Kundenmeinungen
Schulpflicht in allen Laendern, 7. November 2008
Mein Wunsch an die Welt: macht diesen Film fuer alle ueber 16 zum Pflichtfilm in der Schule. Bei aller Haerte: nur so lernen junge, leicht zu beeinflussende Menschen, was Krieg wirklich bedeutet. Kein Dokumentarfilm kann die entsetzliche Panik, den Horror und die unendliche Sinnlosigkeit des Krieges so intensiv erleben lassen wie dieser. Die Schicksale der Jungen machen es greifbar, nachfuehlbar, was im Krieg wirklich passiert - wenn man das ueberhaupt begreifen kann, dann inmitten dieses unendlichen Elends. Bernhard Wickis Meisterwerk ist auch nach so vielen Jahren fast unertraeglich, weil so real und so wahrhaftig. Jeder sollte es sehen. Jeder junge Mensch, damit es nie wieder Krieg gibt.
Antikriegsfilm, 22. August 2008
Mußte ich mir damals - vor 20 Jahren - in der Schule ansehen und fand den Film ätzend. War halt jung und dumm. Ist ein wichtiger Film, der die Verführbarkeit der Jugend nicht nur in weltanschaulichen Dingen aufzeigt. Beängstigend finde ich mittlerweile, dass die Jungs ihren Vorgesetzten nicht nur wie Lemminge nachliefen, sondern sie an Fanatismus auch noch übertroffen haben.Erst am Ende wir dem letzten der Buben klar wie sinnlos alles war...
Anti-Kriegsbotschaft in Reinform, 18. Juni 2008
"Die Brücke" von Bernhard Wicki ist eines der eindringlichsten und zeitlosesten Werke über die Sinnlosigkeit des Krieges und seinem Fanatismus. Eine Gruppe von Jugendlichen werden zum Ende des Zweiten Weltkrieges noch einzogen und sollen an die Front geschickt werden. Ihrem Vorgesetzten gelingt es aber diese Reise zu verhindern und so sollen sie die Brücke im Ort bewachen. Besellt von Heldentaten und Fanatismus des Hitlertums versuchen sie die kleine Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Aus ihrem einstigen "Kinderspielplatz" wird nun ein Ort des Schreckens...Auch noch Jahre nach seiner Erstaustrahlung hat der Film nichts von seiner Botschaft eingebüßt. Selten wurde die Sinnlosigkeit des Krieges so nachdenklich-stimmend und eindrucksvoll dargestellt wie in diesem Film. Ein wichtiges Dokument Zeitgeschichte.
"Eindringliches Antikriegsdrama aus Deutschland!", 22. März 2008
Die ~Brücke~ von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959 ist ein erschütternder Film über die Jugend des Nationalsozialismus und die letzten Kriegstage. Die Geschichte erzählt von 8 Minderjährigen Jungen die in den letzten Kriegstagen 1945 noch so-zusagen als letztes Aufgebot eingezogen werden, obwohl sich die deutsche Armee bereits auf dem Rückzug befindet und der Krieg verloren ist. Sie erhalten den völlig sinnlosen Befehl, eine eigentlich strategisch unwichtige Brücke einer Kleinstadt vor den anrückenden Allierten zu verteidigen...Der Film gibt einen interessanten Einblick in die Jugend des Nationalsozialismus, er zeigt die Faszination der Gemeinschaft auf der vieles beruhte. Macht aber auch wie kaum ein ander Film die Sinnlosigkeit des Krieges, vorallem für die leicht verführbarenKinder deutlich und begreifbar. Der Film schockiert ohne große Effekte und ist gerade durch die schwarz/weiss Optik sehr authentisch. Zudem ist er exzellent besetzt mit damaligen Jungdarstellern wie, Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink, Folker Bohnet und in einer Nebenrolle Günter Pfitzmann. Für mich mit ~Napola~ der beste deutsche Antikriegsfilm zur Jugendthematik desNationalsozialismus.(DVD)
Unpatriotisches, sehr wichtiges Kriegsdrama, 26. September 2007
Die Sinnlosigkeit des Krieges wurde nie überzeugender, wachrüttelnder, eindringlicher und erschütternder in Szene gesetzt als von Bernhard Wicki in dem Film "Die Brücke", nach dessen Sehen sich jeder Mensch die eine Frage stellt: "Blindwütiges Töten - was soll das ?!?" Meine Rezension enthält nur diesen einen Satz, aber mit ihm ist alles gesagt.
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