Kundenmeinungen
Ein wunderschöner Film, der aber nicht so toll wie das Buch selbst ist, 18. Mai 2008
Der Film ist wirklich nur zu empfehlen, für alle die besonders herzhafte gefühlvolle Filme mögen.Er gibt einen sehr guten einblick in das Leben der March Schwestern.Besonders lobenswert ist die schauspielerische Leistung der Darstellerinnen.Denn man merkt sehr schnell, dass jede Schwester einen individuellen Charakter besitzt (auf diese Art & Weise ist für jeden etwas dabei).Allerdings reicht der Film meiner Meinung nach bei Weitem nicht an das Buch "Little Women" heran. Der Film ist im Vergleich dazu eher eine Art Zusammenfassung der Bücher "Little Women" und "Good Wives".Aus diesem Grund kam mir der Film sehr 'schnell' vor undviele schöne Ereignisse aus dem Buch, wurden leider nicht mitin dem Film einbezogen.Vor allem die Rolle der Beth (die in der deutschen Fassung Betty heißt) kommt meiner Meinung nach im Film viel zu kurz, was eigentlich sehr schade ist.Alles in Allem ist der Film, trotz ein paar kleinerer Mängel, auf jeden Fall gelungen und ein Muss für alle, die das Buch toll fanden.Für alle, die das Buch "Little Women" von Louisa May Alcott noch nicht gelesen haben empfehle ich dies so schnell wie möglich nachzuholen.Deswegen von mir 4 Sterne.Viel Spaß beim Anschauen ;-)
Idealvorstellungen eines Reifeprozesses ... zuckersüßes Familiendrama in schönsten Farben, 18. Mai 2008
Louisa May Alcotts semiautobiographische, zeitloser Klassiker aus dem Jahre 1868, einer der erfolgreichsten Jugendromane der englischsprachigen Literatur, findet in seiner vierten Verfilmung von Gillian Armstrong wohl den cineastischen Höhepunkt in einem sorgfältigen, anmutigen und leidenschaftlichen Erzählungsstil dieser bewegenden Geschichte über vier Schwestern, die im späten 19ten Jahrhundert unter alleinigem Beistand und Schutz ihrer Mutter zu Frauen heranreifen. Elegant infiltriert Armstrong diese an sich tragische Story zu Zeiten des Bürgerkrieges und bürgerlichen Patriarchat witzig und romantisch zugleich mit modernen, liberalen und feministischen Ideen und erlaubt seinen Trägern die Stufen von Emotionalität ungehindert zu durchleben. In der gegebenen Großzügigkeit des szenischen Raums, gedankt durch herausragende Schauspielkunst und -lust, nehmen Dramatik, Emotionen, Freiheit und Liebe ihren Lauf und reißen unweigerlich jeden romantisch und liberal Träumenden mit sich.Mag die Geschichte als solches eine stellenweise stark überzeichnete Weichheit und Süße von Situationen und Charaktere in deren Darstellung forcieren, so sind es letztendlich die überzeugenden, mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kulissen und Kostüme, eine unglaublich facettenreiche und hinreißende Winona Ryder in der Hauptrolle und ein ins Ohr gehender Soundtrack, die diese durchaus moderne und lebensbejahende Huldigung des Zusammenhalts, der Familie und der Leichtigkeit und Unbeschwertheit der Jugend zu einem sehenswerten, farben- und tränenreichen Erlebnis werden lassen.Besetzung: * Winona Ryder : Josephine "Jo" March * Trini Alvarado : Margaret "Meg" March * Kirsten Dunst : junge Amy March * Samantha Mathis : Amy March * Claire Danes : Elizabeth "Betty" March * Christian Bale : Theodore "Teddy" Laurence * Eric Stoltz : John Brooke * John Neville : Mr. Laurence * Mary Wickes : Tante March * Susan Sarandon : Mrs. March * Gabriel Byrne : Friedrich Bhaer
Idealvorstellungen eines Reifeprozesses ... zuckersüßes Familiendrama in schönsten Farben, 18. Mai 2008
Louisa May Alcotts semiautobiographische, zeitloser Klassiker aus dem Jahre 1868, einer der erfolgreichsten Jugendromane der englischsprachigen Literatur, findet in seiner vierten Verfilmung von Gillian Armstrong wohl den cineastischen Höhepunkt in einem sorgfältigen, anmutigen und leidenschaftlichen Erzählungsstil dieser bewegenden Geschichte über vier Schwestern, die im späten 19ten Jahrhundert unter alleinigem Beistand und Schutz ihrer Mutter zu Frauen heranreifen. Elegant infiltriert Armstrong diese an sich tragische Story zu Zeiten des Bürgerkrieges und bürgerlichen Patriarchat witzig und romantisch zugleich mit modernen, liberalen und feministischen Ideen und erlaubt seinen Trägern die Stufen von Emotionalität ungehindert zu durchleben. In der gegebenen Großzügigkeit des szenischen Raums, gedankt durch herausragende Schauspielkunst und -lust, nehmen Dramatik, Emotionen, Freiheit und Liebe ihren Lauf und reißen unweigerlich jeden romantisch und liberal Träumenden mit sich.Mag die Geschichte als solches eine stellenweise stark überzeichnete Weichheit und Süße von Situationen und Charaktere in deren Darstellung forcieren, so sind es letztendlich die überzeugenden, mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kulissen und Kostüme, eine unglaublich facettenreiche und hinreißende Winona Ryder in der Hauptrolle und ein ins Ohr gehender Soundtrack, die diese durchaus moderne und lebensbejahende Huldigung des Zusammenhalts, der Familie und der Leichtigkeit und Unbeschwertheit der Jugend zu einem sehenswerten, farben- und tränenreichen Erlebnis werden lassen.Besetzung: * Winona Ryder : Josephine "Jo" March * Trini Alvarado : Margaret "Meg" March * Kirsten Dunst : junge Amy March * Samantha Mathis : Amy March * Claire Danes : Elizabeth "Betty" March * Christian Bale : Theodore "Teddy" Laurence * Eric Stoltz : John Brooke * John Neville : Mr. Laurence * Mary Wickes : Tante March * Susan Sarandon : Mrs. March * Gabriel Byrne : Friedrich Bhaer
Ich könnte jedesmal heulen - der Film ist einfach nur klasse !!!, 8. Dezember 2007
In meiner Kindheit habe ich sehr gerne Animes geschaut,zu dieser Zeit lief oft "Eine fröhliche Familie" (die Trickfilmversion des Louisa May Alcott Klassikers), mein absoluter Lieblingsanime. Durch einen Zufall stieß ich vor Jahren auf diese Version des Buches. Ich muss sagen alle Schauspieler spielen Ihre Rollen wirklich klasse. Ganz besonders gefällt mir natürlich die Darstellung der Jo (von Winona Ryder). Man kann die Gefühle fast nachfühlen, wie die arme Beth gegen Ihre Krankheit kämpft, oder wie Meg sich auf dem Ball herausputzt und den Abend genießt.Fazit: Nehmen sie einen kalten Winterabend, einen heißen Tee, ein paar Freundinnen und schauen Sie sich dieses Meisterwerk an (ja das kann man wirklich dazu sagen!). Natürlich die Taschentücher nicht vergessen! Tipp: KAUFEN!!!
Herzerwärmend, 20. Oktober 2007
Der Film beruht auf dem amerikanischen Mädchenbuchklassiker "Little Women" von Louisa May Alcott aus dem Jahr 1868.Zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs: Vater March ist im Krieg. Mutter March, gespielt von Susan Sarandon, und ihre vier Töchter versuchen derweil noch das beste aus der schwierigen Situation zu machen. Geld haben sie wenig, familiäre Wärme und Kreativität dafür um so mehr: Die Mädchen musizieren, malen, spielen Theater, schreiben und veröffentlichen eine familieninterne Zeitung. Auch Streit, Krankheit, Geldsorgen und Eifersucht gibt es, doch über allem steht der Zusammenhalt der Schwestern.Und schließlich muss dann jede ihren eigenen Weg ins Leben finden...Der Roman aus dem Jahr 1868 schildert die Zeit des Erwachsenwerdens, was zu jener Zeit wohl ein eher ungewöhnliches Thema für ein Buch war. Was an diesem Roman für heutige Leser allzu patriotisch, frömmelnd und schicksalsergeben wirkt, wurde für den Film kräftig entstaubt, so dass es insgesamt ein zwar sentimentaler, nostalgischer aber kein kitschiger Film geworden ist. Gut, an manchen Stellen ist die Idylle gar zu dick aufgetragen, daher auch "nur" die vier Sterne.Der Film ist exzellent besetzt: Die Rolle der ambitionierten, temperamentvollen Jo mit Winona Ryder, die auch als Erzählerin aus dem Off fungiert und quasi das Alter Ego der Autorin ist, mit Claire Danes als Betty/Beth, Kirsten Dunst und Samantha Mathis als Nesthäkchen Amy (1861/1865), Trini Alvarado als Meg, die älteste der Schwestern, Christian Bale als Nachbarsjunge Laurie, Eric Stoltz als Lauries Hauslehrer und Freund der Familie, Gabriel Byrne als Professor Bhaer, den Jo in New York bei ihrem Start in die berufliche Selbständigkeit kennen lernt, sowie die bereits genannte Susan Sarandon als Marmee March. Welcher Film kann schon mit einem solchen Aufgebot an großartigen Schauspielerinnen und Schauspielern aufwarten?Dazu kommt eine große Detailverliebtheit in der Ausstattung. Einen Beitrag zum Entwurf der Kostüme und Kulissen gibt es im Bonus-Material der DVD.Ein wunderbarer Film, wenn man mal so richtig "was für's Herz" braucht!
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