Kundenmeinungen
So sieht "mein Himmel" aus, 30. Januar 2008
Jeder hat wohl mehr oder minder eine Vorstellung davon wie es ist wenn man stirbt. Oder sagen wir besser, wie wir es gerne hätten.
Wenn man sich darauf einlässt, dass dieser Film nicht in der realen Welt gedreht "wurde" dann ist es eine wunderbare Reise in dass was es sein könnte.
Tolle Schauspieler gibt viel zum Nachdenken und eine Menge Hoffnung.
Visuell nicht zu übertreffen, ein toller Film!!
bei aller Liebe..., 30. Dezember 2007
Bei aller Liebe zu Robin Williams, den ich eigentlich für einen wirklich großartigen Schauspieler halte, dieser Film ist einfach nur blöde.
Aus dem Thema hätte man sicher einen guten Film machen können, aber hier zieht sich der Käse in laaaaaaaaaaaaangen Fäden, da hilft auch die Besetzung eines sonst so wunderbaren Schauspielers nicht mehr.
Eine Zumutung ..., 30. Dezember 2007
Die zahlreichen Rezensionen, sowie der günstige Preis und der eine Oscar trieben mich zum Kauf dieses Etwas (ich will es mal nicht Film nennen).
Himmel, Hölle und Liebe formen in überaus kitschigen Maße den Inhalt dieses Werkes. Das der Oscar für visuelle Effekte verliehen wurde, kann nur an der damaligen Zeit gelegen haben, wo dies noch die technische Spitze der Effekte war. Heute gähnt man sich bei dem vollkommen überladenen Farbgematsche zu Tode. Die religiöse Komponente ist Ansichtssache. Für den einen ist es nur zum Lachen und für den anderen die Offenbarung.
Ich persönlich war grundsätzlich skeptisch. Ein Film mit Robin Williams kann nur grottenschlecht sein. Dieses hollywoodsche Naturgesetz ist unwiderlegbar. Der Mann versteht es mit seiner übertriebenen Art auch wirklich noch das beste Drehbuch zu Grunde zu mimen. Nur in Kinderfilmen kann er von der Zielgruppe ertragen werden, was aber wohl eher an deren mangelnden Anspruch liegt.
Hinter dem Horizont Resümee`, 15. Juni 2007
Hinter dem Horizont ist ein Film der meines Erachtens nach ideal in den Religionsunterricht passt und mir sehr gut gefallen hat. Dieser handelt vom herzensguten Menschen Chris, gespielt von Robin Williams, der in seinem Leben viele Schicksalsschläge einstecken muss und sich niemals aufgibt. Der Film beginnt mit der Liebesbeziehung zwischen Protagonist Chris und seiner wie er sagt Seelenverwandten Annie. D.h. keiner kann ohne den Anderen existieren&Die beiden bekommen zwei Kinder und führen ein harmonisches Leben, bis zu dem Tag an dem beide Kinder bei einem Autounfall tragisch ums Leben kommen. Chris und Annie finden erst langsam wieder Freude an ihrem Leben und schon wartet der nächste Schicksalsschlag auf die Beiden. Chris kommt ebenfalls bei einem Autounfall ums Leben und erwacht Hinter dem Horizont, einer Welt, die so aussieht, wie die Bilder seiner Frau, bunt und wunderschön. Dort trifft er schließlich seine beiden Kinder und weitere vertraute Personen aus seinem früheren Leben wieder. Doch seine Frau darf er niemals wieder sehen, denn sie nahm sich selbst das Leben und Selbstmörder landen in der Hölle, ohne die Möglichkeit zu erkennen, dass sie einen Fehler begannen haben, ferner noch sich nicht mehr an die Personen erinnern zu können, die einem etwas im Leben bedeutet haben.
Chris, verfallen in seinem Liebeswahn nimmt für die Liebe seines Leben den Weg durch die Hölle in Kauf und riskiert von dieser verschlungen zu werden, denn der Weg ist ein steiniger, riskanter. Als er schließlich seine Frau in der Hölle findet, gelingt es ihm tatsächlich in letzter Sekunde, entgegen allen Erwartungen, das Erinnerungsvermögen seiner Frau wieder zu reaktivieren. Der Film setzt daraufhin auf ein klassisches Happy End. Zunächst trifft sich die ganze Familie im Himmel wieder, bis sich die beiden Protagonisten dazu entschließen wiedergeboren zu werden und sich neu zu verlieben. Als Kind treffen sich die beiden schließlich wieder und beginnen ein neues Leben&
Hinter dem Horizont zeigt dem Zuschauer die Parallelen zwischen Fiktion und Wirklichkeit auf und kontrastiert zugleich Himmel und Hölle. Beide Welten werden so dargestellt, wie es im christlichen Glauben auch angenommen wird. Der Himmel als Paradies, in dem sich jeder seine eigene Wirklichkeit erschaffen kann und die Hölle als düsteren, verlassenen Ort, der lieber gemieden werden sollte. Teilweise wirkt die Darstellung der beiden Extrema etwas kitschig, aber im Grunde genommen ist die Darstellung gut gelungen.
Wahre Liebe, 2. Februar 2007
"Hinter dem Horizont" ist der mit Abstand beeindruckendste Film, den ich je gesehen habe.
Obwohl in diesem Film schon ziemlich gleich zu Beginn alle Akteure sterben, ist dies keine Geschichte über den Tod. Dies ist ein Film über wahre Liebe.
Ich habe auch kein Problem mit der Darstellung des "Jenseits", denn der Film spielt mit der Idee, daß sich jeder Mensch sein eigenes "Jenseits" schafft. Im Guten, wie im Schlechten. Das dargestellte "Jenseits" ist also lediglich die Vision des Film-Charakters - bzw. der Charaktere, denn man sieht mehrere verschieden Visionen - und der Film erhebt zu keinem Zeitpunkt den Anspruch auf absolute Wahrheit.
Davon abgesehen, ist sowieso jeder Film eine Vision des jeweiligen Filmemachers und "Hinter dem Horizont" ist zweifellos ein visuelles Erlebnis.
Die schauspielerischen Leistungen sind leider sehr unterschiedlich. Annabella Sciorra bleibt in ihrer Rolle sehr unscheinbar. Aber der Film wird hauptsächlich von Robin Williams getragen und er zeigt wieder einmal alle Facetten seines Könnens.
In einer, leider viel zu kleinen, Nebenrolle ist Max von Sydow zu sehen.
In opulenten, berauschenden Bildern erzählt der Film die Geschichte einer großen Liebe. Selbst in den dunkelsten, verzweifeltesten Szenen - und davon gibt es einige - schimmert stets Hoffnung durch.
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