Kundenmeinungen
Ein bezaubernder, brillanter Film, 4. November 2007
Seit Jahren stand diese DVD in meinem Schrank, ohne sie gesehen zu haben. Gestern Abend schub ich das gute Stück endlich in den Player und bereute 108 Minuten später, dass die Scheibe so lange in meinem Schrank stand.
"Jenseits der Stille" ist ein einfühlsamer, spannender, interessanter, gefühlvoller Film und zweifellos eine Sternstunde des deutschen Films. Einmal mehr habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Film von Caroline Link immer einen Kauf wert ist, nachdem mich "Nirgendwo in Afrika" bereits sehr begeisterte. "Jenseits der Stille" hingegen berührte mich noch mehr -- mein neuer Lieblingsfilm.
besonders wertvoll!, 30. August 2007
Der Film besticht durch seine klare Erzählweise, ohne viele Schnörkel, ohne kitschig zu sein auch bei den traurigen Erlebnissen, die die junge Lara hat. "Wie hören sich Schneeflocken an" - fragt der gehörlose Vater. Wie erklärt man das? Ganz besonders schön war für mich auch die zarte Liebesgeschichte. Wie viel Einfühlungsvermögen der junge Mann hatte und wie viel da noch an Verstehen zwischen den Zeilen stand! Ich mag Klarinettenmusik sehr und hatte später noch die Gelegenheit, ein Konzert mit Giora Feidman zu erleben, das genauso begann wie im Film gezeigt.
Jenseits der Stille wird mir immer unvergesslich bleiben!
Nicht so überragend, 26. Februar 2007
Der Film wirkt für mich wie ein Fernsehfilm, der künstlich Dramatik und Bedeutsamkeit vorspielen will. Für mich hatte der Film nichts besonders Herausragendes. Die Geschichte an sich ist ganz gut, doch die Umsetzung ist für mich zu plump. Vielleicht liegt das auch daran, dass - wie in so vielen Musikfilmen - die Schauspieler anscheinend nicht einmal die Grundzüge von Musikinstrumenten kennen. Weder Atemtechnik noch Spieltechnik sind vorhanden. Auch für einen Nichtmusiker sollte es unglaubwürdig aussehen, wenn die Hauptdarstellerin mitten in einem Lauf atmet und nur drei Finger bewegt.
Ich kann so was nicht ausstehen, ich fordere ja nicht das die Schauspielerin wirklich das Instrument erlernt, aber man könnte ihr wenigstens so viel beibringen, dass es für einen glaubwürdig aussieht
Sehenswert, nicht überragend, 10. Februar 2007
"Jenseits der Stille" heißt ein deutscher Film, der mit vor allem französischen Schauspielern gedreht wurde. Er behandelt das Thema, das derzeit offensichtlich von der Filmwelt entdeckt worden ist. Man kümmert sich um Behinderungen. In diesem Film sind die Eltern des Mädchens, um den der Film sich dreht, taub. Sie stellt die Verbindung zur Außenwelt dar. Sie dolmetscht. Sie will aber auch ihr eigenes Leben leben. Da kommt ihr das Geschenk der Tante recht. Nun spielt sie Klarinette, entwickelt Talent und bricht aus. Der Konflikt ist in jeder Familie so oder ähnlich gegeben, allerdings hier angereichert um die Komponente einer Außen- und einer Innenwelt, die wirklich voneinander getrennt sind.
Der Film wird nie kitschig, er hält eine Balance, die in heraushebt aus der Massenware zu der er hätte verkommen können.
Ein sehenswerter, kein überragender Film.
Etwas Besonderes, 12. September 2006
Dieser poetische Fim von Caroline Link erzaehlt die Geschichte von Lara, die bei taubstummen Eltern aufwaechst und sich in den Klang der Klarinette verliebt. Daraufhin wird sie den Eltern teilweise fremd, sie bleibt aber bei der Musik, besucht ihre Tante in Berlin, die auch Klarinette spielt, lernt selbst das Spielen und versucht, ihrem Vater nach dem Tod der Mutter die Musik doch noch verstaendlich zu machen.
Es ist eine ganz wunderschoene, stille Geschichte zwischen Menschen, die einander zu verstehen versuchen und denen es auch, auf ganz unterschiedliche Weise, gelingt. Dazu gibt es eine kleine sanfte Liebesgeschichte, viele Impressionen und ein bezauberndes Konzert vom grossen Giora Feidman.
Mich hat der Film in seinen kleinen Gesten und den wunderbaren Bildern und nicht zu vergessen der unvergesslichen Musik, sehr beeindruckt.
Absolut sehenswert, nachdenklich stimmend und romantisch.
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