Kundenmeinungen
Magisches Vergnügen, 8. Juni 2007
Eastwick ist eine Kleinstadt wie zahllose andere in Amerika: Schulkonzerte, brave Kirchgänger, ein paar Kleinstadtperverse, eine amerikanisch-bornierte, heile Welt. Bis ein rätselhafter Fremder namens Deril van Horn auftaucht, die alte Villa der Stadt bezieht und das Leben dreier Frauen, die allesamt eine Ehe hinter sich haben, radikal verändert. Aber der Neuankömmling wartet mit mehr auf als mit Poolpartys, Diners und einem geradezu telepatischen Verständnis für die Nöte und Bedürfnisse der drei Frauen...bald geschehen Dinge, die hinter Deril mehr vermuten lassen als nur einen begnadeten Verführer und Frauenversteher...
Diese Verfilmung des gleichnamigen Romans des amerikanischen Schriftstellers und ewigen Nobelpreisanwärters John Updike ist ein Schuss ins Schwarze. Das missglückte Möchtegernverständnis eines Mannes für die Frauen, das Buch und Autor vorgeworfen wurde, stört im Film kein bisschen. Hier kann man die durchaus zahlreich vorhandenen Passagen über das Wesen der Frauen getrost als Teil der märchenhaften Handlung sehen.
Was den Film neben der Spannung, dem gelungenen Text (Wenn ich sterbe, dann möchte ich krank sein und nicht gesund.") und der geglückten Inszenierung sehenswert macht, sind aber vor allem die Darsteller: Mit Cher, Susan Sarandon und Michelle Pfeifer sind die Hexen von Eastwick prominent und fähig besetzt. Heraus sticht aber, wie in all seinen Filmen, der geniale Jack Nickolson, der, wenn man der Academy Glauben schenken will, beste Schauspieler unserer Zeit, als Deril van Horn, seine vielleicht teuflischste Rolle, und das will bei diesem Schauspieler schon etwas heißen.
Humor, Spannung, Magie, gelungene Vorlage und Umsetzung, gute Schauspieler: Was will man mehr? Die Hexen von Eastwick sind alles andere als fauler Zauber sonder beste Unterhaltung.
Bei dem Versuch einen guten Film aus dem Zauberstab..., 3. Juni 2007
... zu schütteln haben sich Cher, Michelle Pfeiffer & Co. sehr gründlich verhext. Für einen Film mit einer so hochkarätigen Besetzung bleibt das Werk um Längen hinter den Erwartungen zurück, was aber vor allem dem lahmen Drehbuch und der phantasielosen Inszenierung auf TV- Movie- Mittelmaß anzulasten bleibt. Die Dämpfe und Ergüsse aus disem Hexenkessel entfachen allenfalls ein Gähnen, allerdings unterbrochen von ein paar wenigen Lachern, die einen immer im letzten Moment am Einschlafen hindern. Verpuffter Hokuspokus mit müdem Simsalabim und null Charme- ausgehext!
Jack Nicholson, Cher, Michelle Pfeiffer und Susan Sarandon in einer Komödie - Kann nichts schief gehen!!, 21. Februar 2007
Dem gleichnamigen Roman von John Updike sehr frei folgend, inszenierte George Miller ("Mad Max") eine phantastische Komödie, in der die verrückt-versponnene Seite der Teufelei ebenso ausgespielt wird, wie die hinterhältig-gemeine.
Die allesamt lustvoll aufspielenden Darsteller (unter anderem Cher und Jack Nicholson)machen den Film richtig lustig.
Cher, Jack Nicholson, Michelle Pfeiffer und Susan Sarandon in einer witzigen Komödie...
Blöder kann es kaum werden !, 24. Februar 2005
Ich sah mir den Film an weil es mir von einigen Freunden wärmstens empfohlen wurde. Ich konnte jedoch während des gesamten Films nur ein paar mal richtig lachen, nähmlich bei den urkomischen verführungsversuchen von Jack Nicholson. Insgesamt hat mir der Film überhaupt nicht gefallen, eher langweilig als unterhaltsam, ohne jede vernünftige Bedeutung. Nur für Jack Nicholson Fans !
Bezaubernd!!!, 1. Juni 2004
Sukie, Alex and Jane, 3 Frauen im besten Alter, leben in Eastwick, einem Paradebespiel für amerikanisches Pseudoglück. Weiße Häuschen, ein bezaubernde Landschaft und der sonntagliche Gang zur Kirche prägen die Idylle, deren Fassade nach und nach bröckelt, als ein Fremder namens Darryl van Horn die Lennoxvilla kauft. Dass er Satan persönlich ist und von ihnen herbeibeschworen wurde, wissen die 3 einsamen Freundinnen zunächst nicht. Nur Stadträtin Felicia, tief religiös und konservativ leidet unter shcrecklichen Visionen, kann aber nicht verhindern, dass erst Alex, dann Jane und schließlich auch Sukie in Darryls Bann gezogen werden und aus der Kleinstadtfassade ausbrechen. Nachdem Felicia mehr oder minder freiwillig aus dem Weg geräumt wurde, bekommen es die 3 mit der Angst zu tun und versuchen das Übel, was sie heraufbeschworen haben, wieder loszuwerden. Weder Humor, noch Spannung, noch sarkastische Seitenhiebe auf die amerikanische Gesellschaft kommen in diesem durchweg gut besetzten Film zu kurz. Cher als Alex, Susan Sarandon als Jane, Michelle Pfeiffer als Sukie und Jack Nicholson als das verführerische Teufelchen sind zum Schreien komisch. Veronica Cartwright als Felicia ist gewohnt durchdringend ( diese Frau hat einen Blick, da kann man sich gruseln ).
Kurz zusammengefasst: Ein Film, der sich lohnt ihn wieder und wieder zu sehen!!!!!
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