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Warner Home Video: Quo Vadis [UK-Import]

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Quo Vadis [UK-Import]

mit Robert Taylor Deborah Kerr Leo Genn Peter Sir Ustinov

Regie: Mervin LeRoy Henryk (Buch) Sienkiewicza

Warner Home Video

Artikelbewertung: preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating  (4.5 Punkte bei 10 Bewertungen)



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12/Okt/2008 - 12:04


Beschreibung

"Willkommen in Neros Haus der Frauen", begrüßt eine Konkubine das Sklavenmädchen Lygia (Deborah Kerr). Später enthüllt ihr jene Frau, dass sie ebenso wie Lygia auch dem christlichen Glauben angehört. Und genau diese Mischung aus Hollywoods Geschmacklosigkeiten und einer christlichen Botschaft macht aus diesem Film ein durchaus sehenswertes Stück Zelluloid mit Gladiatoren und Heiden zuhauf. Marcus Vinicius kehrt nach einem Feldzug gegen die Bretonen nach Rom zurück und stellt fest, dass die Stadt von einer verrückten neuen Sekte heimgesucht wird, die sich "Christen" nennt und dass sein geliebter Herrscher Nero (dicklich und gemein: Peter Ustinov) immer mehr durchknallt. Marcus kehrt gegenüber Lygia seinen eindrucksvollsten Zenturio heraus, und sie erliegt seinem Charme, aber sie ist auch zum Christentum bekehrt worden und bittet Marcus darum, dass er sie nicht zwingen soll, zwischen ihm und ihrem Gott zu wählen. Den Christen geht es unterdessen nicht so gut, denn sie sterben als Bestrafung dafür, dass sie die neue Religion in der Stadt darstellen, den Märtyrertod im Colosseum. In Mervyn LeRoys Film ist immer was los, obwohl er drei Stunden lang ist. Er eignet sich hervorragend dafür, verregnete Sonntagnachmittage vergnüglich vor dem Fernseher zu verbringen. --Keith Simanton




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Oskars, 20. Oktober 2007

A.) 1951 'Quo Vadis' 00 Oskars
B.) 1959 'Ben Hur' 11 Oskars

Hiermit verschiebe ich die Oskars B.) nachträglich auf A.)


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  abolut zeitlos einzigartig und mitreißend, 11. Januar 2007

Große Schauspielkunst in einem großen Film, das anders ist als z.B. Ben Hur oder die 10 Gebote wo Jesus und die christliche Lehre sehr Bibelnah, sprich mit Wunder über Wunder dargestellt werden. Hier wird viel mehr gezeigt was wohl die Intention des Jesus gewesen ist. Ein unmenschliches Barbarisches System wo Geld alles und sonst nichts zählt mordet für Geld kauft sich begehrte Frauen für Geld und ist man nichts ohne Geld. Bei königlichen Festen treten Ringer gegeneinander an wo der Verlierer wie in den Arenen mit Dauemwink zum Tode verurteilt werden. Während der "göttliche Kaiser" vor Langeweile in die reinste Apathie verfällt und nur auf anraten eines höflings einen "grünen Rubin" zum durchsehen verwendet damit die stets gleich faden Fress-Feste, mal in einer anderen Farbe zu betrachten sind, als wie wohl sonst nur durch den roten. Der Sieger gilt als einer der schon 300 Gegner im Ring ermordet hat, was ihn als eine Art Volkshelden darstehen lässt. Dagegen setzt Jesus den Gedanken der nächsteliebe und das alle Menschen Kinder Gottes sind. (Die Kirche hat später daraus abgeleitet Jesus selbst wäre Gottes Sohn, aber das hat er niemals behauptet.) So bringt einem dieser Film die Christliche Lehre weit näher als dass die Kirche mit ihren Dogmatischen Denken von jungfrauengeburt, Wiederauferstehung, Erlösergedanken usw. je tun könnte. Wirken doch diese überholten Vorstellungen, in der in jedem Gottesdienst von nichts anderem als Jesus der unserer Sünden nahm usw. die Rede ist, doch niemals die Rede davon ist welche geniale Idee Jesus vertrat und welch wohl einzigartiger Wegbereiter eines neuen Humanistischen Gedankens er letztendlich gewesen ist, heute reichlich weltfremd. Würde die Kirche endlich von ihren fast schon götzenanbeterischen Standpunkt weichen, könnten wohl viele jungen Menschen wieder mehr damit anfangen. Dieser Film ist deshalb viel mehr als ein reiner Monumentalfilm obgleich er sehr spannende Passagen enthält (das brennende Rom, die Massen in der Arena die herrlichen Paläste). Leider gab es zu der Zeit noch kein Widescreen, dennoch ist der optische Genuss garantiert. Doch was viel wichtiger ist ist die Schauspielkunst der Darsteller. Ein einzigartiger Peter Ustinov spielt so mitreissend den im Geist kranken und doch auf seine Art auch sehr intelligenten Kaiser, der die gesamte Erde einzig auf sich gerichtet betrachtet: "Mein ist die Welt, mein sie zu ändern". Eine wunderbare und erschreckend zerrissene Persönlichkeit tut sich da auf die durch all die gottesanbetungen seiner Person, das Stadium eines ich-bezogenen Kleinkindes nie verlassen hat können. Schließlich ist sein Wille Gesetzt. Ob es historisch der Wahrheit entspricht sei dahingestellt, doch ist es einfach wahnwitzig mitanzusehen, wie er vor dem brennenden Rom die Leier schwingt um sein Gesangs-Epos zu "erleiden". Köstlich die Dialoge in der er sich als das alleinige Heil aller darstellt: "ich wäre heute fast zu einem tragsichen Entschluss gekommen, fast hätte ich mich dazu entschlossen heute nicht für euch zu singen. Mein Hals schmertz und eine göttliche Gabe wie ich sie empfing darf man nich leichtfertig aufs Spiel setzten.". In einem späteren Verlauf teilt er mit ernster Miene mit: "Meine mangelnde Rücksichtsnahme, wodurch ich euch in den letzten Tagen von mir fern hielt..", ist weit mehr als nur rethorischer Größenwahn. Es ist auch das Ergebnis der ständigen jahrelangen überhöhung siner Person durch die ganzen Hoflakaein die ihn als Mittel für ihre ständigen gegenseitigen Quereleien und Abneigungen mehr und mehr hochstilisieren um mehr Gunst als der jeweils andere zu gewinnen. Ganz besonders geschickt darin zeigt sich dabei einer seiner nächsten Berater, der es hervorragend versteht seinen Wahn unter Kontrolle zu halten bis er sich (wohl um sich seiner Gunst nach wie vor zu versichern und um sich von den übrigen abzugrenzen) zu sehr darin versteigt Nero als einzigartigen Künstler zu verklären, was letztendlich die Brandkatastrophe in Rom auslöst. All das zeigt mit großer Detailfreude ohne zu dialoglastig oder gar langweilig zu werden dieser Film. Es ist die reine Freude die Abläufe am Hofe in den Gemöchern Neros mitverfolgen zu können und auf eine höchst markabere Art und Weise zum Schreien komisch, dank dem herrlichen Peter Ustinov.

Solches ist heute gar nicht mehr möglich zu oberflächig sind die Filme geworden (siehe Gladiator)und zu schlecht die Schauspieler. Wer könnte einen Nero wie Peter Ustinov so überzeugend darstellen? Wer diese Geisteskrankheit derart realistisch, ohne nur mit dummer Grimmasse einen Verrückten zu mimmen, auf die Leinwand bringen? Es gibt niemanden der das könnte. Deshalb ist dieser Film ganz groß und lässt so viele neben sich ganz klein aussehen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  DIE BESTE LITERATURVERFILMUNG ALLER ZEITEN!, 27. Dezember 2006

Henryk Sienkiewicz hat für QUO VADIS den Nobelpreis für Literatur verliehen bekommen. Er wäre begeistert gewesen, hätte er den Film noch sehen können. QUO VADIS ist besser als BEN HUR, und dass will etwas heißen. Der Film bleibt nahe bei seiner Vorlage, und diese ist historisch einwandfrei. QUO VADIS hat keine Schwächen! Wer QUO VADIS nicht gesehen hat, hat nichts gesehen! Wer das Buch nicht gelesen hat, hat nichts gelesen! Wer den Soundtrack zu QUO VADIS (Miklos Rozsa) nicht gehört hat, hat nichts gehört!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  DVD erscheint im April 08, 13. Januar 2006

Quo Vadis erscheint endlich zum Ostergeschäft bei Warner als DVD unter dem sinnreichen Label "Endlich auf DVD". Fürwahr, lang hat's gedauert. Dafür wird es aber eine repräsentative Ausgabe auf Doppel-DVD sein, die aus dem alten Bildmaterial das Optimum herausholt und mit umfangreichen Specials aufwartet. Man darf gespannt sein!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Quo Vadis" wann endlich auf DVD?, 16. August 2005

Einer der besten Filme, mit dem genial spielenden Sir Peter Ustinov, läßt leider auf die Veröffentlichung einer DVD warten.
Ich hoffe sehr, dass das Warten bald ein Ende hat.




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