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GANZ GROßES KINO VOM SCHÖNSTEN MANN, DER JE GELEBT HAT, 6. Juli 2005
Jenseits von Eden ist ein Film wie kein zweiter. Ganz oben auf der Liste der Dinge, die den Film so großartig machen, steht natürlich James Dean, der beste Schauspieler und schönste Mann, den es jemals gegeben hat. Die Rolle des unglücklichen Cal, der sich nach Liebe, besonders von seinem Vater sehnt, spielt er so charmant und überzeugend, dass man voll in den Film und die Gefühle der Charaktere eintauchen kann. Elia Kazan, der Regisseur, soll über Dean gesagt haben "Mein Gott, er IST Cal!" Ich denke, dass sagt schon alles über den grandiosen Auftritt James Deans in diesem Film aus. Doch bei aller Schwärmerei über Dean darf man auch die anderen Schauspieler nicht vergessen. Auch sie sind in ihren Rollen unvergleichlich gut, Cal's und Aarons Mutter heimste für ihre Leistung sogar einen Oscar ein. Der Darsteller des Aarons schafft die äußerst schwierige Gradwanderung zwischen dem Übergang vom perfekten Schwiegersohn zur tragischen, durchgeknallten Figur - und überzeugt dabei vollkommen. Auch die Abra, erst Verlobte von Aaron, dann Freundin von Cal, spielt ausgesprochen gut. Zwar ist die deutsche Synchronstimme sehr, sehr kitschig und übertrieben, aber stellt man sich ihre Darbietung ohne Ton vor, ist es vollendete Schauspielkunst. Jaa, und der Vater...meiner bescheidenen Meinung nach hatte er die "einfachste" Rolle im Stück, auch wenn diese ebenfalls wirklich anspruchsvoll war. Doch Meistens ist es einfacher, so eine eher einseitige, immer tugendhafte, bibeltreue Figur zu spielen, als fast schon gespaltene Persönlichkeiten wie die übrigen Darsteller. Doch auch er scheint für diese Rolle wie gemacht und spielt absolut wunderbar.
Naja, dass der Film allerdings mit James Dean steht und fällt, ist wahrscheinlich schon klar geworden. Alleine schon deswegen lohnt es sich, Jenseits von Eden gesehen zu haben. Stellt man Brad Pitt oder Tom Cruise neben James Dean als Cal in diesem Klassiker, wird einem erst bewusst, wieviele Menschen, Schauspieler, Sänger usw. Jimmy Dean beeinflusst hat und wie prägend er für seine Generation und viele nach ihm war. Seht euch diesen Film an, ruhig öfter, er ist einfach nur wundervoll und ein MUSS für jeden Filmfan. Daumen hoch und hundert Gummipunkte! :)
Zeitlos und atemberaubend, 18. März 2001
Elia Kazans zeitloses Familiendrama zeigt Abgründe und das Versagen von Kommunikation so atemberaubend auf, dass auch heutige Generationen sich noch in den Bann der Katastrophe ziehen lassen. James Deam als verlorener Sohn nicht im biblischen Sinne, überzeugt als sensibler Charakter, der letztlich an seiner Sehnsucht nach Vaterliebe scheitert. Ein Film, der dem Buch gerecht wird. Und der die stets zwischen Generationen schwelenden Konflikte auf eine Weise blosslegt, die auch heute noch berührt.
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