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Andrew Neiderman: Im Auftrag des Teufels

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Im Auftrag des Teufels

von Andrew Neiderman

mit Keanu Reeves Al Pacino Charlize Theron

Regie: Taylor Hackford

Warner Home Video - DVD

Artikelbewertung: preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating  (4.5 Punkte bei 54 Bewertungen)

Highlights:

    FSK 16



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21/Nov/2008 - 15:03

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Beschreibung

Der junge Staatsanwalt Lomax bekommt die Chance seines Lebens Die größte und mächtigste Kanzlei des Landes holt ihn nach New York. Und damit nicht genug Sein neuer Boß, der geheimnisvolle Milton, nimmt ihn persönlich unter seine Fittiche. Unaufhaltsam verfällt Lomax dem Rausch von Macht, Ruhm, Sex und dem großen Geld. Doch nach einer Serie unheimlicher Vorfälle wird ihm klar, daß ihn der Leibhaftige unter Vertrag genommen hat...




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Sehenswert - , 30. Oktober 2008

- aber nur weil - wie fast immer - Pacino brilliert.Ansonsten ist der Film eher schwach. Mal reinschauen im Tv - kaufen: nein


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  DER Pflichtfilm für alle angehenden Anwälte, 26. August 2008

"Im Auftrag des Teufels" ist einer jener raren Filme, bei denen großes Hollywood-Kino (inklusive Special Effekts) und Intelligenz/Message eine einzigartige Symbiose finden. Bei den Rezensionen wurde schon ausführlich auf den Inhalt eingegangen, darum nur ein paar Punkte, warum ich den Film so wertvoll finde:1) Jeder angehende Jura-Student erfährt in den ersten Vorlesungen, was denn der Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit ist. Besonders die idealistischen Studenten hoffen dabei, dass es später einmal ein und das selbe sein wird. Schon bald aber-wenn sie ihren Job antreten- merken sie, dass es oft völlig verschiedene Dinge sind. So werden sie sicherlich nicht für das Ausüben von Gerechtigkeit bezahlt, sondern für die geschickte Interpretation von Rechtsquellen. Die Folge kann ein großer Gewissenskonfklikt sein, oder aber auch nur ein "sich Fügen vor der Realität". Zwar wissen wir zwar alle instinktiv, was "Moral", "Gerechtigkeit" und "Ehrlichkeit" bedeuten, aber die Verlockung ist eben oft zu groß sie einfach umzuinterpretieren, wenn es um die eigene Tasche geht. Was dann zählt ist einfach "Gewinnen" (wenn man z.B. Strafverteidiger ist) und ob jemand nun schuldig ist oder nicht, ist da oft sekundär...Al Pacina als Teufel zu Keanu Reeves zu diesem Dilemma: Was ist es für ein Gefühl die Burschen an einem Tag einzubuchten (Anwalt) und sie am anderen Tag wieder rauszuholen (Strafverteidiger). Die Antwort: Am Anfang ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es wird besser bezahlt....2) Der Teufel ist im Film wohl der, der Böses will aber "ich bin kein Puppenspieler, ich bereite nur die Bühne vor...". Was den Menschen immer bleibt ist der freie Wille. Und da dieser auch eine große Bürde ist (nicht nur ein Recht) und das Böse oft viel einfacher und angenehmer ist, entscheiden wir uns eben oft für das "Böse". So überlässt es Al Pacino Keanu Reeves immer die Entscheidung selbst zu treffen. Er rät ihm sogar seinen Hauptfall abzutreten um sich um seine Frau zu kümmern. Aber da ist eben die Eitelkeit, das Ego und er weiß, dass diese Eigenschaften den Starfverteidiger dazubringen werden es eben nicht zu tun. "Es ist das Geld-es war Blutgeld. Du wusstest, dass sie schuldig waren, aber Du hast immer weitergemacht", wirft Charlize Theron Keanu Reeves vor, als sie gesitig krank schließlich ins Krankenhaus gebracht wird. Die Frage ist hier eben, wieviel von Keanu Reeves nicht auch in uns allen steckt. Wieoft werfen wir Beziehungen weg, konzentrieren uns primär um unsere Karriere und vernachlässigen unsere Angehörige und Freunde, weil es eben "wichtigeres" gibt. In der Tat: es ist der freie Wille und wir können uns jederzeit auch anders entscheiden, aber wieoft verbietet es unser Ego und wie oft sagen wir uns "die anderen tun es ja auch-wenn ich es nicht tue, bleibe ich auf der Strecke".3) Ich mag zwar grundsätzlich keine "moralischen" Filme mit erhobenen Zeigefinger. "Im Auftrag des Teufels" ist aber im besten Sinne "moralisch", weil er beide Wege aufzeigt, immer aber klar an den freien Willen appelliert. Es liegt eben an uns uns immer wieder zu fragen, was wir mit unseren Gewissen verantworten können und was nicht...Natürlich kann man den Film auch nur als großes "Hollywood-Kino" geniessen und sich über die tolle Story und die Special-Effekts freuen. Ich denke aber doch, dass der Film es wert ist ein wenig weiterzudenken und sich zu fragen, ob wir nicht alle auch "Söhne des Teufels" oder "Söhne Gottes" sind. Und das ist nicht unbedingt eine religiöse Fragestelleung sondern eine tägliche Frage des Gewissens.Grandios, 5 Sterne!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Al Pacino.... In nomine satanas, 30. April 2008

Ein Film für nette Abende ist "Im Auftrag des Teufels" sicher nicht.Ein netter Film ist er aber schon, der besonders durch Al Pacino besticht.Keanu Reeves, für meine Begriffe ohnehin nicht unbedingt ein sympathischer Schauspieler, wirkt sehr blass, Charlitze Theron, wenngleich natürlich eine Augenweide (meistens jedenfalls) ist schauspielerisch auch nicht allererste Sahne (den Oscar gabs ja auch erst später).... Das ist eigentlich sehr Schade, weil die Story einfach megagut ist und Al Pacino der Teufel ins Gesicht geschrieben steht. Die Spannung und die gute Lune, die in der ersten Stunde des Films noch spürbar ist verliert sich jedoch und wird zu plakativ um noch vollends zu begeistern.Ein bisschen weniger Mysterie, ein paar fiesere Sprüche von Al PAcino und ne gehörige Portion Blasphemie hätten einen super Film draus gemacht.So bleibt der Film zwar immer noch gut, aber bekommt dennoch nur 4 Punkte


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Eitelkeit - definitiv meine Lieblingssünde!", 9. April 2008

In meinen Augen einer der besten Filme der 90er Jahre! Vielschichtig, intelligent, Bild gewaltig, überraschend und fesselnd, mit unerwartetem Ende, das einen noch lange nach dem Abspann über die Aussagen des Films nachdenken lässt. Kevin Lomax (Keanu Reeves) ist Strafverteidiger und hat seit der Zulassung nie einen Fall verloren, selbst wenn er von der Schuld seines Mandanten überzeugt war. Schnell erhält er ein exzellentes Angebot von einer New Yorker Großkanzlei und zieht mit seiner jungen Frau (Charlize Theron) nach Manhatten. Das Glück scheint perfekt: Kevin gewinnt weiter, das Paar bezieht ein Traumappartment am Central Park, in dem Gebäude, in dem auch John Milton, der Seniorpartner der Kanzlei und einige von Kevins neuen Kollegen mit ihren Familien wohnen. Alle nehmen die Neuankömmlinge mit offenen Armen auf.Schnell nimmt die Arbeit in der Kanzlei Kevins gesammte Zeit in Anspruch. Mary Ann, Kevin's Frau, beschäftigt sich anfangs noch mit der Dekoration ihres neuen zu Hause und freundet sich mit den anderen Anwaltsfrauen an. Doch bald beginnt sie sich einsam zu fühlen und bemerkt die ständig wachsende Kluft zwischen ihr und Kevin. Dieser gerät immer mehr in den Bann des charismatischen John Milton, der ihm schnell die wichtigsten Fälle der Kanzlei übertragt. Ausserdem ist er von seiner Anwaltskollegin Christabella sexuell angezogen, und beginnt seine Frau im Geiste zu betrügen. Mary Ann's ständige Vorwürfe, Kevin habe keine Zeit mehr für sie, treiben ihn nur noch weiter von ihr weg.Langsam beschleicht Mary Ann das Gefühl, dass etwas Unheimliches um sie herum geschieht: bei einem Einkauf mit ihren "Freundinnen" sieht sie seltsame Dinge und rastet aus. Kevin, der ihr nicht glaubt, schiebt ihre Gefühlslage auf die Tatsache, dass Mary Ann sich so sehr ein Kind wünscht. Jetzt beginnt auch der Zuschauer zu verstehen, dass es sich nicht um einen Anwaltsfilm im Stil von "Die Firma" handelt, sondern um einen Horrorfilm. Doch eine Zeit lang denkt man noch, die "unheimlichen Szenen" seien eigentlich Mary Ann's Wahnvorstellungen.Erst als Kevin und John Milton in der New Yorker U-Bahn von zwei Hispanics bedroht werden und Milton den beiden, auf Spanisch (für Kevin unverständlich) klar macht, dass einer der beiden gerade von seiner Frau betrogen wird und ihm dabei Einzelheiten aus dessen Wohnung aufzählt, versteht der Zuschauer, dass Milton übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Da er dem jungen, Gewalt bereiten Hispanic den Vorschlag macht, er solle nach Hause fahren und seine Frau abstechen, liegt auch nahe warum: Milton ist der Teufel! Kevin, der immer mehr der Verführung seines Erfolges erliegt, übernimmt schliesslich die Verteidigung eines bekannten New Yorker Baulöwen, der seine Frau ermordet haben soll, obwohl Mary Ann's Zustand immer schlechter wird. Auch Kevin's Mutter, die ebenfalls ein Geheimnis hütet, kann ihn nicht zur Vernunft bringen. Der "Teufelskreis" reisst Kevin und Mary Ann mit sich und endet schliesslich nach einem dramatischen (etwas überzogenen), infernalischen Filmhöhepunkt mit einer doppelt überraschenden Auflösung der Handlung.Man kann den Film unter mehreren Gesichtspunkten betrachten. Einfach als Horrorfilm, in dem Milton als realer Teufel seine Macht mittels der modernen Möglichkeiten der Justiz ausübt und seine Untergebenen zu unmoralischen Zwecken benutzt. Die Handlung bietet aber auch die Möglichkeit die "teuflischen Geschehnisse" als Metaphern zu verstehen, als Sinnbilder für die Sündenfälle der modernen Industrienationsgesellschaften, die im Streben nach Erfolg und Macht Werte wie Liebe, Treue, Nächstenliebe, etc. den eigenen Interessen opfern.Letztlich ist es auch ein religiös inspirierter Film,der schlicht und ergreifend die Frage stellt, wo in der heutigen Zeit noch Platz für Moral und Religion ist!Wer gerne etwas mehr über die Hintergründe der Filmhandlung erfahren möchte, findet auf dieser DVD einen Original-Audiokommentar von Taylor Hackford, dem Regisseur, der Seinesgleichen sucht. Alleine er ist das Bonusmaterial wert, der Rest (Kinotrailer, Filminfos, TV-Spots) ist verzichtbar!Die Schauspielerischen Leistungen von Keanu Reeves sind nicht unbedingt herausragend, dafür aber die von Charlize Theron, damals gerde 21 Jahre alt. Al Pacino liefert eine sehr überzeugende "moderne" Teufelsversion ab. Alleine seine schauspielerische Leistung ist es wert, den Film anzusehen! Auch die Nebenrollen sind mit charismatischen Darstellern besetzt, so strahlt Connie Nielson als "Christabella" eine unglaublich Erotik und Dominanz, alleine schon wegen ihrer Größe aus. Ebenfalls überzeugend Judith Ivey ("Die Frau in Rot"1984) als tief religiöse, besorgte Mutter mit dunklem Geheimnis.Wer kann, sollte den Film übrigens unbedingt auf englisch anschauen! Pacino's deutsche Synchronstimme ist die gleiche, wie die von Kevin Costner (glaube ich wenigstens!), und das geht für mich überhaupt nicht! Viel zu soft und auch irritierend! Al Pacino's eigene Stimme ist so kraftvoll und rauh, kommt vor allem in der langen Szene mit Pacino, Reeves und Nielson so richtig zum Einsatz und ist sehr überzeugend diabolisch. Ausserdem sollte man den wichtigsten Satz des Filmes unbedingt auf englisch hören:"Vanity - definitely my favourite sin!"


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Die Macht liegt im Gerichtssaal., 9. Januar 2008

Kevin Lomax ist glücklich verheiratet und ein junger erfolgreicher Anwalt in der Provinz. Er hat den Ruf, auch aussichtslose Fälle zu gewinnen. Bei einem Vergewaltigungsprozess erfährt er erst während der Verhandlung, dass sein Klient die Tat begangen hat. Es fällt ihm schwer einzulenken, gibt alles und boxt seinen Mandanten damit frei.Eine große New Yorker Anwaltskanzlei wird auf ihn aufmerksam und holt ihn mit seiner Frau nach Big Apple. Der berühmte und rücksichtslose John Milton steht an der Spitze des Unternehmens und hat mit Kevin besonderes vor. Recht bald merkt Kevin, dass es hier nicht zimperlich zugeht. Die reichen Klienten erwarten Erfolge. Für sie ist Recht bekommen eine Ware, für die sie viel Geld bezahlen. Als Kevin einem Mandanten bei einem Kapitalverbrechen vertreten soll, kommen ihm erneut Skrupel. Milton setzt ihm teuflisch zu und zeigt ihm eine phantastische Zukunft, wenn er seine Bedenken überwindet und seine Arbeit verrichtet. Kevin muss eine Entscheidung treffen.Der Film erzählt eine spannende Geschichte, die ein wenig an John Grishams Die Firma erinnert. Gute Dialoge, pittoreske Szenenbilder und zahlreiche überraschende Wendungen erzeugen eine nachhaltige Spannung. Pfiffige Lösungen in aussichtlosen Situationen erreichen Staunen beim Betrachter. Eine ausgezeichnete Filmunterhaltung.




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