Kundenmeinungen
Reden wir über den gleichen Film?, 10. August 2007
Ich ging mit hohen Erwartungen an diesen Film. Während der Film so vor sich hindümpelte, fragte ich mich die ganze Zeit ob ich mir gerade den gleichen Film anschaue den auch die Positivrezensionisten gesehen haben!?
Ich finde es kommt nichts, wirklich gar nichts von den Gefühlen rüber, die diese armen Schweine damals gehabt haben müssen, geschweige denn von der bedrückenden Stimmung und aussichtslosen Situation. Besonders inspiriert von Büchern wie "Saat in den Sturm", "Vergiss die Zeiten der Dornen nicht" und "Die Hölle von Tscherkassy" dachte ich mir, schaue ich mir mal einen Spielfilm darüber an und wurde extrem enttäuscht!
Der Film ist teilweise laienhaft gedreht, Szenen enden abrubt und man bekommt während des ganzen Filmes keinerlei Bezug zu den Personen.
Die Video-/Bildqualität ist teilweise eine Zumutung.
Ich kann nur davon abraten diesen Film zu kaufen!
Persönliche Schicksale in der menschenverachtenden Schlacht, 29. August 2005
Joseph Vilsmaier beschreibt vier deutsche Soldatenschicksale in einer der entscheidensten Schlachten des WK II. Durch die Personifizierung erreicht der Regisseur eine eindringliche Schilderung der Ereignisse 1942/43. Die Geschichte beginnt 1942 in Italien,die Kompanie der Sturmpioniere liegt in Auffrischung nach den Kämpfen von El Alamein. Ihr KpChef ist nicht mehr einsetzbar und wird durch den unerfahrenen Leutnant von Witzland ersetzt. Dieser, frisch von der Offz.-Schule, führt seine Kompanie in die Schlacht. Der Uffz. Rollo und zwei weitere einfache Soldaten komplettieren das o.a. Quartett.Durch einen Versuch, schnelle Behandlung für einen verletzten Kameraden zu bekommen, machen sie sich für das Kriegsgericht strafbar. Sie landen in einem Strafbataillon, zu der Zeit wird die 6.Armee durch die Operation Uranus der Roten Armee eingekesselt.In einer Abwehrschlacht gegen sowjet. Panzer rehabilitieren sie sich und versuchen später als Verletzte getarnt aus dem Kessel ausgeflogen zu werden. Dies mißlingt und sie erleben die Schrecken des Kessels und die Vernichtung der 6.Armee mit.Diese Vernichtung spielt für die jeweiligen Schicksale eine unheilbringende Rolle.
WoW, 26. Dezember 2004
Also, ich hab mir diesen Fil'm auhc mal angeschaut, und es zeigte mir, wie hart und kalt es damals dort war, und was für qualen die Soldaten durchgemacht haben.
Also, der Film ist Spitze *daumen hoch*
Deutscher Kriegsfilm ohne Betroffenheitsschmalz, 3. Dezember 2004
Aber dafür wird die Schlacht um Stalingrad als das absurde, mörderische Theater gezeigt das sie vermutlich wirklich war. Eine ganze Armee in einem sinnlosen Unterfangen, in den Tod getrieben von einer verbrecherischen Regierung in Berlin. Die Schrecken des Krieges kommen gut rüber, aber auch die menschlichen Seiten, die sich in solchen Extremsituationen finden können. Einer der wenigen Filme, die ich zweimal im Kino gesehen habe... und mir gerne wieder daheim anschaue.
Stalingrad, 25. Februar 2004
Neben "Die Brücke" der beste deutsche ANTIkriegsfilm.
Kann sich leicht mit Hollywood Streifen messen die bei weitem nicht diese Stimmung und Gefühle rüberbringen können wie es in dieser Produktion gezeigt wird. Vorallem die Schauspieler überzeugen was man bei anderen Film oft vermisst. Hut ab vor dem Regiesseure.
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