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Alexandre Dumas père: Der Graf von Monte Christo (Teil 1+2/3+4)

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Der Graf von Monte Christo (Teil 1+2/3+4)

von Alexandre Dumas père

mit Gérard Depardieu Ornella Muti Sergio Rubini

Regie: Josée Dayan

Kinowelt Home Entertainment

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Beschreibung

Erinnerungen an vergangene Adaptionen von Alexandre Dumas' Roman schweben unweigerlich über dieser vierteiligen französischen Miniserie. Sie wurde zum ersten Mal 1999 im amerikanischen Kabelfernsehen ausgestrahlt. Es ist schwer, zum Beispiel den Film aus dem Jahr 1934 zu übertreffen, in dem Robert Donat den Edmond Dantès spielte, den Kapitän zur See, der hereingelegt wurde und zu Unrecht 1815 für fast zwei Jahrzehnte eingesperrt wurde. Gleiches gilt für jeden Zuschauer, der Richard Chamberlain in der gleichen Rolle in der unvergesslichen Fernsehfassung von 1975 sah und sich daran erinnern wird, wie gut dieser Film war. Aber auch dieser überlange Kostüm- und Abenteuerfilm, in dem Gérard Depardieu die Rolle des rachsüchtigen Dantès übernimmt, ist trotz eines etwas holprigen Anfangs auf seine ganz eigene Art und Weise faszinierend anzuschauen.

Der Graf von Monte Christo ist reich an Details und sich überlappenden Nebenhandlungen. Die Ausstattung ist auffallend schön, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Nun, dieser spezielle Graf wird zum Leben erweckt, nachdem er seiner langen Gefangennahme in Einzelhaft entflohen ist. Die Fans der Geschichte wissen, was als Nächstes kommt: Dantès macht sich auf den Weg zu einer unbewohnten Insel kurz vor der italienischen Küste, wo er den riesigen Schatz findet, über den er gehört hat. Sein plötzlicher und phänomenaler Reichtum gibt ihm die Möglichkeit Freunde zu belohnen und Feinde zu bestrafen. Er wird zum Architekten von Ereignissen ohne das irgendjemand weiss, dass er dahintersteckt. Während Dantès' Gedanken darauf aus sind, die zu zerstören, die ihn betrogen haben, hält ihn aber auf der anderen Seite sein tieferes Wesen nicht davon ab, jede Menge Gutes zu tun.

Depardieus großes, kräftiges und glatt rasiertes Äußeres trifft am Anfang des Films nicht genau auf einen Charakter zu, der angeblich achtzehn Jahre lang von dünner Suppe gelebt hat. Aber er übernimmt sehr schnell die zentrale Rolle mit einer der verständigsten und subtilsten Darstellungen seiner Laufbahn. Depardieu zeichnet Dantès raffiniert als einen Mann, der die eine Art von Gefängnis gegen eine andere Art von Gefängnis ausgetauscht hat, wobei sein zweites Gefängnis sein eigener Hass ist. Das präzise und unterhaltende Drehbuch stammt von Didier Decoin (The Chambermaid on the Titanic). Mit kühnem Ideenreichtum führte Josée Dayan, ein prominenter Regisseur des europäischen Fernsehens, Regie bei dieser Produktion. --Tom Keogh





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Mitreissend, 27. Juni 2006

Ich finde, dass das eine sehr gelungene Verfilmung des Grafen von Monte Christo ist, die sich sehr genau an das Buch hält, allerdings wird dem Grafen eine Geliebte angedichtet die er gar nicht hat. Das stört jedoch nicht sonderlich, da der Film ein meiner Meinung sehr gutes, und wenn auch ein anderes, so doch ein besseres Ende hat als das Buch. Die wenigen Male, wenn etwas geändert und ein wenig anders dargestellt wurde, so wurde es meist verbessert, was bei Verfimlungen eines so umfangreichen Buches nicht oft der Fall ist. Eine dieser Veränderungen ist zum Beispiel, dass das Buch in der Rache und den Taten der einzelnen Personen mehr ins Grausame gehen, dass es für mich oft unverständlich war, wie selbst von Neid oder Rache erfüllte Menschen soetwas vollbringen können, was im Film etwas abgeschwächt und dabei doch nicht übertrieben wurde.

Bertruccio ist im Film wundervoll, ein rührender Charakter, den man einfach lieben muss und im Film von mehr Bedeutung als im Buch, was einen neuen Pluspunkt für den Film ausmacht.
Ornella Muti verkörpert Mercedes sehr gut, sie scheint perfekt in diese Rolle zu schlüpfen und bringt auch ihr Wesen gut rüber. Obgleich Gerard Depardieu ein guter Schauspieler ist, scheint er ein wenig unpassend, da der Graf von Monte Christo ein junger dunkelhaariger eher dünnerer geheimnisvoller Mann ist, der nie seine Gefühle offenbart und etwas erhabenes und edles Ausstrahlt.

Ich werde nun noch einmal näher auf den Schluss des Filmes eingehen. Ich habe zuerst diese Verfilmung gesehen und daraufhin auch das Buch gelesen und muss ehrlich sagen, dass ich vom Ausgang des Buches enttäuscht war. Falls Sie weder eine Verfilmung noch das Buch kennen bitte ich Sie nicht weiter zu lesen, da ich nun über den Schluss schreibe. Im Film kommen Mercedes und Edmond am Schluss zusammen, was ich ein sehr schönes und nach all diesen Leiden auch verdientes Ende finde, während es im Buch eine vollkommen verzweifelte und von allen verlassene Mercedes gibt, die von sich selbst sagt, dass sie vor Gram und Kummer dahingerafft werden wird. Die beiden Hauptcharaktere reden zwar am Schluss noch miteinander, doch nachdem die beiden schon in Gesprächen davor einander ihre ewige Liebe gestanden haben und Edmond sich sogar ihretwegen opfern will, erstaunt es mich, dass er sie dann in ihrem Schmerz verlässt. Statt mit ihr zusammen zu leben, kommt er dann schließlich mit Haidee zusammen, die er eigentlich als Tochter amgenommen hat. Obwohl sie ihn abgöttlich liebt, so hat man nicht den Eindruck, dass er das selbe empfindet. Ehrlichgesagt bin icn enttäuscht und verwundert, dass nach all dieser Spannung zwisschen den beiden und der großen Liebe, welche man zwischen ihnen spürt, erstaunt, dass Edmond sie nach all dem doch verlässt und sie in ihrem Schmerz alleine lässt, sie, die alles verloren hat und in ihrem Leben nie Glück gekannt hat. Insofern finde ich den Film viel besser, wenn auch im Buch einige andere gute Dinge vorkommen, die weggelassen wurden.

Ich empfehle Ihnen diesen Film auf jeden Fall, denn auch wenn er lang ist, so ist er gut aufgeteilt. Er enthält Spannung und ist faszinierend und es geht einem auch nahe, wie einem so edlen jungem Mann, der mitten im Glück schwebt nur aus Neid solch ein Unglück angetan werden kann.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Dem Original so nah und doch so fern, 5. April 2005

Unter all den Verfilmungen die ich bisher gesehen habe steht diese der Buchvorlage über weite Strecken am nächsten. Zu meinem großen Bedauern muß ich sagen, dass weite Strecken in diesem Fall nicht ausreichen. Man kann sich wie ich finde durchaus noch mit dem etwas zu kurz geratenem Gefängnisaufenthalt arrangieren, denn es folgt eine für mich durchaus gelungene Umsetzung von Monte Christos Abrechnung mit seinen männlichen Feinden. Den Todesstoß erhält der Film dann meiner Meinung nach durch das Happy End mit Mercedes. Edmond Dantes ist nach seinem Gefänginisaufenthalt nur von dem Gedanken der Rache beseelt und Mercedes trägt die Hauptschuld am Tode seines Vaters, daher darf das Ende dieser Verfilmung, in der die Rache als Leitmotiv herausgearbeitet wurde, nicht durch eine derartige Inkonsequenz und Missachtung der Romanvorlage ad absurdum geführt werden!!!!
Was den Hauptdarsteller angeht, so haben meine Vorgänger bereits alles gesagt!

Mein Tipp kauft euch "Richard Chamberlain"! Zwar weit weg vom Original dafür aber wirklich sehenswert und verdammt gut besetzt!

Megaknilch


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Graf von Monte Christo /Depardieu, 5. Oktober 2004

Depardieu mag zwar ein guter Schauspieler sein, aber als GRAF VON MONTE CHRISTO ist der total fehlbesetzt ! Er tapst wie ein Bauer durch die Handlung, die geheimnisvolle Aura die den Grafen umgibt, fehlt ihm komplett!
Ausserdem wurde die Kerkersequenz die eine der wichtigsten der ganzen Handlung ist so schnell abgehandelt daß Depardieu nicht mal einen Bart hatte und daß obwohl er fast 20 Jahre eingesperrt war. Aber wahrscheinlich bekam er jeden Tag ein Rasiermesser.
Die beste Monte Christo Verfilmung ist und bleibt der Zweiteiler
aus den 50er Jahren mit Jean Marais in der Titelrolle !!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Film Top, DVD Flop, 28. Februar 2004

Die Verfilmung an sich ist durchaus sehenswert und wurde damals bei der Erstausstrahlung im ZDF auch mit Spannung mitverfolgt. Leider jedoch wurde bei den DVDs geschlampt.

Daß der Film auf zwei DVDs verteilt ist, finde ich (bei einer Filmlänge von 6 Stunden) gut. Die Bildqualität ist größtenteils hervorragend. Unverzeihlich sind jedoch während des ganzen Films zahlreiche auftretende Bildfehler. Dies sind teilweise Fehler im Stream, die zu wahnwitzigen Verfärbungen / Verwischungen / MPEG-Fragmenten führen. Teilweise liegt der Fehler jedoch auch in der Bildquelle - das Bild enthält kurzzeitig feine Streifen, es scheint als wäre die DVD durch Digitalisierung einer nicht ganz einwandfreien Filmrolle entstanden. Tonaussetzer habe ich jedoch nicht bemerken können.

Angesichts dieser Mängel sind diese DVDs aus meiner Sicht höchstens 10 EUR wert, nicht jedoch die 40, die ich dafür bezahlt habe. Leider hat man praktisch keine andere Wahl, um an den Film zu kommen. Schade eigentlich.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Film ist Klasse - DVD ist ein Flop, 8. Februar 2004

Die Verfilmung der Geschichte des Grafen von Monte Christo finde ich mit G. Depardieu sehr gelungen.
Aber die Fassung auf den DVD ist ihr Geld nicht wert, weil:
- sie im Vergleich zur TV-Version gekürzt ist: es fehlen einige wichtige Passagen. Z.B. die Eröffnung von Mercedes, dass Ihr Sohn der Sohn von Edmond Dantes sei und dass sie wegen der Schwangerschaft seinen besten Freund so schnell geheiratet hat.
- die deutschen Untertitel komplett fehlen!
- ich finde, dass es ein Unding ist, einen Film getrennt auf zwei verschiedenen DVDs zu vetreiben.




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