Kundenmeinungen
Echoes - ach war die Jugend schön, 17. November 2008
Für mich ist "Echoes" das beste Stück von Pink Floyd überhaupt! Und nicht nur deswegen, weil wir damals dabei so toll geknutscht hatten. Eine ganze LP-Seite und damit 23,5 Minuten boten reichlich Zeit dazu. Die vorherigen LPs "Atom Heart Mother" sowie "Ummagumma" waren teils zu experimentel, die nachfolgenden LPs - einschl. dem famosen "The Dark Side Of The Moon" - schon zu kommerziell.Wer 1 x oder besser mehrmals in "Echoes" eingetaucht ist, weiß, was ich meine. Allein schon die glockenreinen Ping-, Ping-, Ping-Töne ganz am Anfang und dazu die im Hintergrund wabernde Musik ziehen einen sofort in den Bann. Etwa in der Mitte oder kurz danach ein etwas längerer, stotternder Sound und dann die Erlösung in Form psychedelischer Gitarrenklänge ... Echoes ist einfach genial. Punktum!Klar, auch die anderen Stücke sind gut und nicht nur das 1. "One Of These Days"; so ist das 3. Stück "Fearless" bestimmt die Hymne für alle "Liverpool"-Fußballfans oder das romantisch angehauchte "San Tropez" sowie die witzige Hundeversion "Seamus" - doch der Knaller ist und bleibt "Echoes"; ohne Wenn und Aber.
Anfang und Ende., 18. Oktober 2008
Der erste Track "One of these days" und der letzte Track "Echoes" zählen zum besten, was Pink Floyd geschaffen hat. Die Stücke dazwischen sind Mittelmaß, wodurch diesem Album die fünf Sterne Wertung vorenthalten wird, die ich für Dark side of the moon, Wish you were here und The division bell aufheben werde. Trotzdem: kaum ein Album ist bei mir schon so oft gelaufen und immer von neuem genossen worden.
Meddle., 23. April 2008
Bei diesem Album kann ich es kurz machen. Der Opener "One of these days" sowie das über zwanzig Minuten lange "Echoes" sind einfach nur genialste Musik-Kunst.Alleine aufgrund dieser beiden Stücke ist der Kauf dieser Platte gerechtfertigt, 5 Sterne jedoch nicht, denn die Songs dazwischen sind für PF-Verhältnisse maximal Durchschnitt. Daher 4 Sterne.
Das Album das den Pink Floyd Sound endgültig definierte!, 4. Februar 2008
Meddle beherbergt mit dem monströsen 24 minütigen "Echoes" einen der allerbesten Pink Floyd Songs überhaupt.(sehr melancholisch,schaurig schön,über den rhythmischen Mittelteil zu der ganz dunklen unheimlichen Sektion mit den schreienden Krähen bis hin zur melodiösen Einleitung der letzten Strophe mit einem anschliessenden Gitarrengewitter,wie man es zuvor von Gilmour noch nicht gehört hat.)Das zweite Highlight ist noch der instrumentale Opener "One of these days" der mit dröhnenden rhythmischen Doppelbasslinien beeindruckt.Beide Songs entfalten Ihre Magie aber dennoch wesentlich besser auf der grandiosen DVD "Live at Pompei" wo die unheimlichen Stimmungsbilder aus der Vulkanlandschaft Pompeis hervorsteigen.Nur 4 anstatt 5 Sterne weil Meddle noch von den Nachfolgealben übertrumpft wird,und mit San Tropez,Seamus oder auch A Pillow of winds nicht ohne Füller ist.
Die Vorbereitung auf Dark Side Of The Moon..., 28. Januar 2008
Windgeraeusche, wummernder Bass, spannungsgeladene Keyboardakkorde, Soundeffekte, Drumgewitter, Bombast. So beginnt 'One OF These Days', das Eroeffnungsstueck des Albums 'Meddle'. Und dann diese solierende Gitarre. Klasse! Ein Kracher! Sehr starker Opener. Spannung und Bombast ohne Ende. Ein tolles Instrumental. Gehoert eindeutig zu den zehn staerksten Openern der Rockgechichte. Ich las mal etwas von 'Free Rock' in zusammenhang mit 'One Of These Days'. Das ist sehr treffend beschrieben! Das Stueck schreit geradezu nach Freiheit! Doch nachdem 'One Of These Days' uns weggefegt hat, wirds ruhiger und leider auch langweiliger. 'Pillow Of Winds' ist von Akkustischer Gitarre und ruhigem Gesang dominiert. Ich kann mich nach 'One Of These Days' leider nicht auf sowas umstimmen. 'Fearless' - uebrigens wie das vorherige Stueck gesungen von Gilmour - ist da wieder interessanter. Die E-Gitarre gefaellt mir irgendwie. Das fuehlt sich irgendwie wie ein ganz heisser Sommertag an. Am Ende klingt das Stueck mit groellenden Fussballfans aus. 'San Tropez' ist dann nettes bluesiges Geplaenkel mit coolem Klaviereinsatz. 'Seamus' ist nur n Gimmick mit Hundegebelle, Akkustikgeklampfe, Pianogeklimper und noergelndem Gesang. Braucht kein Schwein. Ist aber auch nur zwei Minuten lang. Doch dann: 'Echoes'! Sonar-artige Klaenge und E-Piano beginnen das Monsterepos. Gilmour-typische, gefuehlvolle E-Gitarre setzt ein, Bass, Orgel und Schlagzeug kommen hinzu. Dann setzt der ruhige, von Wright und Gilmour vorgetragene, einfuelsame Gesang mit sehr stimmigem Text ein. 'And do I take you by the hand - and lead you through the end'. Dazwischen gibts ein Thema, dass sehr starrk an Andrew Lloyd Webbers 'Phantom der Oper' erinnert, welches wohlgemerkt spaeter geschrieben wurde. (Waters wirft Webber auch vor, das Thema von 'Echoes' geklaut zu haben, zu hoeren auf Waters 'Amused To Death'-Solo-Album.) Nach dem Gesangsthema befinden wir uns in einem genialen, befreiendem Gitarrensolo, welches abgeloest wird von einer Art Jam-Session zwischen Orgel, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Anschliessend erzeugen Gitarreneffekte und Windgerauesche ganz viel Atmosphaere. Als waere man irgendwo weit weg. Die Sonar-artigen Klaenge erscheinen wieder, Orgelakkorde erzeugen ganz viel warmen Wohlklang. Dazu gibt es eine leise, dezente rhythmische Unterlage(vom Bass?) zurueckhaltendes Gitarren- und Schlagzeugspiel. Der Hoehepunkt dieses Parts sind die Gitarrenklaenge zwischen 18:15 Minuten und 18:45 Minuten. Es folgt wieder das Gesangsthema und anschliessend ein Instrumentales Outro, wo sich Gitarre und Keyboards staenddig abwechseln. Das Stueckt klingt dann mit himmlischen Choeren aus. Fazit: Nach dem sehr starken 'One Of These Days' bricht die Platte erstmal - auch wenn die Stuecke dazwischen gar nicht uebel sind - ein, um dann mit dem 24-miuetigen 'Echoes' wieder ganz hoch aufzutrumpfen.Ich geb trotzdem fuenf Sterne, weil die beiden 'Haupttracks' einfach die Platte zu einem Meisterwerk machen.
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