Kundenmeinungen
einfach nur schlecht, 17. November 2008
es giebt alben, von welcher band auch immer, die sind grottenschlecht, gerade wenn eine band schon jahre platten herausbringt. aber der eine oder andere song wird man auf diesem album schon finden, den man doch noch gerne hört. nicht so bei "wild mood swing", kein einziger song ist gut, nicht mal bei mehrmaligem hören des albums. schon das cover ist eine zumutung, aber die songs sind der gipfel der unerträglichkeit, nichtssagendes und einfallsloses lalala-pop-gedudel. entschuldigung, aber so ist es, auch wenn es hier um "the cure" geht. vieleicht mußte das mal so kommen, nach den genialen alben in den 80ern, ein schlechtes album, aber das hier hätten die sich sparen können. ich frage mich ernsthaft warum dieses album überhaupt noch einen stern bekommt, warscheinlich weil "the cure" draufsteht. tja, von diesem album haben sich "the cure" wohl nie mehr richtig erholt, obwohl "bloodflowers" und die alben danach doch noch ganz passabel wurden. "wild mood swing", ein album das die welt nicht braucht.
"It's better to forget than to remember me and cry" - Wunderbar!, 4. Oktober 2007
Ich gebe diesem Album 4 Sterne, weil es Negativ-Ausrutscher wie "The 13th" und "Return" enthält, die ich allerdings beim Programmieren immer weglasse. Am liebsten gäbe ich nämlich 5 Sterne, weil das unterschätzte Album richtige Perlen aufweist, die die Sammlung wahrlich bereichern. Da wäre der nebulös-krasse Opener "Want", der vermuten lässt, diese CD kommt eher wild daher, wie auch der Titel andeutet. Aber dann finde ich zum Glück depressiv-melancholische Tränentreiber wie "Treasure" und "Bare" auf dem Werk. Auch sanfte,melodiöse Stücke wie "This is a lie" und "Jupiter crash" sind wichtige Bestandteile auf The Cures 96er Album. Wer das Glück hat, die japanische Ausfertigung zu besitzen, hat sogar noch eine Ballade mehr drauf: nach "Bare" kommt da nämlich noch ein Schmuckstück für traurige Tage:"It used to be me".Alles in allem ein zwiespältiges Oevre, aber es kommt genug Schönes zusammen und Fans können es sich nicht leisten, auf das oft kritisierte "Wild Mood Swings" zu verzichten.
was bitte soll das?, 26. April 2006
ich gebe zu, daß ich eigentlich zur hardcore fraktion der cure fans zähle, aber was robert smith und co einem da unterjubeln wollten, grenzte schon an frechheit. von allen regulären studioalben ist wms das schlechteste überhaupt, und gebe es den song *want* nicht, wäre das album nicht der rede wert. so oft ich mir die scheibe auch anhöre, sie erreicht nicht annähernd den level von kiss me kiss me, mit der man wms ja gerne vergleichen wollte. es klingt alles so uninspiriert, ja, so, als wolle man sich der chartmusik anpassen (in belanglosigkeit was musik und text betrifft). herr schmidt hätte sich lieber zukoksen sollen und dann gucken, was rauskommt. zuckersüßer und dabei noch schlecht gemachter pop, nein, das sind nicht the cure. sicher, ein album wie disintegration oder seventeen seconds macht man nicht alle tage, aber wie der spagat geht, haben sie doch hinlänglich auf wish bewiesen. schlechter als wild mood swings können cure nicht mehr werden, und das ist der einzge trost an dieser scheibe.
Unterschätzt, 7. Juli 2004
Klar, als Cure Fan schreckt man zuerst zurück, allein schon wegen dem fröhlich gelben Cover und dieser dämlichen Kasperpuppe. Aber wenn man die schwachen Singleveröffentlichungen „Mint Car" und „Strange Attraction" (ganz, ganz schlimm!) mal ausser 8 lässt (wozu kann man CD-Player schliesslich programmieren) und der CD etwas Zeit gibt wird aus „Wild Mood Swings" eine wirklich gute, unterschätzte Cure Platte. Abwechslungsreich in Tiefe, Schwermut und auch Fröhlichkeit. Allein schon „Want" rechtfertigt den Kauf dieser CD, wohl der beste Titel den Robert Smith in den 90ern geschrieben hat. Genial - ein Track wie er auf "Bloodflowers fehlt! „The 13th „ erinnert mich bis heute an eine Mischung von Liedern aus der schrägen „The Top" Zeit und ein bisschen Helge Schneider. Und wer hätte gedacht je einen so positiven Text von Robert zu hören wie bei „Gone!"? Klar nehmen viele Schwarzkittel ihm genau so etwas übel, aber vielleicht hat er es genau deswegen so geschrieben ? Wer weiss..
Insgesamt ein abwechslungreiches Album mit einigen Schwächen, aber verspielter, lebendiger und kreativer als sein Nachfolger „Bloodflowers".
Keinen 3 Wetter Taft verwendet..., 31. Januar 2003
Kein noch so wetterfester Haarspray kann mich davon überzeugen, dass diese Platte der Nachfolger von Wish oder gar Disintegration sein soll. Ich glaube, der ungemeine Erfolg der Wish Cd haben die Mannen von The Cure geblendet. Man wollte mit Wild Mood Swings dort weitermachen, wo Wish Ansätze an glaubwürdigen Cure-Pop hatte. War die Wish noch verspielt ("Doing the unstuck")und verträumt ("a letter to elise"), kann man diese Fragemente auf Wild Mood Swings nicht wiederfinden und somit auch nicht wirklich bestätigen ohne unehrlich zu sein. Man wollte Erfolg und die Fans waren schockiert und hielten sich als Kaufkraft so zurück, sodass die Platte gefloppt ist. Die Platte ist zu einfach, konzeptlos, da man easy going like einzelne Songs herausnehmen und sie wahllos immer wieder anhören kann - weil sie einfach nur nett sind. Das funktioniert zwar, ist aber für The Cure wirklich kein gutes Zeugnis. Die Platte ist oberflächlicher als alle andren, nur vereinzelte Songs haben Tiefgang ("this is a lie", "want", "the13th" und "gone"), doch können auch sie nicht darüber hinwegtäuschen, The Cure hätten sich selbst mit dieser Platte einen wirklichen Gefallen getan - das spiegelt sich auch in der völlig falschen Auswahl der Singleauskoppelungen wieder!
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