Kundenmeinungen
GANZ GROSSES KINO!!!, 25. Oktober 2005
"Tibetanische Mönche glauben, in dem 8jährigen Jesse einen wiedergeborenen buddhistischen Lama erkannt zu haben. Der Junge aus Seattle soll im fernen Bhutan religiösen Prüfungen unterzogen werden. Schweren Herzens geben die Eltern die Einwilligung..."
Keep memories of the movie, 19. April 2005
Even though this is a movie the sound track, it can stand alone as a work of art.
Missing from the soundtrack, probably because is radically different than the rest of the music, is the song that is played on the radio during the initial car trip in Seattle "Mystery." The advantage in this album is that you can listen to it over and over again and it makes great background music. If you like Ryuichi Sakamoto's music as much as apposed to buying this for the sound track then you may be interested in his other compositions in "The Last Emperor", and "Wuthering Heights."
This movie works on many levels, 19. April 2005
This is a Bertolucci movie so it will naturally have his style. This is a different story so it should be told differently from his other films. In my opinion this is his best. It is based on a true story; this means he did not wake up in the middle of the night with a radical idea. The story is used not only for the individual incident but as an allegory for today's Tibetan (there are many other types) Buddhist way of thought.
These are not two parallel stories in contrast. With out one the other makes no sense. The section in Seattle is filtered in blue; I may have some deeper meaning; I see the blue filtered scenes as the superficial environment. These differences help with the description of impermanence. The Selection of actors is excellent.. You do not want the actor personalities to overshadow the character. It is too late for me. I will always think of Siddhartha as looking like Keanu Reeves. Just as with Cecil B. DeMille's "The Ten Commandments ", the film story does not actually follow the written story of Siddhartha. However, as this is the one that I watch, therefore I will always think of this when some one mentions Buddha.
Italienischer Barock trifft auf Buddhismus, 14. März 2004
Vieles ist falsch an diesem Film und dennoch richtig: Das Leben Buddhas wird anhand der typischen märchenhaften Legenden Buddhas in wunderschönen vollfarbigen und barock-üppigen Bildern erzählt, weit ab von den akademischen Pfaden. Dies ergeht Christus im Weltkino ebenso, ob sich die Theologen an den Kopf fassen oder nicht. Warum sollte es da Buddha besser ergehen? Die Geschichte um den Tulkustaus ist nett und die Kinder sind es auch und die Mönche und alles drum herum, aber damit trägt man den Buddhismus nicht in den Westen, sondern nur in der Westentasche!!! Wunder machen die buddhistische Wahrheit nicht glaubhafter!!
Doch bei der Lehre Buddhas sollte man aufpassen:Buddha läßt sich nicht christianisieren. Es gibt ebensowenig eine "Seele" bzw. eine "Seelenproblematik" im Buddhismus, wie es im heutigen Christentum keine Seelenwanderung gibt. Bertolucci greift hier zu nicht plausiblen Metaphern und Anspielungen: Man könnte ihm eine Art "gnostischen" Anschauungsbuddhismus unterstellen, doch glaube ich, daß es lediglich ein Versuch der Publikumströstung ist, nachdem die europäische Linke (siehe 1900) keinen Feind mehr hat außer den Tod selber. Kuby läßt grüßen.
Großartige Bilder, aber falsche Darstellung des Buddhismus, 4. März 2003
Dieser Film bietet großartige Bilder, besonders diejenigen
des alten Indien sind eine Augenweide, während Seattle und
die "heutige Welt" ziemlich farblos rüberkommt.
Störend ist die etwas flache Handlung, denn gerade bei diesem
Thema könnte man eigentlich ein Maximum an Tiefgang erreichen, was aber Hollywood-typisch für die Massenwirksamkeit geopfert wurde.
Leute, die glauben einen Einblick in den Buddhismus zu erlangen
werden leider kaum über den Dharma (die buddh. Lehre)informiert,
lediglich der sog. "mittlere Weg" und das Herz-Sutra am Schluß bieten einen kleinen Einblick, während die Hauptlehre des Buddha
nämlich die 4 edlen Wahrheiten gar nicht zur Sprache kommen (ist
aber wohl auch zu anstrengend für den Mainstream-Unwissenden).
Eklatant falsch ist allerdings die Darstellung der Wiedergeburt
in der Mitte des Films (Szene mit Teetasse und Tee, die zerbrochen wird).
Im Buddhismus wird die Existenz einer den Körper überdauernden Seele gerade NICHT gelehrt, sondern vom Buddha schärfstens abgelehnt und sogar zu einem der Grundübel gezählt (Ich-Wahn)!
Das was wiedergeboren wird ist eine veränderliche Summe von geistigen Faktoren die in einem Körper eine physische Hülle finden(Strom von Daseinsfaktoren) und keine ewige Geistmonade
(das wäre eine hinduistische Annahme!).
Im Gegensatz zu einem anderen Rezensenten, der die Aufspaltung
in drei Wiederverkörperungen (Geist, Körper und Stimme)für unglaubwürdig hält, muß ich sagen, dass das in der Tat eine gelehrte buddhistische Ansicht ist!
Wahrscheinlich wurde der Rezensent nach der falschen Darstellung der Wiedergeburtslehre im Film durch diese Aussage verwirrt.
Jedem, der sich durch diesen Film am Buddhismus zu interessieren beginnt, kann ich nur empfehlen weiter zu forschen und sich zu informieren!
Ich bin selbst zwar kein Buddhist, aber es bringt natürlich enorm viel sich damit auseinanderzusetzen, auch wenn man im Endeffekt doch anderer Meinung ist!
|