Kundenmeinungen
Nicht 2.20:1 sondern 2.40:1, 27. Oktober 2007
Das DVD-Cover gibt das Bildformat 2.20:1 an. Also dachte ich mir schlau: Super, den Film gibts sogar mit dem Todd-AO-Bild 2.20:1 (My fair Lady wurde nämlich auch im Todd-AO-Verfahren, 70 mm, produziert), kaufte die DVD und musste feststellen, dass das Bildformat mit dem der Special Edition identisch ist (2.40:1, anamorph), welche schon länger einen besonderen Platz in meinem DVD-Regal einnimmt.
Alle die bei dieser Version ebenfalls an das Todd-AO-Bild denken, muss ich leider enttäuschen. Bernard Shaws Pygmalion-Verfilmung ist aber auch hier in vorbildlicher Qualität anzusehen.
Kann jemand mal den Regisseur aufwecken, bitte?, 24. September 2007
Dieser Film ist so schlecht inszeniert, dass man ihn als warnendes Beispiel für Filmstudenten verwenden sollte. Was George Cukor, einer der fantasievollsten Filmregisseure, hier abliefert, ist ein Anschlag auf Lerner-Loewes Musical. Beinah jede Chance, Lebendiges oder gar Aufregendes zu schaffen, wird vertan durch fantasielosen Kameraeinsatz, lahme Choreographie, verschlepptes Tempo und unsinnige Schnitte. Die einzige entfernt originelle Sequenz ist der Anfang des Ascot-Rennens, der Rest ist verstaubtes Boulevardtheater. Niemand kann den Charme dieses Musicals völlig zerstören, aber Cukor/Hepburn/Harrison geben ihr Möglichstes. Ich bin Audrey-Fan, doch im ersten Akt des Films ist ihr Schreien und Kreischen eine Schande für ihre Profession. Harrison liefert nur Routine ab. Wer noch einen Grund braucht, um die Oscars als Schwindel zu durchschauen, muss nur daran denken, dass Harrison und Cukor Academy Awards für diesen Film gewonnen haben. Im selben Jahr kam Kubricks Dr. Strangelove heraus, die Zukunft. My Fair Lady ist Opas Idee vom Kino.
Die DVD bietet ein sehr schönes, strahlendes Bild, einen Originalwerbefilm von 1964 und einen sehr informativen, aber auch etwas ermüdenden Audiokommentar, der einem immer wieder erklärt, wie toll die Sets und die Köstüme sind.
My fair Lady war 1956 eine Sensation, 7. August 2007
Eigentlich ist, meiner Meinung, My fair Lady eine Operette, die sich auch heute in Operetten - Theatern, wie der Wiener Volksoper, neben den Operetten, im bestem Sinn behaupten kann.
8 Oscars waren wirklich viel, und Rex Harrison ist der Higgins, auch in der Uraufführung am Brodway war er es, aber mit Julia Andrews, die hier mit Audrey Hepburn getauscht wurde.
Eigentlich unverständlich, wenn man die alte LP hört, wo noch Julia Andrews die Eliza Doolittle singt.
Nun sie bekam von Walt Disney dann "Mary Poppins" als "Trost".
Aber es muss in jedem Theater, das war damals Pflicht, die Brodway Fassung - mit Bühnenbild, wie auch hier gebracht werden, und das ist gut so.
Aber der Kauf lohnt sich schon wegen der Ballszene und der, vom hässlichen Entlein, zum wunderschönen Schwan, sich gemauserten Audrey Hepburn, und dem knurrigen Rex Harrison als Dr. Higgins, auch Mutter Higgins und Oberst Pickering sind wunderbar.
Der Freddy hat eine etwas undankbare Rolle, aber er macht es gut, auch wenn er Eliza nicht bekommt.
Die Mutter....., 8. April 2003
..... aller Musicals! Genau das ist "My fair Lady" für mich. Dieses Musical war lange vor LLoyd Webber und der allgemeinen Musicalhysterie auf dem Markt und jedes Lied ist ein "Gassenhauer"; egal ob in deutsch, englisch oder spanisch. Da wird die Geschichte fast zur Nebensache. Sie ist aber auf alle Fälle unterhaltsam. Wollen wir nicht alle gern "ein wenig mehr" sein? Die Qualität der Restauration ist hervorragend, die Zusätze sehr informativ. Also: zurücklehnen und genießen.
Faszinierende Verfilmung, 22. März 2003
Eine faszinierende Verfilmung und geniale Umsetzung vom Theater auf die Leinwand. Leider leidet die deutsche Fassung unter der nicht immer ganz glücklichen Übersetzung der Musiktexte. Hier gibt es wesentlich flüssigere Inszenierungen.
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