Kundenmeinungen
Treffer, 27. Oktober 2007
"Die schönsten Arien" war der erste Sampler, den ich mir "auf gut Glück" mit Aufnahmen von Maria Callas zulegte...........und mit Abstand auch der beste. die Aufnahmequalität ist gut, jedoch zweitrangig gemessen am Gebotenen. Mir als "Altrocker" haben sie das Tor zur Oper weit geöffnet.
Eine Kostbarkeit!, 26. Oktober 2007
Ich habe mittlerweile, auch dank Amazon, einen größeren Bestand mit
Aufnahmen von Maria Callas.
Diese 2 CDs sind aber mit Abstand, für mich, die tollsten Aufnahmen in meiner Sammlung. Bei machen Arien bekommt man eine Gänsehaut. Einige meiner Bekannten sind ebenso begeistert.
Statt Kaffeeklatsch gibt es Musiknachmittage mit Kaffee. Und auf dem Programm stehen immer diese CDs mit "den schönsten Arien"
Angemessen, 21. Februar 2007
Maria Callas ist Jahrzehnte nach ihrem Tod immer noch Kult.Sie war,neben allen Skandalen,offensichtich eine Person mit ungeheurer Bühnenpräsenz.Dieser Kult-Status hat sich auf ihre mediale Präsenz übertragen,obwohl dies nicht selbstverständlich ist. An der Stimme hat man ja viel ausgesetzt, nicht erst, als diese verbraucht war ( Aufnahmen jenseits von 1960). Nicht umsonst wurde ihr Tebaldi mit dem engelhaften Schöngesang gegenübergestellt. Das war wirklich nicht die Sache einer Maria Callas. Sie gestaltete, sicher immer totalintensiv. Der Bild ist ja oft, eine Kerze, die von beiden Seiten brennt. Das bekam mancher Musik ungeheuer gut, wie der Lucia in Donizettis "Lucia di Lammermoor". Wahnsinn aufgrund einer Liebeskrankheit, das lag Callas ( ist sie nicht an so etwas gestorben?).Ebenso die Medea ( auch im Film von Pasolini)- wie auf den Leib geschneidert. Diese Intesität bekam anderen Rollen deutlich weniger, tutte le torture- Marten aller Arten aus der Enführung, auf italienisch, ziemlich grauenhaft, nicht wegen des Italienisch,sondern wegen des emotionalen Überdrucks, der Mozart erschlägt. Ich finde zB, dass sie für mich keine ideale Violetta ist ( zu wenig zerbrechlich),keine ideale Gilda( zu wenig mädchenhaft),keine ideale Mimi ( siehe Violetta) ,keine ideale Rosina im Barbier ( die Koketterie nehme ich ihr nicht ab), aber zB eine ideale Lady Mcbeth- wer könnte das je besser singen ? Es gibt eine Überfülle von Aufnahmen,teilweise in miserabler Qualität, was nicht hindert, diese auch als Hochpreisaufnahmen zu vermarkten,etwa die Traviata aus der Scala, 1955, bei der der Souffleur teilweise lauter ist als die Sänger ( polemisch). Schon deswegen ist die Anthologie zu loben.Die erste Aufnahme stammt (angeblich ?) von 1956, und ist praktisch von allem Rauschen befreit. Die Stimme wird höchst differenziert wiedergegeben ( zur Interpretation meine geäusserten Vorbehalte).Das spezielle Timbre der Stimme kommt doch sehr gut heraus. Für Fans der Callas müsste es eigentlich ein Fest sein, so gut ist die Stimme höchst selten auf CD gebannt, die neueren Aufnahmen leiden halt an dem Verfall er Stimme. In dieser Zusammenfassung finden sich viele High-lights des Schaffens der Callas: Casta diva aus Norma, mamma morta aus Andrea Chenier,Vissi darte aus Tosca und viele andere mehr. Obwohl ich kein spezieller Fan der Callas aus den dargestellten Gründen bin, höre ich speziell diese Anthologie am ehesten, weil sie angemessen die Kunst dieser Ausnahme-künstlerin wiedergibt. Ein kleiner Wunsch zu Schluss: ich hätte sie lieber als Turandot gehört denn als Liu. Die Callas war eine Königin, eine Furie, nicht eine liebende Sklavin ( oder doch?)
Eulen nach Athen, 31. Juli 2006
Den einzigartigen Gesang vom Maria Callas zu loben, wären die berühmten, nach Athen getragenen Eulen.
Maßstab für die Bewertung der hier vorliegenden Aufnahmen muss daher vorwiegend die klangliche Präsentation, der teilweise mehr als 50 Jahre alten Aufnahmen sein und da muss ich zumindest einem meiner Vorrezensenten heftig wieder sprechen.
Sicherlich ist die digitale Aufbereitung von analogen Aufnahmen eine heikle Sache, aber wenn sie, wie im vorliegendem Fall, mit Einfühlungsvermögen und Bedacht vorgenommen wird, hat sie mit Sicherheit ihre Existenzberechtigung.
Auch unter Berücksichtigung des durchaus fairen Preises, halte ich diese Ariensammlung daher für das ideale Einstiegswerk in das Schaffen "Der Callas".
Die schönten Arien "grauenhaft", 22. September 2004
Ich meine hiermit nicht die Callas. Gemeint ist die technische Umsetzung. Wer etwa glaubt, hier die originalen (mono) Aufnahmen vorzufinden, sieht sich enttäuscht. Aufgepeppt mit Echo, Hall und mit völlig zerstörter Dynamik, empfiehlt sich diese D.CD nur für Callas umsäuselte Ohren, nicht aber für Originalität. Da alles gleich laut und echoverzerrt klingt, ist alles auch gleich langweilig. Einfach grauenhaft!
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