Kundenmeinungen
Flach und öde, 6. Oktober 2008
Ich habe mich noch nie mehr gelangweilt als bei diesem Film.Haben ihn vor ein paar Tagen mit noch ein paar Freunden gesehen. Viell. war mein Problem dabei, dass wir nicht im Originalton schauen konnten.Die Story, die Darsteller und die Musik waren gar nicht meins. Und das, obwohl ich Filme aus der Zeit und auch Musikfilme ganz gerne sehe. Aber nicht diesen hier.Als dann auch noch zu meinem Entsetzen das Wörtchen "Intermission" eingeblendet wurde, war ich verzweifelt und habe mir den Rest nicht weiter angetan und bin vorzeitig schlafen gegangen. Und ich denke, was ich von den anderen später noch gehört habe, ich habe nichts verpasst.
Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen und wenn Audrey auf Rex Harrison trifft..., 22. August 2008
My Fair Lady ist einer der Filmklassiker schlechthin und auf dementsprechend aufwendig produziert, aber die Mühe hat sich gelohnt. Audrey Hepburn spiel Eliza, die wegen eines Experimentes bei Professor Higins (Rex Harrison) aufgenommen wird. Er soll aus ihr eine "Lady" zaubern. Die Geschichte ist romantisch, die Lieder sind mitreissend und auf Deutsch genauso gut wie auf Englisch. Schade ist nur, dass nicht Audrey selbst singt, sondern gedubbelt wurde, aber wenn man sich den Film auf Deutsch ansieht merkt man das eh nicht, denn es wurde ja synchroniesiert! Ein wunderbares Musical zum Träumen und immer wieder erleben!
Sprache ist " fast" alles., 20. Juli 2008
Habe mir am gestrigen Abend mit großem Vergnügen dieses mit 8 Oscars ausgezeichnete Musical von Frederik Loewe und Alan Jay Lerner nach vielen Jahren erneut angesehen.Das Musical wurde 1964 verfilmt, wie ich der Rückseite der DVD entnehmen konnte und gehört meines Erachtens in jede gut sortierte DVD - Sammlung.Für alle, die " My fair Lady " noch nicht gesehen haben: Die Handlung spielt in London, irgendwann in der Gründerzeit. Der Sprachwissenschaftler Professor Higgens (Rex Harrison) unternimmt auf den Straßen Londons Sprachstudien und trifft auf das Blumenmädchen Eliza (Audrey Hepburn), das einen besonders ordinären Slang spricht. In der deutschen Übersetzung kräht es einen extremen Berliner Dialekt mit Unterschichtssprachaufbau. Nicht nur eine Qual für die Ohren von Professor Higgens, der sich der kultivierten Artikulation seiner Muttersprache verpflichtet fühlt.Higgens wettet mit einem anderen Sprachwissenschaftler Eliza sprachlich innerhalb eines halben Jahres so fit zu machen, dass sie selbst in höchsten Gesellschaftskreisen verbal als eine der ihren betrachtet wird.Die aufgeweckte Eliza begreift sofort den Vorteil einer solchen Sprachschulung und unterzieht sich dieser alsbald. Higgens ist davon überzeugt, dass die elaborierte Sprache ein anderes Bewusstsein hervorbringt als die restringierte. Die Verwandlung Elizas von einem Blumenmädchen zu einer Lady geben ihm in gewisser Weise Recht...Die kluge Eliza begreift allerdings sofort, dass die elaborierte Sprache ohne Bildung unergiebig ist. Das unterscheidet sie von den vielen Schwätzerinnen der Uperclass heutiger Tage, die zu dererlei Erkenntnissen leider nicht fähig sind.Die Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend. Die Musik und die Liedertexte sind mittlerweile zu Ohrwürmern geworden, zu bekannt als dass man sie kommentieren müsste. Nur ganz kurz, mir gefallen sie, weil sie fröhlich sind und gute Laune erzeugen.Das Musical ist sozialkritisch angelegt. Die Dialoge sind auf hohem Niveau und teilweise enorm nachdenklich.Die Bild- und Tonqualität sind dem Preis der DVD angemessen.Sehr empfehlenswert.
Nicht 2.20:1 sondern 2.40:1, 27. Oktober 2007
Das DVD-Cover gibt das Bildformat 2.20:1 an. Also dachte ich mir schlau: Super, den Film gibts sogar mit dem Todd-AO-Bild 2.20:1 (My fair Lady wurde nämlich auch im Todd-AO-Verfahren, 70 mm, produziert), kaufte die DVD und musste feststellen, dass das Bildformat mit dem der Special Edition identisch ist (2.40:1, anamorph), welche schon länger einen besonderen Platz in meinem DVD-Regal einnimmt. Alle die bei dieser Version ebenfalls an das Todd-AO-Bild denken, muss ich leider enttäuschen. Bernard Shaws Pygmalion-Verfilmung ist aber auch hier in vorbildlicher Qualität anzusehen.
My fair Lady war 1956 eine Sensation, 7. August 2007
Eigentlich ist, meiner Meinung, My fair Lady eine Operette, die sich auch heute in Operetten - Theatern, wie der Wiener Volksoper, neben den Operetten, im bestem Sinn behaupten kann.8 Oscars waren wirklich viel, und Rex Harrison ist der Higgins, auch in der Uraufführung am Brodway war er es, aber mit Julia Andrews, die hier mit Audrey Hepburn getauscht wurde. Eigentlich unverständlich, wenn man die alte LP hört, wo noch Julia Andrews die Eliza Doolittle singt.Nun sie bekam von Walt Disney dann "Mary Poppins" als "Trost".Aber es muss in jedem Theater, das war damals Pflicht, die Brodway Fassung - mit Bühnenbild, wie auch hier gebracht werden, und das ist gut so.Aber der Kauf lohnt sich schon wegen der Ballszene und der, vom hässlichen Entlein, zum wunderschönen Schwan, sich gemauserten Audrey Hepburn, und dem knurrigen Rex Harrison als Dr. Higgins, auch Mutter Higgins und Oberst Pickering sind wunderbar. Der Freddy hat eine etwas undankbare Rolle, aber er macht es gut, auch wenn er Eliza nicht bekommt.
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