Kundenmeinungen
Ein wahrer deutscher Klassiker, 13. November 2006
Ich gebe "Der Hauptmann von Köpenick" 4 von 5 Sternen. Die Story ist gut und sehr lustig. Besonders schön untermalt wir die Komik von dem "Berliner Dialekt". Der fotografische Aspekt ist gut und teilweise sehr kreativ gestaltet. Die Bildqualität und der Ton lassen leider zu wünschen übrig und entsprechen nicht den Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts.
Fazit: Dieser Film ist ein ständig wechselnder Drahtseilakt zwischen Komödie und Tragödie, denn man unbedingt gesehen haben sollte. Gerne auch mehrfach.
Ein überraschend guter Film!!, 17. Juli 2005
Ich bin normalerweise kein großer Freund von solchen alten Filmen, doch von diesem Film bin ich total begeistert und schau ihn immer wieder gerne an! Die Handlung ist echt super und der Film ist mit sehr viel Humor gestaltet! Fazit: Ein alter Film, den man auch heute noch sehr gut anschauen kann!
Wunderbar gemachte Satire, ein Muss..., 19. November 2004
Ich habe mir den Film aufgrund einer Unterrichtsreihe gekauft und obwohl Themen im Unterricht relativ langweilig ist, hat mich diese Geschichte ni den Bann gezogen. Ich habe mir den Film unzählige Male angesehen. Es ist einfach herrlich anzusehen wie Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) wegen eines kleinen Deliktes in eine verzwickte Situation gerät und später sozusagen ganz Preußen auf den Kopf stellt. Den Film muss man gesehen haben, sehr gut gemachte Satire von Carl Zuckmayer.
Liebloser Silberling, 29. Januar 2004
Diese DVD erschien bereits im Herbst 1999, in den Kindertagen der neuen Videotechnologie, und wird seitdem offenbar unverändert hergestellt und verkauft. Das ist schade und - angesichts des relativ hohen Preises - ärgerlich! Denn das technische Niveau des DVD-Transfers ist schon lange nicht mehr zeitgemäß: übersättigte Farben, viele Störstreifen und -blitze, zu viele "Hoppel"-Szenen (sie entstehen z.B., wenn ein Film reißt und nach Entfernen des defekten Filmstückes wieder geflickt wird), muffeliger Ton. Das sind Attribute, die jeder DVD eigentlich die Daseinsberechtigung rauben. Aber bei einem Klassiker wie "Der Hauptmann von Köpenick" kann man sich das offenbar bis heute erlauben - gekauft wird die DVD trotzdem ...
Aber nicht allein technische Defizite sind ein nerviges Manko. Die ursprüngliche Fassung des Rühmann-Filmes wurde seinerzeit für die deutsche Kino-Uraufführung im August 1956 um zwei politisch anspielungsreiche Szenen gekürzt. Und ebendiese geschnittene Version findet sich auch auf dieser DVD. Dabei wurde schon damals den Auslandsfassungen (incl. DDR-Version) zumindest die zweite Szene wieder spendiert. Hierbei handelt es sich um eines der letzten Bilder des Filmes, das die ramponierte Uniform des Schusters Voigt zeigt, wie sie einer Vogelscheuche als Bekleidung dient. Das Fehlen einer weiteren Szene verärgerte damals nicht zuletzt den Regisseur Helmut Käutner, zumal er darin selbst als Schauspieler agierte und ein selbstgedichtetes Chanson auf einer Kabarettbühne vortrug (vergleichbar mit einer ähnlichen Szene in Staudtes "Untertan"). Dies sollte ein Seitenhieb sein auf die deutsche Wiederbewaffnung und deren Förderer, Konrad Adenauer. Aber Sie werden es kaum glauben: Diese DVD beinhaltet diese Szene letztlich doch! Schauen Sie sich unter "Extras" den Trailer an. Das ist zwar nicht mehr als ein unkommentierter, dreiminütiger Film-Zusammenschnitt, aber ab 2:43 werden Sie die o.g. Sequenz auszugsweise sehen können. Zuckmayers Romanvorlage enthält diese Szene übrigens nicht. Als weiteres Extra finden Sie Ausschnitte aus der TV-Doku "Kleiner Mann, ganz groß", die in voller Länge auch in der kürzlich erschienenen fünfteiligen "Rühmann-Edition" (ebenfalls von Kinowelt) enthalten ist. Ansonsten empfehle ich als kleines Schmankerl den Trailer zu "King Kong und die weiße Frau", in dem Gerhard Polt treffsicher seinen unnachahmlichen Sarkasmus versprüht. Ungeachtet dieser unspektakulären Sahnehäubchen, die wirklich gut versteckt sind, schreit der Hauptfilm nach einer redaktionellen und technischen Überarbeitung. Die Firma Kinowelt, die bekanntlich zahlreiche Filmklassiker im Programm hat (u.a. auch die gesamte Laurel&Hardy-Reihe), sollte sich einen Ruck geben und diese jämmerliche Schmuddelversion gegen eine gründlich restaurierte Variante ersetzen und auf den Markt bringen.
Super Klassiker mit Heinz Rühmann als genialen Hauptmann, 15. August 2003
Diese Version mit Heinz Rühmann gefällt mir wesentlich besser als die mit Harald Juhnke. Rühmann spielt die Rolle sehr gut, menschlich wie immer, und glänzt durch seine schauspielerischen Fähigkeiten. Einer der besten und bekanntesten Filme mit Rühmann neben der Feuerzangenbowle, Pater Brown, Quax der Bruchpilot und Charlies Tante, die alle sehr empfehlenswert sind. Dieser Film hat die 5 Punkte auf jeden Fall verdient!!!
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