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Ufa Video: Medicine Man - Die letzten Tage von Eden

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Medicine Man - Die letzten Tage von Eden

mit Sir Sean Connery José Wilker Lorraine Bracco

Regie: John McTiernan

Ufa Video

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Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Warten auf DVD, 14. Juli 2007

Ich habe leider nur eine etwas wackelige Kopie dieses Superfilmes. Also heisst es warten auf eine DVD Version ! Hoffentlich gibt es sie bald !


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Schade, dass es keine DVD mit der ungekürzten Fassung gibt., 17. Februar 2007

Ich kann mich den anderen nur anschließen. Geniale Schauspieler, hervorragender Plot und der Film ist nicht als DVD erhältlich. Nur eine geschnittene Fassung auf VHS. Das ist wirklich bedauerlich. Aber vielleicht kann man ja noch hoffen. Die 5 Sterne sind symbolisch für den eigentlichen Film, die mitwirkenden Schauspieler. Sie sind nicht bezeichnend für eine bestimmte Filmversion oder den Datenträger.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Mit Jerry Goldsmith in den Regenwald! Einzigartiger Originalscore! Schwungvoll, pfiffig und herrlich melodisch!, 5. Oktober 2006

Dies ist ein Score, wie es ihn nur einmal gibt! Brasilianische Trommelrhythmen, Gitarre, Panflöte, ein Streicherorchester und gelungene Synthesizer - Regenwaldeffekte sorgen für ein unvergessliches Hörerlebnis! Nicht umsonst wurde dieser Score schon für viele TV-Dokus geplündert! Bis auf wenige Passagen und Tracks ein sonst sehr gutes Höralbum zum beschwingten mitpfeifen oder träumen! Die CD enthält übrigens einen Track der angenehm von der Filmversion abweicht und ein Trackhighlight darstellt: Track 12 "The Sugar". Zart beginnend, dann dramatisch steigernd und am Ende pfiffig und rhythmisch mit Gitarre, Panflöte und zupfenden Instrumenten ausklingend: Im Film werden hier kurz vor dem Höhepunkt mit dem traurigen Waldbrand Ameisen entdeckt, welche das fehlende Puzzleteil der Forschungen für ein Heilmittel gegen Krebs darstellen. Rhythmisch und dramatisch-tragisch ist der Track "The Fire". Das Zerstörungsthema kommt auch im 1. und letzten Track vor.
Der Score enthält auch andere tolle Momente. Beim Track "First Morning" glaubt man beim Hören fast, dass man selbt gerade im Regenwald ist, da Goldsmith die Atmosphäre eines Regenwaldes mit Synthesizer, fremdländischen Instrumenten und Orchester perfekt in die Musiksprache übersetzt! Track 1 und der Track "The Harvest" sind die fröhlichsten und schwungvollsten Stücke! Das verträumteste Stück dieser exellenten Scheibe ist der Track "The Trees", welcher erst etwas dunkler wird, als im Film von einem Ausblick aus die Hauptfiguren die näher kommende Zerstörung des Regenwaldes bemerken.
Dieser Jerry Goldsmith Score, welcher schon fast in die Kategorie Weltmusik gehört, gehört in jede Filmmusiksammlung!

Eine Musik von Goldsmith, die in eine ähnliche Richtung ging und ebenfalls mehr als empfehlenswert ist, ist die Musik zum Film "Under Fire" (1982), wo Goldsmith ebenfalls mit Panflöte sowie einer virtuos gespielten Gitarre (Pat Metheny!) arbeitete!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Warum die kürzere Fassung????????, 20. September 2004

Ja Himmel, so ein schöner Film von John McTiernan mit einem Klasse-Connery und was hat man gemacht? Man hat ihn geschnitten. Dies ist exakt die RTL-Fassung (nur mit Abspann), die auf einige Dialoghighlights verzichtet, die man im Kino so genossen hat. Wieso wird denn nicht die komplette Fassung als Kaufvideo veröffentlicht? Schließlich ist es schwer (und teuer) die Verleihfassung zu finden. Was soll das?


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Handwerklich perfekt ..., 20. Februar 2004

Exotische Schauplätze waren schon immer Goldsmiths Forte, Stimulanz für farbenreiche Klangpaletten. Mit diesem Obulus mag man "Medicine Man" das reichlich vordergründige, emotional aufgeladene Ambiente entschuldigen.

Dabei dividiert der Komponist seine Klangsphären feinsäuberlich auseinander. Auf der einen Seite suhlt sich Goldsmith zwar in brasilianischer Folklore (sie interessanterweise in ihrem kargen Timbre belassend, ohne mit ihr die dynamischen Finessen des Orchesters zu bedienen), verläßt diese geographische Bestandsaufnahme durch die Musik aber auch wieder zugunsten oppulenter symphonischer Stimmungsbilder, die allerdings hier in ihrem exotischen Impetus remineszente Verweise auf musikhistorische Vorbilder vereint. Stattdessen spielt in die Arrangements des Liebesthemas (das in seinen behänden Dur/moll-Kontrasten übrigens - kurioserweise - an den Melodiestil eines John Barry mahnt) unversehends ein Grundduktus hinein, der an die symphonische Unterhaltungsmusik der 50er Jahre mahnt (vergleicht man beispielsweise die mehrfach gesplitetten Violinenstimmen mit Montovanis oder Percy Faiths Orchestrierungsstil).

Diese, ja man könnte fast sagen, romantische Hochstimmung verweist hierbei mit ihrem unzweideutigen Flair von Nostalgie auf eine andere Komposition des Meisters, die ebenfalls einen von Sean Connerys bärbeißigen, rückwärts gewandten (allerdings noch lange nicht anachronistischen) Charakteren musikalisch skizzierte: den Schriftsteller in Schepisis "Russland-Haus" (ihm steht ein nicht minder "altmodischer" Jazzsound anheim).

Sobald in "Medicine Man" allerdings Dramatik die Oberhand gewinnt, ergreift die Rhythmusmaschine das Ruder. Die dynamischen, rhythmisch punktierten Orchesterkaskaden von einst - in kompositorisch mehr als nur mittelmäßigen Partituren, wie zuletzt "Rambo III" oder "Total Recall", ohnehin arg verschlissen - weichen dem bequem programmierbaren Computerbeat. Dieses unverhohlene Attribut an moderne (Musik)Trends verstärkt letztendlich gerade im Film den Eindruck, als wolle sich Goldsmith den Meriten der Werbeästhetik andienen (so, als würde die sterile Bildgestaltung nicht bereits zur Genüge ebendieses Stigma erwecken.) In dieselbe Richtung muß auch die Frage ziehen, warum alle Perkussions-Instrumente unbedingt elektronisch erzeugt werden müssen. Die akustische Retorte, die doch letztendlich auch der schauprächtigen Abbildung des Regenwaldes immer wieder kontraproduktiv entgegenwirkt, hinterläßt einen mehr als nur schalen Nachgeschmack. So mag man "Medicine Man" in toto zwar ästhetisch anfechtbar befinden, die handwerkliche Virtuosität indes, mit dem Goldsmith all dies in Szene setzt, ist zweifelsohne höchstes Kaliber.




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