Kundenmeinungen
Wer isn das?, 21. Februar 2008
Depeche mode? Das war das Erste was mir zu diesem Machwerk einfiel.Ich gehöre zu denen die Paradise Lost von der ersten Scheibe an gehört haben.Dazu kann man sagen dass man so einige Veränderungen mitgemacht hat. Und sogar der Draconian Times konnte ich noch was abgewinnen. Aber das was hier abgeht ist der absolute Ausverkauf. Wenn ich Depeche Mode hören will dann kauf ich mir E-Pop. Unter der Ausrede sich weiterentwickeln zu wollen schicken so manche ehemals große Bands die Leute die sie mal groß gemacht haben (die Fans) ins Nirvana. Johnny Cash machte bis zu Schluss das was ihn groß machte -Country Music. Er ist nach wie vor die Nummer eins.Ich erwarte jedenfalls voller Spannung zum Ende des Jahres eine CD "Paradise Lost sings popular Christmas songs".
Missverstandenes Meisterwerk der Gothic-Götter, 25. Juni 2007
PRO"Host" spaltet. Und das ist gut so. Jedes PL-Album von "Lost Paradise" bis "Host" stellte einen logischen Schritt in der Entwicklung von PL dar. Mit jedem neuen PL-Album dieser Phase kamen neue Fans dazu, mit jedem Album sprangen alte Fans ab. Auch zwischen "Gothic" und "One Second" liegen schon Welten, roher düster Gothic-Death vs. elektronisch angehauchtem Gothic-Wave. Trotzdem war die kreative Evolution von PL in dieser Zeit glaubhaft und man konnte sich als aufgeschlossener Hörer mit der Band mitentwickeln."Host" liefert mit "So much is lost" und "Behind the grey" zwei der besten Hymnen der Bandgeschichte. Mit "Before it's too late" liefern PL eine unglaubliche Ballade ab. Hört Euch das Stück auf Kopfhörer an und entdeckt das wunderbare Duett von Nick Holmes und der weiblichen Gastsängerin.CONTRA"Host" spaltet. Und das ist gar nicht gut.Am Album selbst gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Leider stellt "Host" jedoch für mich den Bruch zur weiteren Karriere von PL dar. Alle Alben seither von "Believe in nothing" bis "In Requiem" erreichen nicht mehr die Klasse der ersten Alben (speziell "Icon" bis "Host"). Insofern ist "Host" leider dafür verantwortlich, dass PL seither nur noch auf Sicherheit bedachte Werke abliefern, was bei dem Potential der Band mehr als schade ist. Vielleicht kam "Host" in der Evolution von PL ein bis zwei Alben zu früh.FAZIT"Host" ist ein Meisterwerk, vielen seiner angedachten Hörer zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vielleicht voraus, so dass seine Hörer suchen musste und nicht in ausreichende und angemessenen Maße fand und dabei zeitlos. Der oft bemühte Vergleich zu Depeche Mode hinkt zwar etwas, ist aber grundsätzlich nicht falsch, wobei "Host" besser ist, als die letzen Alben von DM. KAUFEN!
Flach, aber nicht platt!, 3. Juni 2005
Jahrelang kannte ich nur "so much is lost" und "permanent solution", bis ich mir endlich das Album kaufte. Meiner meinung waren die beiden aber auch die Lautesten und "aufregendsten" vom ganzen Album. Ich finde, das vielen liedern Einfach höhen und tiefen sowie der grossartige Refrain fehlt. Oft sitzt man da und denkt "das war jetzt schon der Refrain, ich hab das für ne'Überleitung gehalten". Eine wirkliche Ausnahme davon ist jedoch das Titelstück "Host". Popmusik für gothik-fans? Nein, das ist es trotzdem definitiv nicht. auch wenn es vieleicht an melodie fehlt, an Stimmung fehlt es definitiv nicht. Irgendwie mag ich vorallem beim Zugfahren diese leicht düstere Stimmung, getragen von meist elektronischen klängen, die zum einem die teils etwas befremdliche Stimmung unterstreichen, zum anderen aber das ganze auch etwas unterkühlt wirken lassen. Toll finde ich nach wie vor und bei jedem Lied Nck holmes Stimme, vorallem weil er kaum noch schreit, ohne dabei jedoch gefühllos zu wirken.Alles in allem ist ihnen ein nettes (Fans werden mich für die bezeichnung "nett" haßen!) gelungen, nur ein wenig zu flach.
Das zweite Meisterwerk von Paradise Lost, 4. September 2004
Nicht vielen Bands gelingt es, eine Platte aufzunehmen, auf der alles passt - ein Meisterwerk sozusagen. Paradise Lost ist es nach "Draconian Times" zum zweiten mal geglückt. Natürlich hat das Album nicht jeden gefallen, und schnell sind manche "Fans" mit den Worten "Verrat" bei der Sache. Aber was sollte Paradise Lost denn machen? Sie haben mit Icon und oben genannten Draconian Times doch bereits alles gesagt und musikalisch ausgedrückt, was es in diesem Sektor "Gothic-Rock" zu sagen gibt. Sie taten das einzige Richtige und wanden sich neuen Ufer zu. Nach der ambitionierten "One "Second", die erstmals elektronische Einflüsse vorsichtig austatste, ging Host noch einen Schritt weiter. Paradise Lost goes Depeche Mode, nicht ohne jedoch eigene Einflüsse mitzubringen.
13 Lieder sind auf der Platte versammelt, ein wirklich schlechtes ist nicht dabei. Aber die Platte ist nicht gerade leicht zugänglich. Verschachtelte Soundstrukturen, und alles ein bißchen mit angezogener Handbremse. Beim ersten mal könnte man fast sagen, statische Monotonie...Aber wer genau hinhört, lernt dei Vielfalt der Platte kennen. Textlich sind Paradise Lost so stark wie immer und musikalisch boten sie 1-a Elektronik Pop. Wenn Draconian Times ihre beste Platte ist, so ist Host auf jeden Fall ihre mutigste.
Paradise Lost? Paradise FOUND für die Hörer!, 13. November 2003
Um das Wichtigste gleich vorneweg zu nennen: Nicki Holmes und seine Spießgesellen liefern mit "Host" einen mehr als würdigen Nachfolger zu "One Second" ab. Die "Icon"- und "Draconian Times"-Nachtrauer-Fraktion sollte sich nun endlich einmal damit abfinden, daß Paradise Lost nunmal eine Band ist, die sich im Laufe der Jahre weiterentwickeln wollte (Was eigentlich die kreative Intention einer jeden Band über Jahre hinweg sein sollte, heute jedoch wahrlich dünn gesäht ist) und dabei keine Scheu vor Experimenten hatte - auch wenn diese in eine völlig andere Richtung gehen würden. Die Stücke auf "Host" halte ich persönlich für keyboardlastiger als auf "One Second" und auch an den Drums und Gitarren wurde hier und da gefeilt und elektronisch herumgebastelt - Aber dennoch haben Songs wie "Nothing Sacred", "In all Honesty" oder "Year of Summer" nichts von dem ursprünglichen PL-Charme verloren. Wenn eingängigere Melodien mit Wiedererkennungswert nun gerade solchen Bands zum Nachteil gereicht werden soll, ist es um die Musikszene schlecht bestellt, meine Damen und Herren. 5 Punkte für ein grandioses Album! BASTA!
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