zeit des Erwachens ist ein Film mit Herz, wie man ihn heute nur noch selten sieht.Hinzu kommen schauspielerische Glanzleistungen von Williams und de Niro, der eigentlich längst im Duden unter dem Begriff "Schauspiel" und "Genial" stehen müsste.Kurz und Knapp:Kaufen! Ansehen! Einen "schönen" Abend haben!
Das Leben ist ein Geschenk, 7. August 2008
Dr. Sayer (Robin Williams) ist ein Forscher, wie man ihn sich so vorstellt. Allein und von seinen Büchern umgeben wohnt er in einem Reihenhaus und bestimmt Pflanzen nach dicken Botanik-Fibeln. Kürzlich bewies er, dass man eine bestimmte Substanz nicht aus Regenwürmern gewinnen kann. Er ist menschenscheu, aber freundlich und zuvorkommend. Leider kann er von seinem Hobby nicht leben. Deshalb bemüht er sich um eine Anstellung in einer neurologischen Klinik. Da dort Not am Mann ist und Sayer früher einmal Medizin studiert hat, nimmt man ihn. Viel falsch machen kann man in dieser Klinik nicht. Dort werden hoffnungslose Fälle verwaltet. Aber so neurotisch Sayer auch ist, sein Forscherdrang und seine kindliche Hilflosigkeit machen ihn liebenswürdig. Zufällig entdeckt er, dass eine regungslos vor sich hin vegetierende Patientin dennoch erstaunliche Reflexe besitzt. Nun erwacht die Neugier in ihm. Er findet schnell heraus, dass andere Insassen mit dem gleichen Krankheitsbild über dieselben Fähigkeiten verfügen. Mehr noch: Sie haben auch eine ähnliche Verlaufsgeschichte. Als er dann noch von einer neuen synthetischen Droge erfährt, die ihm geeignet erscheint, das noch vorhandene innere Leben der Betroffenen nach außen zu tragen, erreicht er, dass er sie seinem Lieblingspatienten Leonard (Robert de Niro) verabreichen kann. Das Wunder geschieht tatsächlich und die Begeisterung ist groß. Doch wie so oft in der Medizin ist der Mechanismus der scheinbaren Heilung weitgehend unklar. Nach einiger Zeit verfallen zunächst Leonard und danach auch die anderen Betroffenen wieder in ihren alten Zustand zurück. Sie erleben also nicht nur zum zweiten Mal ihren geistigen und körperlichen Verfall, sondern in der Phase der scheinbaren Heilung auch den Schmerz, dass sie ihr Leben eigentlich verpasst haben. Dieses Drama wird uns an Leonard in seiner ganzen Traurigkeit vor Augen geführt. Dieser auf einer wahren Geschichte beruhende Film lebt nicht nur von den sehr emotionalen Augenblicken des Erwachens und dem hoffnungsvollen, aber kurzem Wachsein dieser armen Menschen, sondern auch von seiner klaren Botschaft: Manchmal ist das Leben kurz, gehen wir also achtsam mit ihm um. Das Duo Williams und de Niro machen aus der ohnehin schon sehr emotionalen Geschichte durch ihr brillantes Spiel einen einfühlsamen Film, der in Erinnerung bleiben wird.
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