Kundenmeinungen
Paintings of rebellion...., 30. November 2008
Hieß der zornige Slogan in den Siebzigern noch: "Get up, stand up!", schrie Zack de la Rocha der Jugend in den 90ern stakkatoartig: "F*ck you, I won't do what you tell me!" entgegen. Etwas so aggressiv Anklagendes hatte die Musikwelt noch nicht erlebt. Die wütende, etwas bewegen wollende Jugend hatte ihre neuen Helden gefunden. RATM brachte nicht nur ungewohnt rücksichtslose, genreübergreifende Töne in die Rockmusik, sie bildeten zudem das extreme Gegenstück zum oftmals depressiven Grunge mit seiner Alles-egal-Propaganda. Den vier Rebellen aus L.A. reichte es nicht, mit dem Finger auf politische Missstände und soziale Probleme zu zeigen, nein, sie prügelten einen mit ihren Instrumenten direkt ins Zentrum. Jeder Song ist so auf Angriff gebürstet, dass es einen beim Hören auch heute noch fast umhaut. Ob "Bombtrack", "Killing in the Name" oder "Bullet in the Head", die wilden Drum- und Basslinien, Tom Morellos quietschende Riffs und Zack de la Rochas geradezu aufhetzender Rap-Gesang, alles zusammen setzt sich in jeder einzelnen Gehirnwindung fest.RATM haben quasi über Nacht von links außen alles und jeden überholt. Sie haben auf ihrem Debut alles gesagt, was sie je zu sagen hatten. Keine Folgeplatte, kein Folgeprojekt der einzelnen Mitglieder konnte je an diese Intensität heranreichen. Und angesichts der brisanten Weltlage hat es bis heute nichts von seiner Dringlichkeit und Aussagekraft verloren. Es ist und bleibt ein hoch aktuelles und wichtiges Album!
Crossover Hip Hop-Funk-Alternativ-Metal, 21. November 2008
Als die Platte 1992 rauskam wusste niemand genau was das für eine Musikrichtung sein soll. Und gerade das macht die Mucke so geil. Geile Gittarenriffs kompieniert mit gesellschaftkritischen Aussagen. Die Dreimann-Band macht komprmilos klar das man nich immer mit schnellen Beats ein brutalen Sound zusammenbringt. hervorheben kann man die Lieder Bombtrack, Killing in the name of, und Fistful of Steel. Ich finde das das die beste "Rage" ist die je rausgekommen ist. Ich bin Metalfan und finde das die späteren Aufnahmen irgendwie nach Hip-Hop sich anhören. Auf jeden Fall ein Stück Musikgeschichte und genau das was die "Generation X" Anfang der 90 er hören wollte
gefühlte 6 Sterne, 27. Juni 2008
Eines der besten Alben aller Zeiten. Eigentlich ist kein Schwachpunkt auf dem Album. Es knallt vom ersten bis zu letzten Song so richtig rein. Die Jungs um Morello und de la Rocha haben ein absolut kompromissloses Debutalbum hingelegt, dass seines gleichen sucht. Mein absoluter Anspieltip war, ist und bleibt Killing in the name of. Aber auch Bullet in the head, Wake up, Bombtrack, Know your Enemy sind Songs der absoluten Extraklasse. Das ist echter Cross-Over. Kein Wunder, war De la Rocha ja eigentlich Rapper, Morello spielte vorher in einer Rockband gemeinsam mit Adam Jones von Tool. Das Zusammentreffen der verschiedenen Stilrichtungen funktioniert aber leider nur beim Debutalbum so gut. Ich glaube danach wurden zu viele Kompromisse gemacht, dashalb konnten RATM nie mehr ein Album wie das Debut aufnehmen. Schade.
kompromißloses Debutalbum , 9. Mai 2008
Zur Band: Rage Against the Machine stehen für einen bombastische Musik gepaart mit polemisch- wütenden Texten zur Gesellschaft und Politik. Sie singen gegen die Mißstände in den U.S.A., den kulturellen Imperialismus und die Macht. Ihre Musik ist ein Molotovcocktail aus Hard-Rock, Punk, Hip-Hop, Heavy Metal und Thrash. Die Band wurde Anfang der 90er in Los Angeles gegründet von: Zack de la Rocha - Gesang Tom Morello - Gitarre Tim Bob - Bass Brad Wilk - Schlagzeug Morello findet seine Wurzeln im 80er Metalstil, in dem er seine mit Starkstrom verstärkte Gitarre mit sehr speziellen rythmischen Effekte schreddert und förmlich elektrische Funkensalven auf Ohr katapultiert. Durch seine groovende Rhythmen, mitreißende Riffs und Gänsehaut- Solos als auch durch seine Scatch- Einlagen kann man ihn nur als Ausnahmegitarristen bezeichnen. Der Säner La Roche trumpft mit gehaltvollen Texten auf und shoutet seine Wut, seinen Haß und seinen Frust gegen das Establishment mit seinem agressiven Sprechgesang ungebremst raus und läßt seinen gestreckten Mittelfinger aufschreien. Bob läßt seinen schweren hämmernden Baß-Sound dazu fett pulsieren, deutet immer wieder neue Themen an, die dann in den Stücken gemeinsam ungebremst ausgespielt werden. Wilk spielt mit seiner Minimal-Technik dazu einen harten punktgenauen Beat. Zum Album: Ihr Erstlingswerk von 1992 wurde gleich ein großer internationaler Erfolg, welches viele nachkommende nacheifernde Crossover- Bands stark beeinflußte, aber bis heute in diesem Genre unerreicht blieb. Auf dem Album versammeln sind ware Hard-Rock-Perlen, die den Vergleich zu ihren 70er- und 80er- Vorbildern nicht scheuen müssen, ja sogar noch einen Schlag mehr Energie und Power hinzusetzen, wie es so vorher noch nicht zu hören war. Der extrem harte, sehr einprägsame und dabei beinahe funkige Sound stampft nicht sondern springt wild umher. Die Einflüsse der alten Hard-Rock-Schule sind nicht zu überhören. Z.B. wird in Wake Up" der Grundriff von Zeppelin's "Kashmir" so intelligent eingesetzt, daß man hier erst das wahre Potential und seine Genialität begreift. Die Songs explodieren mit Kraft und in voller Rage. Die Texte sind ein militantes Statement zum Krieg und zu gesellschaftlichen Mißständen. Das Rebbelions- Mantra in dem Song Killing In The Name" "F*ck you, I won't do what you tell me," ist ein Aufschrei ihrer Vision von der Freiheit jedes Einzelnen. Fazit: Ein absolut kompromißloses Debutalbum einer Band, die hiermit auch ihren Zenit schon erreicht hatte. Für mich das intensivste Hard-Rockalbum, das das Licht meiner Welt je erblickt hat. Das Album ist durchgängig ohne jede Schwächen vom ersten bis zum letzten Ton ein Geamtkunstwerk, was mich immer wieder in den Bann zieht. Die Musik und diese unbändige Kraft brennt einem förmlich in Mark und Bein - wie ein unbändiger Hurrikan, der einen durch die Luft wirbelt. Der Sound ist fett und perfekt abgemischt und bringt die Anlage an ihre Grenzen. Meine Anspieltips: "Killing in the Name" "Bullet In The Head" "Fistful Of Steel"
Ein echtes Pfund, 10. März 2008
Eine CD wie ein Tritt in den Hintern ... !Es gibt wenige Alben, in denen es den Musikern derartig autentisch gelungen ist, ihre Wut zu Musik gerinnen zu lassen.Kein Betroffenheitsgesülze sondern beinhartes aufmucken gegen die Dummheit und die Verlogenheit dieser Welt."Rage against the machine" liefern hier eine Packung zeitloser Rockmusik ab wie sie sein sollte, nämlich ehrlich, laut, dreckig und mit jeder Menge Agression im Bauch.
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