Kundenmeinungen
Mutig, aber keine Referenz, 20. Januar 2007
Wer die Sonaten und Partiten von Bach als Debüt wählt, der sollte wissen, was er tut, denn an denen haben sich schon Große messen lassen. Ein Vergleich mit anderen Interpretationen fällt daher leicht, Hilary Hahns Vorhaben ist fraglos ausgesprochen mutig. Selbstverständlich sind technisches Können unbedingte Voraussetzung und das bringt sie auch reichlich mit, denn an der Klarheit und Reinheit der Intonation läßt sich nicht herummäkeln, aber dazu kommt eben (gerade bei diesen Stücken) noch der künstlerische Gehalt und die geistige Durchdringung des Werkes und diesen Herausforderungen kann sie mit ihren 17 Jahren noch nicht gerecht werden. Diese Aufnahme als Referenz zu bezeichnen, ist daher Unfug. Für mich persönlich ist das immer noch die Stereoaufnahme von Henryk Szeryng. Auch die Aufnahme von Julia Fischer, um eine aktuelle Veröffentlichung herauszugreifen, ist in der Hinsicht besser, die gegenüber Hilary Hahn z.B. eine viel größere emotionale Bandbreite vermittelt und mit Details und einer verinnerlichten Ruhe aufwartet, die die Hahn-Aufnahme uns vorenthält.
Hilary Hahn einfach spitzenmäßig, göttlich!, 13. Januar 2007
Mit dieser CD fing alles an und es gelang Hilary Hahn auf Anhieb der internationale Durchbruch in der Klassikszene - und setzte sich mit allen weiteren erstklassigen CDs von Hilary Hahn fort! Hilary Hahn geigte damals diese außergewöhnlich schwierigen Stücke des Barockkomponisten Johann Sebastian Bach bereits mit 17 Jahren in so tadelloser Manier, dass man damals - vor zehn Jahren!! - kaum glauben konnte, was da ein 17-jähriger "Teenager" vollbrachte (das war nicht "teenagerhaft", das war und ist MEISTERHAFT!!). Diese Einspielung der drei von insgesamt sechs der Bach'schen Solosonaten und -partiten gehört für mich aufgrund von Hilary Hahns atem(be)raubendem und sehr belebtem, ja feurigem Violinspiel zu den Referenzaufnahmen dieser Werke! Volle Punkt- bzw. Sternzahl daher für diese herausragende Aufnahme, mit der Hilary Hahn erstmals auf CD ihre Ausnahmestellung in aller Deutlichkeit bewiesen hat, die sie bis dahin immer "nur" in den Konzertsälen der Welt gleichermaßen vor begeistertem Publikum und Kritikern gezeigt hatte; Hilary Hahn geigt, wie nur wenige andere Geigenvirtuosinnen und -virtuosen auf gleichem oder ähnlichem Niveau geigen! Was für ein schöner, wunderschöner, gestochen scharfer und "bissiger" Violinton, den sie da hat, der sie erkennbar macht, der aber nie "zu viel" will und es daher nie übertreibt. Außerdem - wie alle Geigerinnen ihres Alters - sieht sie auch noch blendend gut aus!! Es ist wohl ein "Phänomen", dass Geigerinnen neben ihrem bestechend scharfsinnigen und glasklar präzisen Violinspiel auch alle so sehr hübsch sind! Man weiß nicht, welche hübscher ist? Hier überträgt sich die "innere Schönheit" wohl auf die "äußere Schönheit". Wie göttlich!Meine spitzenmäßigen Empfehlungen zu dieser tollen CD von Hilary Hahn!
{~~}==# HILARY HAHN einfach WUNDERBAR... der Urknall des Hilary'schen Geigenuniversums, 27. November 2006
Doppelte Glückwünsche - zu diesem tollen Bach-Debütalbum und zum 27. Geburtstag am 27. November 2006!! (Und passend - dieser Zufall mit beiden 27ern im Mozart-Jahr 2006!) Da gibt es so viele Einspielungen dieser Bach-Sonaten und Partiten für Solovioline und diese hier zeichnet sich ganz besonders aus. Denn Hilary Hahn nahm diese bereits als 16-jähriger "Teenager" auf - und stellte 1997 bereits in so jungen Jahren ihre Extraklasse unter Beweis mit einer derart ausgereiften und bemerkenswerten Interpretation, wie man sie ansonsten nur selten zu Gehöhr bekommt. Hilary Hahn zeigte bereits mit diesem ihrem Debütalbum, was für eine ernsthafte und ausgereifte Violinenvirtuosin sie ist. Man merkt bei dieser Aufnahme sofort, wie intensiv und tiefgründig sich Hilary Hahn hier der Bach'schen Sonate und der beiden Partiten annimmt, in diese eintaucht, diese erforscht und das aus ihnen hervorbringt, was in deren Innersten, in deren Notentexten enthalten ist. Dabei weiß sie genau, was sie tut, sie beherrscht die ausgewählten Werke technisch wie interpretatorisch einwandfrei. Sie trägt dabei sehr energiereich, aber verhalten und bestimmt vor, sie überträgt uns die Spannungen und Vibrationen der Stücke in beängstigender Präzision und Intonationsreinheit und so entsteht eine echte Kommunikation zwischen ihr und dem Zuhörer, wobei Hilary Hahn (schon damals) jedes unnötige Überbetonen und überflüssige Schnörkeleien und Ausformungen vermeidet - und falsche Töne hörte man von ihr auch bereits bei dieser Debütaufnahme nicht! Fünf Sterne gibt es also allein schon dafür, dass Hilary Hahn den Mut hatte, so früh bereits diese Aufnahme zu machen - von derartiger Qualität und Präzision -, womit sich normalerweise andere Violinvirtuosen bedeutend mehr Zeit lassen!So stellt dieses Debütalbum in gewisser Weise eine Art "Urknall des Hilary'schen Geigenuniversums" dar, das sich seitdem - seit nun schon neun Jahren! - immer weiter ausdehnt und immer wieder mit neuen Interpretationsansätzen und Hilarys einmal jährlich neu erscheinenden CD-Aufnahmen freudig überrascht! Man kann deutlich erkennen, wie sich Hilary Hahns "Geigenuniversum" seit jeher so kontinuierlich ausdehnt, z. B. an ihren neuesten Aufnahmen von 2005 sowie aus diesem Jahr - dem Mozart-Jahr 2006. Mit diesen Aufnahmen, Mozart-Violinsonaten (2005) und Paganini- & Spohr-Violinkonzerte (2006), hat sie es einmal mehr geschafft, ihre Fans und Zuhörer mit ihrem zauberhaften Violinspiel zu begeistern und in IHREN Bann zu ziehen. Und wie in ihren neusten Einspielungen der beiden besonders schwierigen Paganini- und Spohr-Violinenkonzerte ist bereits in ihren Bach-Soloaufnahmen nicht der Hauch von Schwierigkeiten, die in den von ihr ausgewählten Stücken zweifelsfrei in großer Zahl enthalten sind, zu hören. Ihr Violinspiel klingt damals (bei Bach) wie heute (bei Paganini & Spohr) federleicht, frisch, ausgereift und ihre Aufnahmen klingen völlig ungezwungen und Hilary "ummantelt" mit ihrem zarten, sanften und ernsthaften Violinspiel sämtliche Schwierigkeiten und schwierigste Passagen dieser Stücke und verbirgt all diese.Es bleibt also zu hoffen, dass sich Hilary Hahn auch bald der anderen beiden Sonaten und der anderen Partita annimmt, um diese auch aufzunehmen! Immerhin gibt es ja das Presto aus der Sonate Nr. 1 von Johann Sebastian Bach auf Hilary Hahns DVD "The Last Night of the Proms" zu hören und zu sehen - quasi als kleiner "Vorgeschmack" auf das, was in Zukunft hoffentlich noch kommen mag! Und hoffentlich müssen wir uns mit den restlichen Bach-Solowerken für Violine nicht mehr zu lange in Geduld üben, um auch die Interpretation dieser verbliebenen Bach-Werke für Solovioline von Hilary Hahn zu hören!Beste Empfehlungen also für diese tolle Bach-CD von Hilary Hahn!
technisch natürlich perfekt, aber musikalisch..?, 31. Januar 2006
Ich denke diese Aufnahme entspricht in kaum der musikalischen Intentionen Bachs. Fast alle anderen Aufnahmen (bis auf Bach Concertos) von Hillary Hahn finde ich übrigens grandios!!!!!
Göttlich, 3. Februar 2005
Also ich ich komme jetzt musikalisch aus einer ganz anderen Ecke und höre viel sog. progressive Rockmusik, aber diese Aufnahme von Bachs Violinsonaten ist mit das Anrührenste, was ich je gehört habe.Perfekte Harmonie, fast unirdischer Wohlklang. Bis vor kurzem hätte ich mir absolut nicht vorstellen können, dass mir Violin-Aufnahmen derart ans Herz wachsen können. Hier tun sich wirklich neue Welten auf...
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