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Pink Floyd: Animals

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Animals

Pink Floyd

EMI (EMI)

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03/Dez/2008 - 06:29

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Beschreibung

Die 50er Jahre Zeit des Wirtschaftswunders, des Petticoats und der buntenEinrichtungen mitsamt Nierentisch. In diesem Buch steht erstmals das Alltagsdesignmit seinen typischen Vertretern und kuriosen Einzelstücken im Mittelpunkt.Zwischen Salzstangenanbieter, Wandteller, Toaster und skurrilen Bowlespießenwerden die Leserinnen und Leser mitgenommen auf eine bunte und amüsanteReise zurück in die schillernde Epoche der 50er Jahre.




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Animals": mein Lieblingsalbum von Pink Floyd, 3. August 2008

"Animals" ist mein Lieblingsalbum von Pink Floyd. Es hat fuer mich alles, was Pink Floyd ausmacht und dann in Extra-Ausfuehrung. Es ist komplett, rund und es passt alles so gut zusammen. Der Klang ist rauher, haerter, aber ohne dass es nur laermend wird. Es bleibt trotzdem auch sphaerisch und melodioes.Besonders liebe ich hier das Gitarrenspiel von David. Es ist so energisch, frisch und kraftvoll, dass es mir kreuz und quer duch die Eingeweide schneidet. Nun ja, das tut es eigentlich immer, aber in diesem Fall hat das Messer gleich zwei Schneidflaechen. Und ja, kreuz und quer durch die Eingeweide schneiden erscheint mir auf einmal als etwas Wuenschenswertes... Rogers Stimme ist hier perfekt in Balance mit dem Inhalt und der Musik. Er strapaziert sie nicht zum aeussersten. Meiner Meinung nach braeuchte er es sowieso nicht so oft in extremer Tonhoehe und Lautstaerke zu suchen. Ich finde seine Stimme klingt schon von Natur aus ironisch, und das Spektrum kann gehen von leichter Ironie in Form einer Tasse Essig, ueber beissenden Spott bis zu eiskalter Verachtung, als wuerde ein Eimer Saeure ueber einen ausgegossen. Aber das ist dann kalte Wut. Wenn sie sich zu heisser Wut steigert, ist Schreien wohl unvermeidlich. Ich mag seine Stimme jedenfalls auch in den leiseren Regionen und finde sie auch dann sehr ausdrucksstark.In vielen Rezensionen liest man, dass das Album schwer zugaenglich und schwer verdaulich sei. Ich mochte es gleich von Anfang an und bei mir war es die pure Musik, die gleich ihren Weg zu jeder Koerperzelle gefunden hat. Da ich die Platte zuerst bei jemand anders gehoert habe, habe ich vom textlichen Inhalt nicht viel mitbekommen, aber die Musik hat mich sofort in ihren Bann geschlagen. Unabhaenigig davon, was hier vertont werden soll, steht die Musik fuer sich und ich kann sie intensiv erleben, auch ohne mir fortwaehrend des Inhalts bewusst zu sein. Das ist jetzt beileibe keine Beleidigung fuer den Text, sondern meine persoenliche Lobpreisung fuer die Musik. Als ich mich dann mit dem Text befasst habe, fuegte er sich fuer mich einfach logisch dazu und ich fuehlte mich auch durch ihn sehr angesprochen, womoeglich da ich ebenfalls nicht das sonnigste Gemuet habe. Der Text verkuendet natuerlich nicht gerade die frohe Botschaft, trotzdem hinterlaesst Animals bei mir weder ein Gefuehl von laehmender Niedergeschlagenheit noch von hilfloser Wut. Ich glaube, das kommt durch das Dynamische der Musik, das besonders in "Sheep" zum Ausdruck kommt. Ich liebe diesen pulsierenden Bass, der meinen Herzschlag in leicht beaengstigender Weise vorantreibt. Den mag ich in "One of these days" und in "Echoes", wenn nach dem Fiepen einer nach dem anderen wiedereinsetzt und sich die Spannung immer mehr aufbaut. So ist das auch am Ende von "Sheep" und koennte von mir aus immer viel laenger so weitergehen, bis man voellig hypnotisiert ist und man das Gefuehl hat, dass einem das Herz stehenbleibt. Ich finde es bewunderswert, wie man aus so einem rabenschwarzen Konzept etwas so wunderschoenes machen kann. So ein Thema koennte bei anderen so schnell in reinen, aggressiven, destruktiven, stumpfen Laerm ausarten, weil sie ihrer Wut nicht anders Ausdruck verleihen koennen. Aber es wird nichts transformiert, man hat sich nur mal Luft gemacht und Dampf abgelassen. Am Ende ist man leer. Aber Leere finde ich keine gute Alternative fuer Wut. Pink Floyd sublimieren negative Aspekte des Lebens. Form und Inhalt sind nicht einfach nur angemessen. Die Musik wird nicht nur als Transportmittel gebraucht, sondern durch die Musik entsteht gleichzeitig etwas Neues. Es wird einem nicht nur einfach etwas an den Kopf geknallt, was einen vielleicht noch mehr aussaugt, sondern es wird einem etwas gegeben, das bereichernd ist. Die Musik setzt die Schwaerze und Schwere des Themas perfekt um und ist trotzdem schoen. Und obwohl die Musik schoen ist, wird dadurch nicht die Schwaerze und Schwere des Inhalts relativiert oder gar nivelliert. Tja, das isses doch.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zeitlos., 22. April 2008

"Animals" hat es echt in sich. Drei Übertracks eingerahmt von Intro und Outro. Und diese drei Haupttracks (alle im zweistelligen Minutenbereich) sind so vielschichtig, bedienen so viele Stimmungen und sind allesamt auf sehr hohem Level, dass ich bis heute für mich nicht sagen kann, welcher dieser Songs mir definitiv am besten gefällt: "Dogs", "Pigs" oder "Sheep"!Auch darf man sich ruhig die ehrliche Frage stellen, mit welchem dieser besungenen Charaktere man sich am ehesten identifizieren kann. Denn hier werden ja nicht einfach Tiere besungen, sondern Waters beschreibt die für ihn drei menschlichen Hauptcharaktere in diesen Liedern.Wie die Songs arrangiert sind gefällt mir sehr gut, gerade auch die sphärischen Parts von "Dogs" und "Sheeps" entfalten voll ihre Wirkung, obwohl das Album insgesamt rockiger ist. Und alleine das geniale Intro von "Sheep" ist den Kauf dieses Albums eigentlich schon wert. Kurzum ein Konzeptalbum, wie es nur von Pink Floyd kommen kann. Auch sieht man an "Animals", wie die generelle Kreativität im Musikgeschäft abgenommen hat, oder um mich etwas diplomatischer auszudrücken: Wie sich die Kreativität im Laufe der vielen Jahre seit Erscheinen verändert hat. Solch lange Stücke, wie sie ja nicht nur auf geniale Weise von PF umgesetzt wurden, sondern auch z.B. von Yes passen heutzutage anscheinend nicht mehr ins gängige Schema. Wenn ich heutige "lange" Stücke höre, so ist das Stück an sich meistens nach paar Minuten zu Ende und dann kommt erstmal eine mehrminütige "obercoole" Stumm-Pause bevor es dann meistens mittelmäßig mit dem Stück zu Ende geht. Solche künstlich in die Länge gezogenen "Ergüsse" gab es früher eher nicht, und da sind wir wieder beim Thema Kreativität...!Gerade auch deswegen sollten solche Alben wie eben "Animals" nicht in Vergessenheit geraten, denn diese Qualität ist und bleibt zeitlos!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  das dreckigere 'Wish You Were Here', 27. März 2008

Meine erste Begegnung mit 'Animals' hatte ich beim Lauschen der LP auf der Anlage meines Onkels. Ich kannte davor von Floyd nur 'Pulse', 'Dark Side Of The Moon', 'The Wall' und 'Division Bell'. Aber dieses Album war nun wirklich untypisch(okay - 'The Wall' war es auch). Ich war erst etwas unangenehm ueberrascht, dass Pink Floyd so rau und nicht so sphaerisch klangen. Mir hat es erstmal bis auf das Ende von Sheep nicht gefallen. Mein Cousin, der damals das Album mit mir gehoert hat, hat mich auf das Ende aufmerksam gemacht. Das war so das einzige, was mir aus dem Album haengen geblieben ist. Egal, paar Wochen spaeter musste ich es haben, da ich ohnehin schon dem Floyd-Wahn restlos verfallen war... ...und siehe da, nach 2-3 Hoerdurchgangen entfaltete sich die Besonderheit dieses Albums... 'If You didn't care - what happened to me - And I didn't care - for you' Akkustikgitarre und Roger Waters' Gesang, das Album wird eingeleitet von 'Pigs On The Wing'. Das dauert dann aber auch nur 1:25 Minute und es folgt der laengste Track des Albums, naemlich das 17-minuetige 'Dogs'. Es beginnt behutsam mit Akkustikgitarre, bis die anderen Instrumente dazusteigen und David Gilmour nach 0:43 Minuten auch schon mit seinem Gesang beginnt. Nach 1:13 Minuten setzen dann auch die Drums ein. Der Song baut sich weiter auf - aber alles sehr schleppend und wie gesagt nicht so sphaerisch, sondern fuer Floyd-Verhaeltnisse ziemlich dreckig - bei Minute 1:52 spielt Gilmour ein Solo auf der E-Gitarre. Zwischendurch darf Wright (der sich damals uebrigens von seiner Frau getrennt hat und somit wegen privater Probleme wenig zu dem Album beigesteuert hat) auch mal was auf der Hammond und auf den Moogs spielen. Bei 3:41 kommt wieder ein Gilmour-Solo, welches bei 4:46 zugunsten von Akkustikgitarre, Hundegebelle und Keyboards aussetzt, um bei Minute 5:32 wieder aufgegriffen zu werden. Und hier toppt Gilmour fast alles, was er vorher gespielt hat. Ein tolles Solo, was er aber spaeter auf 'The Wall' mit 'Comfortably Numb' nochmals toppte. Nach ca. 7 Minuten singt der gute Herr wieder, der Song bleibt aber schleppend. Bei ca. 8 Minuten dann wieder ein Wechsel zugunsten eines Keyboard-Teppichs. Im Hintergrund hoert man ein dauerndes, elektronisch erzeugtes Echo des Gilmour-Gesanges sowie spater elektronisch erzeugtes Hundegebell. Bei Minute 10 erklingen dann die Moogs, wobei sich dieser Part - auch fuer mich als Keyboard-Fan - doch etwas hinzieht. Seis drum, ausschneiden wuerd ich bei nem Floyd-Song eh nix! Nach fast 12 Minuten setzt wieder die Akkustikgitarre ein und ploetzlich singt Waters. Das kam bei Floyd schon immer gut, wenn sich die beiden am Gesang abwechselten. Nach ca. 13 Minuten gibt Gilmour abermals ein Solo auf der E-Klampfe zum Besten. Bei 15:18 wird das Ende eingeleitet, mit geschickt eingesetztem Gesang, der sich richtig in die Gehoergaenge reinfrisst, bis der Song mit der Zeile 'Who was dragged down by the stone' und einem typischen Rock-Schluss endet. Ploetzlich Schweine-Gegrunze, Keyboard-Effekte und ein Hammond-Bass-Intermezzo. Das 11 Minuten lange 'Pigs' beginnt. Gitarrenriffs setzen ein. Eine sehr interessante Jam-Session. Nach 1:08 beginnt Waters zu singen. Ein richtig rotziger Song mit rotzigem Text und deutlich vulgaerer Note und Waters in seiner frechen Mecker-Manier. Gefaellt mir sehr gut, muss ich sagen! Das Stueck ist die ganze Zeit von einem Riff dominiert, auch etwas aufgeblaeht, aber das ist irgendwie das Reizvolle an diesem Album. Bei ca. 7:30 Minuten setzt wieder das Hammond-Bass-Intermezzo ein. Nach 8 Minuten dann wieder der Gesang. Gerade als man denkt, das kann doch nicht alles sein, wird man mit einem befreienden Gitarrensolo aus dem Song herauskataputiert! Klasse Gilmour! In dem Stueck wird uebrigens eine Talk-Box verwendet. Bon Jovi waren also nicht die Ersten! :D Das folgende 'Sheep' ist mit seinen 10 Minuten fast genausolang wie 'Pigs'. Es beginnt mit leicht jazzigem Geplaenkel auf dem E-Piano(gar nicht mal schlecht, Mister Wright!) und brummendem, pulsierendem Bass im Hintergrund. Dazu sind jetzt natuerlich auch Schafe zu hoeren. Nach 1:45 Minute setzt Waters' Gesang ein und das Stueck verlaeuft ploetzlich ganz anders als erwartet - mit ziemlich aggressivem Gesang, wobei jede Textzeile in einem grossartigen Effekt mit den Synthies verschmilzt, bis die Hammond reinkracht. Schoen, was sich Pink Floyd da ausgedacht haben. Der Song behaelt - trotz des 'strangen' Effekt-dominierten Abschnittes in der Mitte - bis zum Schluss seine agressiven Unterton und ist wohl das zweit-haerteste Floyd-Stueck nach 'The Nile Song' aus dem 'More'-Album. Die letzten zwei Minuten sind dann von 'klirrende' Riffs auf der E-Gitarre dominiert! Ein toller Abschluss eines tollen Albums! Aber Achtung, man muss den Kreis ja schliessen, ganz zum Schluss kommt dann nämlich das wiederum rein akkustische 'Pigs On The Wing 2'. Ein hochkaraetiges Album, und mal wieder was anderes von Floyd. Nur zu schade, dass 'Animals' bei saemtlichen Live-Auftritten komplett ignoriert wurde. Zum Schluss bleibt vielleicht noch zu sagen, dass Waters hier bis auf 'Dogs'(mit Gilmour zusammen) alles im Alleingang komponiert hat und somit begonnen hat, die Band diktatorisch zu fuehren, um ihr damit langsam aber sicher den Untergang zu bescheheren. Was er nicht wusste ist, dass die Band unter gleichem Namen - und ohne ihn - anno 1987 wieder aufwachte - mit sehr grossem Erfolg, was die Leute bei einer Band dieser Groesse aber nicht gerade verwundert haben sollte...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Fliegende Schweine, 27. Februar 2008

Alleine das Cover war damals Provokation.Nach Wish you were here war Animals mit hohen Vorerwartungen belastet. Kein Album kann für alle Menschen eine solche Erwartung erfüllen. Ich hatte zu Wish you were here immer eine besondere Bindung, weil es das Erste Pink Floyd Album war, das ich gehört habe und das erste war, das ich besaß. Dennoch habe ich beide Alben immer gleich gerne gehört und gleich hoch geschätzt. Ich kann mich noch erinnern, wie ich mit einem damaligen Klassenkameraden immer diskutierte, welches Pink Floyd Album den das Beste sei: Wir konnten uns unter Wisch you were here, Animals und Dark side of the moon (welches ich kurioser Weise erst als Letztes kennen lernte) nie einigen (und zwar im wöchentlichen Wechsel).Natürlich bekommen die lieben Tierchen von mir auch volle 5 Punkte. Dieses Album ist nicht nur einfach Klasse, es ist auch wegweisend gewesen. Alle, die das nicht so sehen, sollten sich einfach mal fragen, wie Sie es einschätzen würden, wäre es vor Wish you were here herausgekommen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Über dem Zenit, 31. Dezember 2007

Nach dem es bei Pink Floyd in der künstlerischen (und stilprägenden) Entwicklung immer aufwärts ging (dokumentiert am Ende von "Welcome to the machine", wo sie mit dem Lift zur Party auf der obersten Etage ankommen), ging es mit "Animals" erstmals wieder ein paar Etagen tiefer Richtung Erde. Nach den kometenhaften Einschlägen von "Dark Side" und "WYWH", deren Nachschwingungen heute noch messbar sind, war irgendwie die Luft raus. Dabei ist Animals kein wirklich schlechtes Album, allein Rick Wrights Piano-Intro auf "Sheep" ist den Kauf dieser CD wert. Jedoch fehlte hier erstmals der innovative Moment der vorigen Alben, es gab keinen "Boah!-Effekt", aber dafür manch langes Gesicht bei den Fans. Und wir vernahmen erstmals offene politische Botschaften in den Texten von Pink Floyd. In England deutete man damals dieses Album als persönliche Kriegserklärung Roger Waters an Maggie Thatcher. Leider zu Lasten der musikalische Qualität und wohl auch zum Schaden der Band. Dieser Trend fand seinen Abschluß in "The Wall", wonach die Gruppe von einer Supernova zum Weißen Zwerg mutierte. Eine Kaufempfehlung für "Animals" gibt es allemal.




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