Kundenmeinungen
Und dann waren auf einmal alle dot., 25. Juli 2007
Autsch! Das hat bestimmt weh getan! Das denkt man sich wohl, wenn sich Äktschnarnie vom Himmel aus auf einen verschrodderdn Truck fallen lässt oder sich einen Metallsplitter ausm Hax zieht. Die Handlung von "Eraser" besteht aus den üblich-klassischen Arnie-Komponenten: großer, starker Mann, der fest zuhauen kann, wenn er sauer wird (Arnie alias John Kruger), die bösen, bösen Terroristen (von James Caan dirigiert), die die Welt kaputtmachen wollen und zwischen dem Chaos eine schöne Frau (Vanessa Williams), deren Leben von den Unholden bedroht wird.
Einige Actionmomente sind stark übertrieben, was den Film aber nur noch besser, weil lustiger, macht.
Die Bildqualität ist auf sehr gutem Niveau und über den Ton kann man nicht meckern, wenn es rummst und auf dem Bildschirm ein Haus oder irgendein MORDBUB mit einer chemischen Reaktion zersetzt werden.
Es gibt allerdings keine wirklichen Extras auf der DVD, sieht man mal vom Trailer ab.
Fazit: Für jeden wahren Arnold Schwarzenegger und Romi Schneider - Fan lohnenswert.
Guter Film, gute Bild- und Tonqualität... magere DVD-Ausstattung, 15. August 2006
Arnold Schwarzenegger hat in den vergangenen Jahren sehr viele Actionstreifen gedreht, die stets eine gelungene Mischung aus Action und coolen Sprüchen bildeten. So findet man sich bei "Eraser" ebenfalls in einem actiongeladenen Film wieder, der durch gewohnt coole Sprüche ein wenig aufgelockert wird.
Die Geschichte ist einerseits sehr interessant aufgemacht. Man erfährt ein wenig, wie es wohl beim US-Zeugenschutzprogramm zugehen könnte; erfährt aber auch, dass in den Reihen von FBI, US-Marshal-Office und der Regierung selbst schwarze Schafe stecken können.
Von Anfang an besticht dieser Film durch eine weitestgehend sinnvolle Aneinanderkettung von Actionszenen, die den Zuschauer gleich zu Beginn in ihren Bann ziehen. Nicht zuletzt aufgrund seiner physischen Attribute weiß Schwarzenegger in der Rolle des knallharten Marshals zu überzeugen. Bereits in einer der ersten Szenen lernen wir Johnny Castelone (Robert Patorelli "Tödliche Nähe") kennen, der durch Kruger gerettet wird und später im Film eine tragende Rolle spielt; aber auch die Einleitung der Geschichte durch den FBI-Einsatz von Lee Cullen führt uns gleich einen weiteren bekannten US-Schauspieler vor. Nämlich James Cromwell (Ein Schweinchen namens Babe) in der Rolle des korrupten Firmenchefs William Donohue, auch wenn dessen Rolle diesmal arg kurz ausgefallen ist.
Die ganze Geschichte könnte so gut sein, wenn man sich nicht dazu durchgerungen hätte, die Waffen, um die es bei diesem Waffenschieberkomplott geht, dermaßen futuristisch anzuhauchen. Hätte man es bei herkömmlichen Waffen - oder meinetwegen Massenvernichtungswaffen - belassen, würde die gesamte Geschichte gegen Ende nicht dermaßen überzogen und unrealistisch rüber kommen. Stattdessen muss sich Schwarzenegger als Kruger gegen eine Superwaffe zur Wehr setzen, die mit Lichtgeschwindigkeit Aluminiumgeschosse mittels EMI (Eletromagnetischer Impuls) verschießt! Dies wirkt dermaßen übertrieben, dass einem ein ganzes Stück Spaß an der Action genommen wird. Der Film verkommt dadurch zu einer Art Science-Fiction, die der angesprochenen Action gar nicht gut tut.
Schauspielerisch ist an dem Film glücklicherweise nichts auszusetzen. Die Stars und Sternchen wissen durchweg zu überzeugen und geben eine sehr gute Darbietung ihres Könnens ab:
ARNOLD SCHWARZENEGGER überzeugt einmal mehr in der Rolle des knallharten Einzelkämpfers, der vor nichts und niemand Angst hat. Nahezu unverwüstlich, lassen ihn selbst Nägel in der Hand und Gitterstäbe im Oberschenkel nicht aus der Ruhe bringen. Er zieht sie kurz heraus (bitte niemals nachmachen!) und weiter geht's. Er ist der perfekte Actionheld und bringt diese Rolle mehr als überzeugend rüber.
JAMES CAAN spielt sehr überzeugend den herrschsüchtigen und korrupten Partner Krugers. Bekannt aus sympatischen Rollen wie einst als "Mississippi" in "El Dorado" oder als schwer verletzter Schriftsteller in Stephen Kings "Misery", brilliert er nun in der Rolle des Bösewichts. Dabei hat er das Talent, einerseits vertrauenswürdig und liebevoll, beinah väterlich zu wirken; andererseits aber knallhart einen jungen Marshal (Danny Nucci "The Rock") aus den eigenen Reihen zu erschießen, nur um Kruger als vermeindlichen Maulwurf bloßzustellen.
VANESSA L. WILLIAMS war einst "Miss America" und sorgt in diesem Actionstreifen für den female touch. Ihre Rolle verlangt zwar einerseits ein gewisses Maß an schauspierischem Talent, andererseits ist sie aber eben doch nur die wichtigste Nebenrolle, die allein aufgrund ihrer optischen Reize zu überzeugen weiß. Neben Schwarzenegger und Caan wird sie praktisch an die Wand gespielt und wirkt von ihrer darstellerischen Leistung her fast schon ein wenig blass. Hier hätte man sich dann doch schon ein wenig mehr erhofft. Hat doch Halle Berry in James Bond Jahre später beweisen, wozu Frauen durchaus imstande sein können.
JAMES COBURN ist wahrlich ein Urgestein des Kinofilms. Berühmt geworden durch den klassischen Western "Die Glorreichen Sieben", ist er diesmal leider nur in der bescheidenen Rolle des obersten Chefs des US-Marshal-Offices zu sehen. Bedauerlich, da seine schauspielerische Leistung wirklich legendär und absolut überzeugend ist.
ROBERT PASTORELLI kennt man vielleicht als Gegenspieler von Bruce Willis in "Tödliche Nähe". Sowohl dort als auch hier in "Eraser" ist er in der Rolle eines Italieners zu sehen, für den er logischerweise prädestiniert ist. Er spielt so etwas wie die leicht lustige Nebenrolle, die den Actionstreifen zusätzlich noch ein bisschen auflockern soll. Lustige Sprüche mit italienischem Akzent gehen einher mit knallhartem Einsatz für die Gute Sache. Eine Rolle, auf die man in dem Film nicht verzichten möchte.
Alles in allem bewerte ich den Film mit "gut", hätte mir aber wirklich mehr Realismus in Bezug auf die gehandelten Waffen gewünscht. Dieser übertriebene Fortschritt macht die Produktion als solche leider nicht mehr ganz so gut, wie man es aufgrund des Namens und des Inhalts annehmen möchte. Dass es bei der Waffenlobby und den Waffendeals der USA nicht immer ganz sauber zugehen wird, kann man sich aufgrund der Komplexität und der wirtschaftlichen Zusammenhänge vermutlich selbst zusammen reimen können. Dies jedoch durch futuristische Waffen zu verstärken, ist in meinen Augen mehr als übertrieben.
Die Qualität der DVD selbst kann man abschließend mit "gut" bewerten. Bild- und Tonqualität sind sogar sehr gut, wobei ich mir jedoch bei den Explosionen etwas mehr Surroundsound gewünscht hätte. Die Navigation durch das Menü ist sehr einfach, doch muss man dieses manuell aktivieren, da der Film sonst automatisch auf Englisch startet. Hier hätte ich es für besser befunden, wenn die DVD zunächst das Auswahlmenü gestartet hätte. Die Aufteilung des Films in stolze 44 Kapitel bewerte ich ebenfalls mit "sehr gut", da man somit sehr leicht gezielt zu bestimmten Szenen springen kann, ohne groß suchen zu müssen. Eine übersichtliche Auflistung der Kapitel in der DVD-Hülle erleichtert einem die Suche zusätzlich. Ansonsten ist an Extras nichts groß zu vermelden. Die angepriesenen "Zusatzinformationen" sind nichts anderes als zwei Seiten mit den Namen der wichtigsten Darsteller und des Produktionsteams. Keine Hintergundinformation, keine Biographien... nichts! Nur noch der US-Trailer ist zu sehen, das war's dann auch schon wieder. Dies ist in meinen Augen mittelmäßig und nicht ganz zeitgemäß (auch für 1999, das Erscheinungsjahr der DVD nicht). Auch lässt die Hülle der DVD arg zu wünschen übrig. Für einen ehemaligen Blockbuster lediglich eine Papphülle... dazu fällt einem nichts mehr ein.
Den letztendlich guten Fiilm mit der noch guten DVD kann ich jedem empfehlen, der auf knallharte Action mit coolen Sprüchen und nicht allzu viel Realismus steht. Schwarzenegger-Fans werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, auch wenn sein berühmtes "Ich komme wieder" diesmal nicht zu hören ist.
Gute Unterhaltung !, 6. September 2004
Die Story mag ja nicht neu sein , aber sie unterhält!! Sie hat mich gestern nochbis 2 Uhr am TV gehalten obwohl ich müde war hat der Film mmeine Aufmerksamkeit nur in der Werbung verloren. Action fans werden ihren spass haben !!! Flach ? Stimme ich nicht 100% zu , dafür macht der film zuviel spass und bringt auch den ein oder anderen lacher und zitate mit ! Z.B. AM telefon : Hallo ? Hier ist für sie ! Arnie zum angerufenen : Sie wird es bald nicht mehr geben! Und Bumm!Zum Brüllen!
Oder zum Kroko bevor es ne Kugel fängt : Du wirst ein kofer! bumm! Saubere Action die 100% Unterhalten weird !
Arnie voll in Action, trotzdem nicht sein bester Film!, 16. März 2004
Arnold Schwarzenegger lässt es auch in diesem Film wieder so richtig krachen. Diesmal geht es um ein geheimes Waffenprojekt, dem Arnie auf die Schliche kommt. Die Story an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung teilweise einfach zu trivial.
Der Film schleicht sich mit einer eher durchschnittlichen und flachen Story unter dem Deckmantel von kaum abbrechender Action zu einem Top-Movie durch! Fazit: Nicht nur für Arnie-Fans ein durchaus sehenswerter Action-Film!
Guter Film mit mittelmäßiger Ausstattung!, 23. März 2003
Es hat sich ja schon länger angedeutet, dass Arnie seinen Zenit überschritten hat. Mit Eraser liefert er allerdings noch einen ganz passablen Film mit coolen Sprüchen und flotter Action ab. Natürlich kann man Eraser nicht mit den "Arnie Highlights" wie T2, Total Recall oder True Lies vergleichen, aber er setzt sich im oberen Drittel der Arnie Filme fest. Er hätte allerdings noch höher eingestuft werden können, doch die schwache DVD Ausstattung und die katastrophale Tricktechnik verbieten hier eine höhere Einstufung. In der heutigen Zeit die Alligatoren-Szene tricktechnisch so zu versauen ist nicht zu entschuldigen. Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. Ansonsten bietet dieser Film alles was ein Action-Thriller beinhalten soll.
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