Kundenmeinungen
- aus Spaß an der Freude -, 15. März 2007
Manu Chao
Clandestino, 1998
So hört es sich an, wenn man Musik macht zum Zeitvertreib und alle Freunde machen mit. So hat es anfangs noch genervt, wenn dieses "Bongo Bong" mit dem sich anschließenden "Je Ne T'aime Plus" im Rundfunk immer und immer wieder gespielt wurde. Als Manu Chao dann sogar die Hitparaden erstürmte, mit dieser, sorry, Trivialmusik (zum Text kann ich leider nichts sagen), da hab ich das nicht nachvollziehen können. Aber was soll ich sagen. Wundersame Wandlung. Kurzum, ich hab' die CD eines Tages gekauft. So! ... warum? Ich wollte wieder die oben genannten Titel hören und vielleicht ist ja noch mehr so schön "blöde" wunderbare Musik auf der CD?! Und es ist. "Clandestino", "Desaparecido", vieles ineinander übergehend.
Wenn man in wärmeren Regionen (Spanien, Italien, Griechenland, Südfrankreich etc.) mit dem Leihwagen während der Urlaubszeit (oder auch Sommerurlaubszeiten hier) unterwegs ist, hinein mit der CD in den Player und sich berieseln lassen bei der Ortserkundungsfahrt. Zu Hause hab' ich die CD noch nicht in einem Stück angehört. Aber erst letzte Woche lief wieder "Bongo Bong" im Radio. Dieser Sound fast mit dem einen Begleitton. Schwer erklärbare einsame Spitze! Und es gibt einen Nachfolger! Den werd' ich mir noch einmal anhören und wohl mit in den Urlaub nehmen, neidvoll. Wie schön ... blöd. Weiter so, Manu Chao!
Sehr geniale Musik!, 18. März 2006
Absolute Kaufempfehlung von mir! ICh kann nicht viel über die Texte sagen, aber darum geht es mir auch nie wenn ich Musik höre. Ich möchte entspannen und geniessen. Und genau das kann ich bei dieser CD die sich sehr angenehm vom allgemeinen Chart-Gedudel abhebt.
Reinhören, kaufen, Spaß haben!
Die Ignoranz der Rezensenten, 11. Juli 2005
Keine Frage: dieses Album ist eines der besten, was ich in meiner Sammlung besitze. Leider muss ich mich bei mancher Kritik hier fragen, ob die Rezensenten auch nur annähernd verstanden haben, was der Interpret mit seiner Musik ausdrücken will. Da schreibt der amazon-Redakteur Felix von Vietsch, dass man mit "mindestens einer zuckenden Gliedmaße von einer Fiesta in Mexiko" träumt bei diesem musikalischen Caipirinha. Abgesehen davon, dass die Caipirinha das Nationalgetränk Brasiliens ist, will Manu Chao mit Liedern wie "Por El Suelo" bestimmt nicht die Stimmung einer Strandparty nachstellen. Por el suelo, das ist Spanisch und heißt auf dem Boden. Weiter im Text: Auf dem Boden liegt eine Genossin, auf die schon keiner mehr sieht, auf dem Boden liegt ein Mütterchen, das stirbt, weil's keiner respektiert. OK, coole Strandfete! Um die Liste vollständig zu machen: neben Spanisch, Englisch, Französisch kommt auch noch Portugiesisch zum Zuge und zwar in Minha Galera. Also, ich bitte doch die Redaktion wenigstens bei den eigenen Rezensionen jemanden zu bemühen, der was weiß!
bacán!!!, 21. Juni 2005
eine wundervolle cd! das sollte gleich zu anfang gesagt werden!!! eine cd die ich zum ersten mal (man höre) mitten im winter gehört habe, die mich aber selbst bei -20° warm gehalten und mir den sommer wiedergebracht hat!!wenn man sie auch noch so oft anhört, kann man doch immer wieder neue elemente raushören, die einem vorher so noch nie aufgefallen sind. -eben wie auf einem suchbild =) zwar gefallen mir die "populären" songs der cd (bongo bong und je ne t'aime plus) persönlich nicht (mehr) so gut, was auf die weniger sinnträchtigen texte zurückzuführen sein könnte, was aber durch die anderen 14 lieder mehr als wett gemacht wird. besonders gefallen mir (natürlich neben den liedern selbst=) die überleitungen, die "hintergrundgeräusche" und die tatsache, dass manu chao kein sänger ist, der sich nur auf eine sprache beschränkt. mein tipp an alle, die gleichzeitig etwas ernstes, nachdenkliches und total chilliges zum "mitwippen" wollen: kaufen (oder irgendwo ausleihen und brennen =)
Manu Chao nun solo, 20. Oktober 2003
Nach vielen erfolgreichen Jahren mit der Band Mano Negra geht Manuel Chao nach dem Ende der Formation eigene Wege, und das mit mindestens genauso viel Erfolg: die Single Bongo Bong, ein remake eines Mano-Negra-Hits, plazierte sich europaweit in den Charts; in Frankreich und Spanien hielt sich das Album lange in den Albencharts, und die Südamerikatour versammelte bei Manus Konzerten in Europa selten gesehene Menschenmengen. Meist weisen die Texte auf Immigrationsprobleme hin: Heimatlosigkeit, illegale Aufenthalte in andren Ländern, die sozialen Probleme in Grenzstädten zu reichen Nachbarländern (Namentlich Tijuana in Mexiko). Dazu kommen einige Lieder zum Thema verlorene Liebe gegen Ende der CD, und einige eher sinnfreie Titel wie das bereits erwähnte Bongo Bong. Zu den Anspieltipps: eigentlich sind alle Tracks ausgezeichnet. Sollte man denoch einige nennen müssen, würden einem als erstes wohl Clandestino und Desaparecido einfallen. Persönlich gefällt mir auch La vie à 2 sehr gut.
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