Kundenmeinungen
schade ums geld, 12. Juli 2007
schade ums geld, der kauf dieser dvd ist reine geldverschwändung, da der film nicht wie angegeben in 16:9 ist, sondern in 4:3Vollbildformat, das ist natürlich sehr ärgerlich zum leidwesen des kunden, denn wenn auf der Verpackung 16:9 widescreen steht, dann erwartet der kunde das natürlich auch und nicht etwa wie hier nur eine billige 4:3 Vollbildversion. Schade.
Inhaltlich ist der film allerdings tiptop nicht zu überrtreffen, daher auch die 9 eingeheimsten oscars.
Heiße Luft, 27. Februar 2007
Hinter den traumhaft schönen Bildern und der schwelgerischen Musik verbirgt sich eine erstaunlich magere, klischeehafte Handlung, die ebenso blutarm wie oberflächlich ist. Die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller sind äußerst sparsam, und wo durch lange Kameraeinstellungen Dichte und Atmosphäre entstehen soll, bleibt in erster Linie Langeweile. Am schlimmsten ist, dass es in dem völlig überschätzten Film überhaupt keine Charaktere gibt - es gibt lediglich handelnde Personen. Wie und warum jemand etwas tut, woher etwas rührt und wohin es die Menschen zieht, was sie überhaupt bewegt, davon erfährt der Zuschauer nichts. Die Figuren laufen lediglich durch die Handlung, als habe man sie dort versehentlich abgeworfen und vergessen, wieder abzuholen.
Ein Film von einem anderen Stern, 10. Februar 2007
Ein Flug über die Wüste in einem Doppeldecker. Vorn im Flugzeug eine Frau, den Kopf aus der Kanzel gebeugt. Die Farben der Dünen ähneln denen der Haut. So fängt der Film "Der englische Patient" an. Das Flugzeug wird abgeschossen, es herrscht Krieg. Der Pilot wird gerettet, schwer verwundet mit lebensbedrohenden Verbrennungen kommt er ins Lazarett. Er wird von einer jungen, kanadischen Krankenschwester gepflegt, die davon überzeugt ist, daß auf ihr ein Fluch lastet, alle, die sie liebt, dem Tode zu überantworten. Der Patient erinnert sich an sein Leben, seine Liebe zu Katharine, die mit einem anderen verheiratet, mit ihm ein Verhältnis beginnt, eine alles umspannende Liebe, die das Ende bereits in sich trägt. Ein Film, ein Film, der an "Casablanca" erinnert; ein Film, der wundervolle Übergänge schafft, von der Rahmenhandlung zur Erzählung. Die mögliche Liebe der Krankenschwester zu einem indischen Minensucher, ihre unmögliche Zuneigung zu dem Patienten, der ein ungarischer Graf ist, der Kartenmaterial an die Deutschen gegeben hat, um seine Geliebte zu rächen, die in einer Höhle mit gebrochenen Rippen und Knöchel liegt, die gerettet hätte werden können, wenn die Engländer ihm geglaubt und ihn mit einem Fahrzeug ausgerüstet hätten. Er bekommt von den Deutschen das Flugzeug und kehrt zurück, um seine tote Geliebte mitzunehmen. Noch mal die Szene vom Anfang, jetzt wissen wir, die Frau liegt nicht malerisch, lüstern aus dem Flugzeug, sondern sie ist tot. Die Dünen der Wüste kommen jetzt dem Betrachter vor, wie die Haut einer Frau und deren vielen großen und kleinen Erhebungen und Tälern. Es ist das Ende eines Films, einer Geschichte von Liebe und Tod. Der Film dauert zweieinhalb Stunden, er ist so schrecklich kurz, er hätte noch dauern und dauern können. Ein Film, ein Film von so großer Bildkraft, von so wunderschöner Poesie. Ein Film mit herausragenden Schauspielerinnen, allen voran Kristin Scott Thomas und Juliette Binoche, und Schauspielern wie Ralph Fiennes. Diesen Film habe ich nicht zum letzten Male gesehen. Dieser Film will entdeckt werden, Szene für Szene, wie die Wüste Sandkorn für Sandkorn, wie die Haut einer Frau Pore für Pore. Ein Film, ein Film zum Träumen, zum Schauen, zum Staunen. Ein Film von einem anderen Stern!
Fesselnder Film, 1. Januar 2007
Fantastischer Film mit fantastischen Schauspielern.
Der Film fasziniert, da er aus Erinnerungen erzählt wird. Von einem Sterbenden. Dann ist da die Liebe, die wohl nie eine Chance hatte. Und die Krankenschwester Hannah, die bis zum Schluss bei dem englischen Patienten blieb. Sie gab ihn nicht auf.
Diesen Film kann man in Worten gar nicht beschreiben, man muss ihn einfach sehen, jeder muss dann sehen, ob er gefesselt ist von diesem Film oder enttäuscht.
Ich persönlich war gefesselt.
Unbedingt anschauen, mein Tip.
Leider nur 3 Sterne.., 26. Oktober 2006
"Frisch Verliebte sind nervös und zärtlich.
Doch sie brechen alles entzwei
denn das Herz ist ein Organ aus Feuer."
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Ich erspare mir hier ebenfalls, mich über den Inhalt noch weiter auszulassen, möchte aber doch etwas anmerken:
Ich habe den Film gesehen, als ich schon eine hohe Meinung von A. Minghella hatte ("Cold Mountain"), und war dementsprechend erwartungsvoll. Nur leider konnte ich mich mit diesem Film nur schwer anfreunden und auch nur mit der Liebesgeschichte Almasy + Catherine. Die allein gesehen ist wirklich SEHR ergreifend und wunderbar in Szene gesetzt (siehe Zitat oben).
Aber: wäre Fiennes beim Absturz ums Leben gekommen, wäre es ein guter Film. Die Geschichte danach in Italien mit der Binoche ist einfach nur unerträglich ausgelatscht und ist Schuld daran, das der Film nur 3 Sterne von mir bekommt...
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