Kundenmeinungen
Nervenkitzel!, 3. Juli 2007
fast 20 Jahre alt - aber noch immer ein Meisterwerk von Dominuk Graf!
Hochkrätige Besetzung und Nervenkitzel pur! Klasse!
Spitzenfilm aus Deutschland - Warum keine DVD ?, 1. September 2006
Dies ist neben Steve McQueens GETAWAY der ultimative Bankräuberfilm. Zwei eher durchschnittliche Kriminelle (u.a. Heinz Hoenig) besetzen morgens eine Bankfiliale und es beginnt ein zermürbendes Geiseldrama. Der Polizei, die mit SEK und Co anrückt, wird nach einigen Aktionen klar, dass die Geiselnehmer einen Informanten außerhalb der Bank haben. Dieser heißt Probek, lauert am Hotelfenster gegenüber und wird von Götz George verkörpert. Er ist der Drahtzieher dieses Überfalls und Strippenzieher im Hintergrund. Aber auch er arbeitet nicht alleine, denn die Frau des Filialleiters (Gudrun Landgrebe) steckt mit ihm unter einer Decke. Am Ende muss jedoch auch Probek erkennen, dass er nur eine Schachfigur war.
Dieser Film war damals ein echter Kracher. Eine derartige Big Budget-Produktion gab es in Deutschland nur sehr selten, und schon gar nicht als Kriminalfilm. Und es stimmt einfach alles: Die Location im Düsseldorfer Nikko-Hotel (auch wenn einige Vorstadtszenen offensichtlich in München gedreht wurden), Timing, Musik ("Good Times") und Kameraführung, das raffinierte Drehbuch und die glänzende Regie von Dominik Graf. Entsprechend war dann auch der kommerzielle Erfolg; angeblich war der Film auch für eine Oscar-Nominierung im Gespräch.
Der Obergangster ist mit Götz George - der ja damals noch als TV-Kommissar Schimanski unterwegs war - ideal besetzt, Gudrun Landgrebe sieht man in ihrer besten Rolle, Heinz Hoenig ist glänzend disponiert, und bis in die kleinste Nebenfigur agieren die Könner der deutschen Schauspielkunst.
Man fragt sich nur, warum dieses Meisterwerk nicht als DVD erhältlich ist.
Ein echter Thriller aus Deutschland, 26. Juni 2004
Eigentlich dreht man sowas bei uns nicht. Krimis haben bei uns etwas Subtiles bis Angestaubtes, es sind gerne Kammerspiele a la Derrick, und sowieso ist dieses Genre suspekt: zu platt, zu profan, zu anspruchslos. Gleiches gilt für den Thriller, der in Deutschland lange Zeit gar nicht und dann - so ab Mitte der 90er - gleich dutzendweise in reisserischen Fernsehproduktionen der Privaten angeboten wurde. Allerdings hielten die Filme fast nie, was die Titel versprachen.
"Die Katze" ist für deutsche Verhältnisse also eher die Ausnahme, gerade das macht den Film so sehenswert. Die Handlung fesselt und überzeugt, der Film fährt hier zumindest dreispurig: erstens die Psychologie der Geiselnahme in der Bank, zweitens das Duell zwischen Ermittler Voss und dem Geiselnehmer (super: Heinz Hönig) und drittens das Verhältnis zwischen der Frau des Bankdirektors und dem heimlichen Strippenzieher (ebenfalls Extraklasse: Gudrun Landgrebe und Götz George). Das ist hinreichend komplex, bleibt aber immer überschaubar - und unvorhersehbare, aber logische Wendungen und Winkelzüge sorgen dafür, dass die Spannung auf hohem Niveau bleibt...auch wenn der Film sicher eine Viertelstunde kürzer hätte ausfallen können. Dabei wird mit Action, Gewalt und derber Sprache nicht gespart, jedoch ist dies immer im Dienst der Handlung und niemals Selbstzweck. Insgesamt wirklich sehenswert. Wir warten auf die DVD...
Pflichtkauf!, 7. September 2001
"Die Katze" gehört für mich neben "Das Boot" und einigen sehr wenigen anderen Filmen zu den besten was Deutschland bis jetzt produziert hat. Der Film bietet zwar weniger Action(wildere ballereien,verfolgungsjagden etc)dafür aber Spannung und Dramaturgie en Maß.Die Schauspielerische Leistung von Götze Georg,Heinz Hönig(zwei der besten deutschen schauspieler)und co lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Die Story ist gut,und der Film geht ohne lange Einführungen direkt zur Sache.Allein schon die geilen Einstellungen der sek/gsg (grenzschutzgruppe 9)sind den kauf des filmes wert. Aus Deutschland kommen nicht sehr viele gute Produktionen,diesen Film sollte mann ZUMINDEST einmal gesehen haben,besser noch original holen. Nur wirklich schade daß es keine dvd gibt.
Langweilig und schlecht gemacht, 23. Juli 2001
Allzuviele Worte sollte man nicht über diesen Film verlieren, aber da immer wieder behauptet wird "Die Katze" sei ein gutes Beispiel für einen gelungenen deutschen Actionfilm muss ich darauf hinweisen, dass Actionfilme auch Action aufweisen müssen um ein Actionfilm zu sein. Auf deutsch: nix Action, nur 2 Stunden gepflegte Langeweile und zum Teil erhebliches "over-acting" wie man es in deutschen Filmen leider zu oft sieht. Wer also einen Actionfilm oder gar internationales Produktionsniveau erwartet der lasse die Finger von diesem Film.
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